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Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff
Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff (Bild: Ueslei Marcelino/Reuters)

Foxconn

Das iPad wird doch nicht brasilianisch

Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff
Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff (Bild: Ueslei Marcelino/Reuters)

Foxconn wird die iPad-Fertigung wohl doch nicht von China nach Brasilien verlegen. Der taiwanische Auftragshersteller stelle "verrückte Forderungen" nach Steuervergünstigung, erklärte ein Regierungsvertreter.

Foxconns Plan für eine Milliardeninvestition in Brasilien wird wahrscheinlich nicht umgesetzt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf brasilianische Regierungskreise. Der Auftragshersteller wolle 12 Milliarden US-Dollar in Fabriken in Brasilien stecken, hatte die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff am 13. April 2011 erklärt. Die brasilianische Regierung informierte auf ihrer Website offiziell über die geplante Investition von Foxconn.

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Doch der Plan für den Beginn der Produktion, der zuerst für Juli, später für November festgelegt war, könne nicht gehalten werden. Jetzt sei das ganze Ansiedlungsprojekt mit dem weltgrößten Auftragshersteller infrage gestellt.

"Die Gespräche waren sehr schwierig, und das Projekt für ein brasilianisches iPad steht in Zweifel", sagte ein Regierungsvertreter Reuters. Foxconn stellte "verrückte Forderungen" nach Steuererleichterungen und anderer Sonderbehandlung. Foxconn beklage auch einen Mangel an gut ausgebildeten Arbeitern und eine schlecht ausgebaute Infrastruktur. Ein Kreditangebot der brasilianischen Entwicklungsbank BNDES an Foxconn werde wahrscheinlich zurückgezogen.

Foxconn sei von der Regierung der Bau eines neuen, voll erschlossenen Industrieparks am Rande von Sao Paulo mit Straßen und einem eigenen Kraftwerk zugesagt worden. Doch dafür habe die Regierung keine finanzkräftigen Partner aus der Wirtschaft finden können, sagte Forschungs- und Technologieminister Aloizio Mercadante in einem Interview. Möglich sei, dass die Partner den Plan änderten und das Display und andere Komponenten importierten, statt sie im Land selbst herzustellen. Oder Brasilien und Foxconn einigten sich auf ein kleineres Projekt.


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FrankTzFL1977 01. Okt 2011

XD cool das Brasilien so gut von Deutschland gelernt hat. zumindest was die Steuern, den...

Crass Spektakel 01. Okt 2011

Hat Brasilien immer noch diese extreme Marktabschottung? In den 80ern und 90ern hatte...

berritorre 01. Okt 2011

Diese 10.000 qualifizierten Mitarbeiter müssen sie aber auch erstmal finden. Das wird...



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