Abo
  • Services:
Anzeige
Weibo: Kim Jong-un ist tot - oder auch nicht.
Weibo: Kim Jong-un ist tot - oder auch nicht. (Bild: Sina/Screenshot: Golem.de)

Weibo: Chinesen dürfen nur noch unter Klarnamen twittern

Weibo: Kim Jong-un ist tot - oder auch nicht.
Weibo: Kim Jong-un ist tot - oder auch nicht. (Bild: Sina/Screenshot: Golem.de)

Internetnutzer in Peking dürfen künftig den Microblogging-Dienst Weibo nur noch nutzen, wenn sie registriert sind. Es wird erwartet, dass andere Städte diese Regelung übernehmen.

Internetnutzer in der chinesischen Hauptstadt Peking dürfen ab heute nur noch unter ihrem richtigen Namen Kurznachrichten über den Microblogging-Dienst Weibo verschicken. Wer das chinesische Pendant zu Twitter weiterhin aktiv nutzen wolle, müsse sich registrieren, berichtet die BBC.

Anzeige

Nutzer müssen ihren Namen sowie die Nummer ihres Mobiltelefons oder die ihres Ausweises angeben. Die Angaben werden überprüft. Wer sich weigert, kann selbst nicht mehr schreiben, sondern nur noch lesen. Der Betreiber muss künftig jene Nutzer überwachen, denen mehr als 100.000 Nutzer folgen. Wenn einer von ihnen eine Nachricht schickt, die den nationalen Interessen schadet, muss diese innerhalb von fünf Minuten gelöscht werden.

Die Behörden in der Hauptstadt hatten die Registrierungspflicht im Dezember vergangenen Jahres angekündigt. So solle die Verbreitung von Gerüchten verhindert werden, erklärten sie. Als Beispiel nannten sie die kürzlich verbreitete Falschmeldung, dass der neue nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un bei einem Besuch in Peking ermordet worden sei. Die Registrierungspflicht gilt vorerst nur für die Hauptstadt. Es wird allerdings erwartet, dass andere große Städte wie Schanghai oder Kanton nachziehen werden.

Dreimal so viele Nutzer

Kritiker glauben jedoch, dass es den Behörden weniger darum geht, die Verbreitung von Gerüchten und Falschmeldungen zu verhindern, sondern vielmehr die von Skandalen und echten Nachrichten. Die Nutzerschaft von Weibo habe sich im vergangenen Jahr beinahe verdreifacht, berichtet die britische Tageszeitung Daily Telegraph. Die Behörden hingegen betrachteten diesen Kanal, auf dem Nachrichten in Windeseile verbreitet werden können, mit Missfallen.

Der Microblogging-Dienst Weibo - auch: Sina Weibo - gehört zu dem Internetunternehmen Sina, das auch das gleichnamige Internetportal betreibt. Weibo hat über 250 Millionen Nutzer. Sina schätzt, dass sich etwa 60 Prozent an die Vorgabe halten werden. Allerdings weigere sich auch ein nicht unerheblicher Teil. Die verringerte Zahl der Nutzer werde sich negativ auf die Einkünfte auswirken, befürchtet das Unternehmen.


eye home zur Startseite
Bouncy 19. Mär 2012

Dann zitier man diese Entscheidung des Verfassungsgerichts, da bin ich mal gespannt. Das...

ursfoum14 19. Mär 2012

Mich würde echt mal interessieren, was das den Anbieter, bzw. den chinesischen...

__destruct() 18. Mär 2012

kwT

__destruct() 18. Mär 2012

Deswegen bestehen sie neben dem Namen ja noch auf Handy- oder Ausweisnummer.

omo 17. Mär 2012

Wie man das Kostenfaktorunwesen noch totalitärer erzwingen und aufterrorisieren kann.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. INTENSE AG, Würzburg, Köln (Home-Office)
  2. via 3C - Career Consulting Company GmbH, München, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Berlin (Home-Office)
  3. Comline AG, Dortmund
  4. BG-Phoenics GmbH, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 6,99€
  2. täglich neue Deals

Folgen Sie uns
       


  1. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  2. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  3. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  4. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen

  5. NH-L9a-AM4 und NH-L12S

    Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

  6. Wegen Lieferproblemen

    Spekulationen über Aus für Opels Elektroauto Ampera-E

  7. Minix

    Fehler in Intel ME ermöglicht Codeausführung

  8. Oracle

    Java SE 9 und Java EE 8 gehen live

  9. Störerhaftung abgeschafft

    Bundesrat stimmt für WLAN-Gesetz mit Netzsperrenanspruch

  10. Streaming

    Update für Fire TV bringt Lupenfunktion



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300: Die Schlechtwetter-Kameras
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300
Die Schlechtwetter-Kameras
  1. Mobilestudio Pro 16 im Test Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  2. HP Z8 Workstation Mit 3 TByte RAM und 56 CPU-Kernen komplexe Bilder rendern
  3. Meeting Owl KI-Eule erkennt Teilnehmer in Meetings

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Community based Parking Mercedes S-Klasse liefert Daten für Boschs Parkplatzsuche

  1. Re: Normalerweise

    Gromran | 22:46

  2. Re: Wieder mal Schwachsinn

    Gromran | 22:45

  3. Re: K(n)ackpunkt Tastaturlayout

    widdermann | 22:44

  4. Re: Bits und Byte

    Sammie | 22:43

  5. Re: Wozu?

    scroogie | 22:37


  1. 17:43

  2. 17:25

  3. 16:55

  4. 16:39

  5. 16:12

  6. 15:30

  7. 15:06

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel