Abo
  • Services:
Anzeige
Begriff führt zur Ausfall: Google weist auf Zensur hin.
Begriff führt zur Ausfall: Google weist auf Zensur hin. (Bild: Google)

Zensur: Google warnt chinesische Nutzer vor falschen Wörtern

Begriff führt zur Ausfall: Google weist auf Zensur hin.
Begriff führt zur Ausfall: Google weist auf Zensur hin. (Bild: Google)

Google weist chinesische Nutzer ab sofort darauf hin, wenn sie einen falschen Suchbegriff eingeben. Das soll verhindern, dass die Suchmaschine eine Zeit lang gesperrt wird, wenn ein Nutzer nach einem zensierten Begriff sucht.

Google warnt ab sofort Internetnutzer in China, wenn diese gesperrte Wörter in die Suchmaschine eingeben. Dadurch sollen Probleme bei der Nutzung der Suchmaschine verhindert werden, schreibt Alan Eustace, Bereichsleiter bei Google, in Inside Search, dem Blog der Suchmaschine.

Anzeige

Google gesperrt

Es habe immer wieder Beschwerden von Nutzern aus China gegeben, die Schwierigkeiten mit der Google-Suche in Hongkong hatten. Bei bestimmten Suchen hätten sie eine Fehlermeldung erhalten. Danach sei die Suchmaschine eine Zeit lang nicht nutzbar gewesen.

Eine Überprüfung habe ergeben, dass das Problem nicht auf Seiten von Google lag, berichtet Alan Eustace. Stattdessen habe sich ein direkter Zusammenhang zwischen den Sperrungen und bestimmten Suchwörtern gezeigt. Daraufhin hätten Google-Mitarbeiter die 35.000 beliebtesten Suchbegriffe analysiert und diejenigen herauszufiltern versucht, die mutmaßlich für die Fehlermeldung verantwortlich sind.

Alltagsbegriffe

Bemerkenswerterweise sind unter den gesperrten Wörtern auch ganz alltägliche Begriffe, etwa das Wort Jiang, das Fluss heißt und ein verbreiteter Nachname ist. Gibt der Nutzer ein solches Wort in das Suchfeld ein, wird das Schriftzeichen markiert und es wird der Hinweis eingeblendet, dass dieser Begriff eine zeitweise Sperrung von Google verursachen kann.

"Indem wir die Nutzer dazu auffordern, ihre Suche zu ändern, hoffen wir, diese Unterbrechungen einzuchränken und das Nutzererlebnis in Festlandchina zu verbessern", sagt Eustace. Was er nicht sagt: Auf diese Weise führt Google den Nutzern auch vor Augen, was in China zensiert wird.

Umschrift statt Schriftzeichen

Das Unternehmen bevormundet seine Nutzer nicht: Diese könnten trotz der Warnung ihre Suche abschicken. Google weist explizit darauf hin, dass eine mögliche Sperre des Dienstes dann nicht in der Verantwortung des Unternehmens liege. Chinesischen Nutzern, die das lateinische Alphabet beherrschen, rät Eustace, statt des Schriftzeichens den Begriff in der Pinyin-Umschrift einzugeben. Die Suchmaschine finde dann die gewünschten Ergebnisse, ohne dass es zu einer Fehlermeldung komme.

Seit Anfang 2010 weigert sich Google, in China bestimmte Suchbegriffe zu zensieren, wie die Behörden es fordern. Daraufhin musste sich das Unternehmen aus China zurückziehen und sein Angebot Google.cn einstellen. Chinesische Google-Nutzer sind seither auf das Hongkonger Angebot angewiesen.


eye home zur Startseite
das hatten wir... 04. Jun 2012

kt

Christian Nickels 03. Jun 2012

Hallo Flasher395! Dein Beitrag war wirklich gut und fundiert geschrieben. Falls du...

HabeHandy 02. Jun 2012

Wer freiwillig Nacktfotos von A.Merkel sehen will gehört SOFORT in die geschlossene...

attitudinized 02. Jun 2012

http://www.grafein.de/studentenprojekte/heine/images/content/kapitel12.gif

HabeHandy 02. Jun 2012

Vielleicht wegen den unfreiwilligen Umsiedlungen aufgrund des Drei-Schluchten-Damms...


Pottblog / 02. Jun 2012

Links anne Ruhr (02.06.2012)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. LEDVANCE GmbH, Garching bei München
  2. 50Hertz Transmission GmbH, Neuenhagen bei Berlin
  3. Bosch Sicherheitssysteme Engineering GmbH, Grasbrunn bei München
  4. Daimler AG, Ludwigsfelde


Anzeige
Top-Angebote
  1. bei Bezahlung per Paydirect - 50€ Mindestbestellwert
  2. mit bis zu 25 % Rabatt auf Artikel im Bereich Werkzeug, Grill, Outdoor-Spielzeug und Garten
  3. 27,99€

Folgen Sie uns
       


  1. DVB-T2

    Freenet TV gibt es auch als monatliches Abo

  2. Betrugsnetzwerk

    Kinox.to-Nutzern Abofallen andrehen

  3. Innogy

    Energieversorger macht Elektroautos und Hybride zur Pflicht

  4. Patentantrag

    Apple will iPhone ins Macbook stecken

  5. Prozessor

    Lightroom CC 6.9 exportiert deutlich schneller

  6. Telia

    Schwedischer ISP muss Nutzerdaten herausgeben

  7. Nokia

    Deutlich höhere Datenraten durch LTE 900 möglich

  8. Messenger

    Facebook sagt "Daumen runter"

  9. Wirtschaftsministerin

    Huawei wird in Bayern Netzwerkausrüstung herstellen

  10. Overwatch

    Blizzard will bessere Beschwerden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Buch - Apple intern: "Die behandeln uns wie Sklaven"
Buch - Apple intern
"Die behandeln uns wie Sklaven"
  1. Übernahme Apple kauft iOS-Automatisierungs-Tool Workflow
  2. Instandsetzung Apple macht iPhone-Reparaturen teurer
  3. Earbuds mit Sensor Apple beantragt Patent auf biometrische Kopfhörer

D-Wave: Quantencomputer oder Computer mit Quanteneffekten?
D-Wave
Quantencomputer oder Computer mit Quanteneffekten?
  1. IBM Q Qubits as a Service
  2. Rechentechnik Ein Bauplan für einen Quantencomputer

Nier Automata im Test: Stilvolle Action mit Überraschungen
Nier Automata im Test
Stilvolle Action mit Überraschungen
  1. Nvidia "KI wird die Computergrafik revolutionieren"
  2. The Avengers Project Marvel und Square Enix arbeiten an Superheldenoffensive
  3. Nintendo Switch erscheint am 3. März

  1. Re: Verstehe das Genörgel nicht

    ZuWortMelder | 11:06

  2. Re: 1&1 nicht zu empfehlen

    Ratamahatta | 11:05

  3. Re: Gab's doch schon! - Asus Padfone

    david_rieger | 11:05

  4. Re: Drittanbietersperre und evtl. Sperr-APN

    rldml | 11:04

  5. Re: na - do hol ich mir doch einen P1 ;-)

    Luke321 | 11:01


  1. 09:32

  2. 08:31

  3. 07:22

  4. 07:11

  5. 18:26

  6. 18:18

  7. 18:08

  8. 17:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel