China: Regierung lässt falsche Apple Stores schließen

Die Regierung der Stadt Kunming im Südwesten des Landes hat illegale Apple Stores schließen lassen. 300 Apple-Anbieter in der Stadt seien überprüft worden, gab die Stadtverwaltung am 25. Juli 2011 auf ihrer Website bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Kunming ist die Hauptstadt der Provinz Yunnan in China und hat mehr als sieben Millionen Einwohner.
Die Überprüfung sei wegen des weltweiten Medienechos über die falschen Apple Stores angeordnet worden, hieß es zur Begründung. Eine US-Amerikanerin, die in Kunming lebt, hatte Bilder und ein Video über einen sehr großen illegalen Apple Store in ihrem Blog Birdabroad veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) .
Die Schließung weiterer Geschäfte sei möglich. Alle Läden hätten echte Apple-Produkte angeboten, aber ohne eine gültige Vereinbarung mit Apple zu besitzen.
Apple betreibt derzeit vier echte Apple Stores in China: Diese befinden sich in Peking und in Shanghai. In Kunming gibt es keinen offiziellen Apple Retail Store des US-Konzerns, aber 13 autorisierte Händler.
Die Kunden eines der illegalen Apple Stores hätten am vergangenen Freitag den Laden gestürmt und ihr Geld zurückverlangt, berichtet die Regierung weiter(öffnet im neuen Fenster) . "Als ich das in den Nachrichten hörte, bin ich sofort hergekommen, um eine Quittung zu kriegen. Ich bin so aufgeregt" , sagte eine Kundin namens Wang. "Bei einem so großen Laden, wo alles so echt aussieht, wer hätte das gedacht?" Sie hatte ein Macbook Pro 13 und ein iPhone gekauft, ohne eine Quittung zu bekommen.
Die South China Morning Post(öffnet im neuen Fenster) berichtet, dass der Betreiber von vier illegalen Apple Stores aus Shenzhen kommen soll. Die Geschäfte seien aufwendig mit Glasfassade, Apple-Logos aus Aluminium und Dienstkleidung für die Beschäftigten ausgestattet.



