
Die nächste Servergeneration von Windows ist von Microsoft freigegeben worden. Sowohl der Windows Server 2016 als auch das System Center stehen als Download zum Testen und für den Einsatz bereit.

Erstmals offiziell enthält die aktuelle Ubuntu-Version 16.10 den neuen Desktop Unity 8. Dieser ist aber nur als Vorabversion verfügbar und noch ziemlich fehlerhaft. Sonst beschränkt sich Ubuntu-Distributor Canonical vor allem auf die üblichen Paketupdates.

Amazon hat seine Fernbedienungs-App für die Fire-TV-Geräte überarbeitet. Mit der aktuellen Version können beliebige Fire-TV-Apps vom Smartphone aus aufgerufen werden.

Apple hat in iOS 10 die Screenshot-Funktion begrenzt. Von Filmen lassen sich keine Screenshots mehr machen. Das betrifft nicht nur iTunes-Material, sondern auch Dienste wie Netflix.

Apple hat Zahlen zur Anzahl der Nutzer bekanntgegeben, die ihr Betriebssystem für iPad, iPhone und iPod Touch aktualisiert haben. Mehr als die Hälfte hat schon das Update eingespielt und der Anteil älterer Systeme als iOS 9 ist sehr klein, was aber an der Messmethode liegen kann.

Google hat es sich noch einmal anders überlegt: Das fertige Android 7.1 wird noch in diesem Jahr erscheinen. Ende Oktober wird es für ausgewählte Google-Geräte eine Vorabversion geben. Die bisherige Vorzugsbehandlung von Nexus-Geräten hat damit dennoch ein Ende.

Die aktuelle Version 11.0 von FreeBSD unterstützt ARMv8 und damit die 64-Bit-Variante der Architektur sowie die neue freie ARM-Konkurrenz RISC-V. Das Team hat zudem seinen Hypervisor verbessert sowie die WLAN-Fähigkeiten seines Systems.

Die Belastung der Maintainer des Linux-Kernels wächst ständig. Das ist zwar nicht neu, den Ausführungen von Entwickler Wolfram Sang auf der Linuxcon 2016 zufolge wird das Problem aber in Teilen immer gravierender, was schwerwiegende Folgen haben könnte.

Assistant ist für Google derzeit ein Experimentierfeld. Das Unternehmen will erst später entscheiden, ob der digitale Assistent doch noch für die Android-Plattform freigegeben wird.

Das Android auf Chromebooks läuft in einem Container auf dem zugrundeliegenden Linux-Kernel. Auf der Linuxcon 2016 erklärt der Google-Angestellte Dylan Reid, dass das im Prinzip ganz einfach ist. Für ein gutes Nutzererlebnis musste das Team aber einige Anpassungen an Android und Chrome OS umsetzen.

Container wie von Docker oder CoreOS sind schlank und vielseitig einsetzbar, haben aber immer noch große Probleme mit der Sicherheit. Auf der Linux- und Containercon 2016 zeigt sich, dass viele Anbieter die Container inzwischen wieder in VMs einsperren. Klingt absurd, hat aber Vorteile.

Dells neues XPS 13 mit Kaby-Lake-Chips ist in Europa und den USA als Developer-Edition verfügbar. Ausgeliefert wird der Laptop mit Ubuntu 16.04 LTS, andere Distributionen sollten ebenfalls gut laufen. Die Geräte kosten zudem etwas weniger als ihre Windows-Pendants.

Lenovo hat kein Interesse daran, ein Smartphone mit Microsofts Betriebssystem zu entwickeln. Der Konzern bezweifelt, dass Microsoft die Plattform langfristig unterstützt.

Bevorzugt schnelle Versorgung mit neuen Android-Versionen gibt es für Besitzer von Nexus-Geräten nicht mehr. Mit der Einführung der Pixel-Smartphones werden die Nexus-Geräte von Google nunmehr nachlässig behandelt: Für Android 7.1 gibt es nicht einmal einen klaren Termin.

Noch ist die Wayland-Unterstützung im proprietären Nvidia-Treiber eine Eigenlösung - doch das Team will das ändern und dabei auch gleich mit der Community die Probleme von Google und anderen lösen. Erste Arbeiten dazu gibt es auf Github.

Google hält Google Assistant von Android fern: Der digitale Assistent wird nur auf Google-eigenen Geräten wie den Pixel-Smartphones oder dem Home-Lautsprecher laufen. Für die Android-Plattform ist das ein Rückschlag und könnte auch für Google einer werden.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

Die wohl wichtigste Neuerung der neuen Version 5.8 des Plasma-Desktops von KDE sind die geplanten mindestens 18 Monate Langzeitpflege. Darüber hinaus hat das Team weiter am Aussehen gearbeitet und eine Anwendung mit den Kirigami-Komponenten neu gestaltet, die auch auf Android laufen.

Googles neues Routersystem besteht bei Bedarf aus drei kleinen Geräten. Statt einem WLAN-Router soll der Anwender mehrere Wifi Points in der Wohnung verteilen, wenn er hohe Reichweiten braucht. Dafür verspricht Google ein System, dass so zuverlässig sein soll wie große WLAN-Systeme.

Nach sechs Wochen Wartezeit hat Google mit der Verteilung von Android 7.0 für das Nexus 6 und das Nexus 9 LTE begonnen. Sony will diesen Monat Updates für erste Geräte veröffentlichen und auch Lenovo hat Termine für einige Moto-Smartphones genannt.

Android hat sie, iOS hat sie und Windows 10 Mobile noch nicht: Eine 64-Bit-Unterstützung für mehr als 4 GByte Arbeitsspeicher und flottere Apps soll zu einem unbestimmten Termin folgen. Die verbauten Smartphone-Chips sind schon längst bereit dafür.

Nachdem Systemd in vielen Distributionen gelandet ist, schmieden Lennart Poettering und seine Mitentwickler neue Pläne. Die haben sie auf der Systemd-Konferenz vorgestellt. Auch die Idee einer Kernel-IPC ist noch nicht beerdigt.
Ein Bericht von Kristian Kißling

Frühestens im nächsten Jahr will Google Android Wear 2.0 veröffentlichen. Der Termin im Herbst wird nicht eingehalten. Der Hersteller hat eine dritte Vorabversion des Smartwatch-Betriebssystems veröffentlicht.

Raspbian wird zukünftig mit einem neuen Desktop ausgeliefert. Mit dem Wechsel geht auch ein neuer Standard-Browser einher. Youtube-Videos im Browser werden zukünftig mit Hardwareunterstützung ausgegeben.

Das britische Unternehmen Canonical, Herausgeber von Ubuntu, erweitert sein Portfolio um eine Distribution, die Kubernetes im Fokus hat. Kubernetes, ursprünglich bei Google entwickelt, dient der Orchestrierung großer Mengen an Containern.

Amazon will noch in diesem Jahr einen neuen Startbildschirm für seine Fire-TV-Geräte veröffentlichen. Das wurde im Rahmen der Vorstellung eines neuen Fire TV Sticks bekannt, der die erste Gerätegeneration ablöst, vorerst aber nicht für Deutschland geplant ist.

Google arbeitet daran, Chrome OS und Android zu verbinden. Das Resultat könnte kommendes Jahr als Andromeda auf den Markt kommen. Einen ersten umfangreichen Ausblick auf Andromeda könnte Google schon in ein paar Tagen geben.

Endlich kommen viele Funktionen ins Basis-Android, die Herstellerversionen längst haben - allerdings sind nicht alle perfekt. Google hat in die Version 7.0 alias Nougat zudem einige Elemente eingebaut, die vielen Nutzern lange schmerzlich gefehlt haben.
Ein Test von Ingo Pakalski

Wer auf seinem Mac Fujitsus Scansnap-Software benutzt und auf MacOS 10.12 alias Sierra aktualisiert hat, der sollte schleunigst sicherstellen, dass er ein Backup seiner PDF-Dokumente hat. Die Software zerstört unter Umständen damit bearbeitete Dokumente. Betroffen sind alle Scansnap-Modelle.

In einigen Fällen kann die Bedienung des iPhones über Lightning-Ohrhörer ausfallen. Mit iOS 10.0.2 beseitigt Apple dieses und weitere kleine Probleme.

Ein großer Teil des Codes im neuen Linux-Treiber von AMD wird auch unter Windows genutzt. Das sei von Anfang an so geplant gewesen, erklärt Entwickler Harry Wentland. Die Neuentwicklung ist auch der Grund für das Ende von Catalyst unter Linux.

El Capitan hat viele, teils drastische Sicherheitslücken. Abhilfe schafft kein separates Sicherheitsupdate, sondern nur das Upgrade auf die nächste Version von Apples Betriebssystem: MacOS 10.12 alias Sierra.

Mit deutlichen Worten kritisieren die Nouveau-Entwickler Nvidia für das zögerliche Verhalten im Umgang mit signierter Firmware. Ändert sich nichts, hätte dies wohl auch gravierende Folgen für Nvidia selbst.

Auf einigen Lenovo-Laptops lässt sich zur Zeit Linux nicht installieren. Eine mißverständliche Äußerung eines Lenovo-Mitarbeiters führte zu Meldungen, dass dies einem Abkommen mit Microsoft geschuldet sei. Tatsächlich fehlen aber schlicht Treiber für einen neuen Modus von Intel-Festplattencontrollern.

Mit einem Standard-Linuxsystem können HDR-Anzeigen noch nicht genutzt werden. Dies will Nvidia mittelfristig ändern. Bis auf ein Grundverständnis, was dafür geschehen müsse, sind die Details aber noch völlig offen.

Apple hat mit iOS 10.1 eine Betaversion veröffentlicht, mit der das iPhone 7 Plus mit seiner Doppelkamera eine Porträtfunktion mit Unschärfe des Hintergrundes erhält. Auch MacOS Sierra 10.12.1 sowie WatchOS 3.1 und TVOS 10.0.1 gibt es als Betaversionen.

Um den Play Store und andere Android-Apps auf Chromebooks zu nutzen, setzen die Google-Entwickler auf Wayland-Protokolle und eigene Erweiterungen. Android selbst läuft dabei in einem Container.

Apple auf der Suche nach Neuerungen: MacOS Sierra soll davon viele bieten. Doch im Test waren wir überrascht, wie weit die deutsche Siri noch von den praktischen Einsatzszenarien entfernt ist und geschockt, was neue Dateifunktionen auf dem Rechner anrichten.
Ein Test von Andreas Sebayang

Debian 8 Jessie ist am Wochenende zum sechsten Mal aktualisiert worden. Seit dem letzten Update im Juni sind rund 90 Sicherheitslücken geschlossen worden. Zudem wurden rund 80 Fehler beseitigt und sechs Pakete entfernt.

Mit Remix OS Player bietet Jide eine weitere Möglichkeit, Android auf einem Windows-PC einzusetzen. Anders als das bisherige Remix OS läuft die Player-Variante in einer virtuellen Maschine: Das vereinfacht Installation und Nutzung des mobilen Betriebssystems unter Windows.

In Kooperation mit Canonical und WDLabs haben die Macher von Nextcloud einen Minirechner mit ihrer freien Cloud-Lösung vorgestellt. Interessierten Nutzern soll damit ein eigenes Hosting möglichst einfach gemacht werden.

Amazon hat eine weitere Änderung an der Bedienung der Fire-TV-Geräte vorgenommen: In Amazons Fire-TV-Oberfläche sind Netflix-Inhalte enthalten, auch in der Watchlist. Das sorgt im Zusammenspiel mit dem Wegfall der Prime-Markierung an vielen Stellen für chaotische Zustände.
Von Ingo Pakalski

Hersteller nehmen die Linux-Kernel mit Langzeitpflege nicht so an, wie sich das deren Entwickler wünschen, was zu massiven Sicherheitslücken führt, auch in vielen Android-Smartphones. Die Community erwägt deshalb teils radikale Lösungen.

Bereits heute setzen viele Pkw-Hersteller auf Linux. Mit dem AGL-Projekt möchte die Linux-Foundation helfen, den fragmentierten Markt zu vereinheitlichen sowie Kosten und Entwicklungszeiten zu sparen. Golem.de war auf dem Herbsttreffen vom 7. bis 8. September 2016 in München dabei.
Ein Bericht von Mattias Schlenker

Eine neue Version von Amazons Streaminggerät Fire TV Stick ist durch Dokumente der US-Regulierungsbehörde FCC bekanntgeworden. Die Dokumente nennen einige Verbesserungen im Vergleich zum Vorgängermodell. In den kommenden Wochen könnte das neue Modell erscheinen.

Doch kein Fehler, sondern System: Amazon verschlechtert für Fire-TV-Besitzer die Übersichtlichkeit in ihrem eigenen Videodienst. Denn die typischen Prime-Banderolen wurden systematisch entfernt und kommen auch nicht wieder.
Von Ingo Pakalski

Apple will mit WatchOS 3.0 erneut die Apps auf der Smartwatch brauchbar machen. In einigen Fällen gelingt das sogar und die Uhren-Apps werden endlich einigermaßen benutzbar. In anderen Situationen bleibt die Apple Watch der ersten Generation aber vor allem eines: lahm.
Ein Test von Andreas Sebayang

Das Update auf iOS 10 hat in den Stunden nach der Veröffentlichung bei manchen Nutzern zum Absturz ihres iPhones oder iPads geführt, der nur über eine PC-Verbindung zu iTunes zu beheben war. Das Problem soll jetzt beseitigt und das Update sicher sein.

Das neue iOS 10 ist Apple zufolge "das bisher größte iOS-Release". Tatsächlich hat Apple an vielen Stellen des Betriebssystems einiges verändert. Golem.de hat sich iOS 10 genau angeschaut und die neuen Funktionen getestet.
Ein Test von Tobias Költzsch

In den kommenden Versionen von Apples Betriebssystemen gibt es zahlreiche Veränderungen unter der Oberfläche, mit weitreichenden Konsequenzen für Nutzer und Admins. Die meisten Änderungen betreffen die unterstützten Verschlüsselungsverfahren.

Der neue Browser von Microsoft, Edge, soll künftig die WebVR-Spezifikation unterstützen. Das Unternehmen könnte dies für seine Hololens-Brille und die sogenannte Holographic Shell nutzen.