Windows 7: Ständiges Pop-up wird Upgrade auf Windows 10 empfehlen

Um Nutzer vor dem Ende des Supports von Windows 7 zu warnen, wird Microsofts Betriebssystem künftig eine prominente Warnung aufspielen. Diese soll in Form eines Fensters kommen, das den gesamten Bildschirm bedeckt. Darauf warnt Microsoft, dass es für Anwender nach dem 14. Januar 2020 keine Sicherheitsupdates, keine Software-Updates und keinen technischen Support mehr geben wird. "Microsoft empfiehlt dringend, Windows 10 auf einem neuen PC zu nutzen" , heißt es darauf.
Laut dem IT-Magazin Bleepingcomputer(öffnet im neuen Fenster) sind die Dateien EOSNotify.exe und EOSNotify2.exe für die Alarmmeldung zuständig, die mit vergangenen Patches wie KB4530734(öffnet im neuen Fenster) eingeführt wurden. Windows 7 reiht auch zwei verschiedene Tasks EOSNotify und EOSNOtify2 ein. Ersterer läuft nach jedem Anmeldevorgang, zweiterer jeden Tag um 12 Uhr mittags. Es ist möglich, die Meldung selbst mit einem Klick auf "Nicht mehr daran erinnern" zu unterdrücken. Auch Windows-7-Professional-Nutzer, die erweiterte Sicherheitsupdates bestellt haben, sollten das Pop-up nicht erhalten.
Bleeping Computer gibt an, dass sich im Registryeintrag "HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\EOSNotify" der Dword-Wert DiscontinueEOS auf 1 setzen lässt und dadurch zumindest die Meldung nach dem Anmelden wohl niemals erscheinen wird.
Windows-10-Upgrade noch möglich
Es ist auch weiterhin möglich, eine gültige und legale Windows-7-Lizenz auf Windows 10 kostenlos zu aktualisieren. Dazu laden Nutzer sich das Windows 10 Media Creation Tool(öffnet im neuen Fenster) von Microsoft herunter. Dieses gibt nach dem Start die Möglichkeit, den Host-PC mit einem Upgrade zu versorgen. Bleepingcomputer empfiehlt(öffnet im neuen Fenster) , die Installation ohne Internetverbindung durchzuführen. Dadurch lässt sich übrigens auch ein Offline-Konto erstellen.
Nach der Installation kann Windows 10 in den Systemeinstellungen mit einem Windows-7-Schlüssel aktiviert werden, wenn dieser legal erworben wurde. Es ist gut möglich, dass dies für Volume-License-Schlüssel nicht funktioniert. Diese werden beispielsweise von Drittherstellern beim Verkauf von vorinstallierten Notebooks verwendet.



