Wegen der Coronavirus-Pandemie sind Videokonferenzen angesagt. Eine eigene Instanz der freien Videokonferenz-Software Jitsi Meet ist innerhalb von wenigen Minuten lauffähig, Golem.de stellt eine bereit.
Vom gescheiterten Produkt zum Startup - und jetzt auch wieder Unterstützung vom Initiator: Mozilla steigt bei der Firefox-OS-Weiterführung KaiOS ein und hilft bei der Gecko-Engine.
Statt eines "willkürlichen Schnappschusses" landet nun der aktuelle Code von Samsungs Exfat-Treiber im Linux-Kernel. Microsoft hatte zuvor den Weg dafür frei gemacht.
Die Paketverwaltung des Debian-Projekts Apt unterstützt in Version 2.0 die Muster von Aptitude. Das Werkzeug soll außerdem eine bessere Leistung liefern und sicherer sein.
Fast alle kompromittierten Konten in Azure Active Directory hätten laut Microsoft durch Mehrfaktorauthentifizierung geschützt werden können. Die bietet der Hersteller zwar an, verlangt dafür aber teilweise nicht unerhebliche Geldsummen.
Die aktuelle Version von Systemd bringt den Homed-Systemdienst für portable und verschlüsselte Home-Verzeichnisse. Hinzu kommen eine Nutzerdatenbank und ein Werkzeug zum Repartitionieren.
Microsoft bringt ein UEFI-Update für den Surface Laptop 3 heraus. Die Akkulaufzeit und Stabilität des Notebooks mit AMD-Ryzen-Chip sollen so verbessert werden.
Auf Basis des Noobs-Tools hat die Raspberry Pi Foundation ein kleines Programm erstellt, mit dem Nutzer einfach und schnell Installationsimages auf SD-Karten für den Raspberry Pi erstellen können. Das Tool kommt für Windows, MacOS und Ubuntu.
Cortana könnte bald Microsoft 365 Assistant heißen. Das ist eine schlechte Idee, da dieser Name in den vielen Angeboten mit der Zahl 365 im Namen einfach untergehen würde. Microsoft sollte Cortana stattdessen einen simulierten Charakter geben, damit sie ihrem Namen gerecht wird.
Der vollständige Katalog wird erst später enthüllt, aber vor dem Start von Disney+ ist klar: Ganz neue Kinofilme werden wohl fehlen. Die aktuelle Staffel von Die Simpsons ist jedenfalls nicht dabei.
Update Wenn Disney+ hierzulande startet, werden alle wichtigen Gerätetypen unterstützt. Offiziell ist erstmals für Deutschland die Unterstützung für Fire-TV-Geräte und Fire-Tablets bestätigt worden. Bis zum Start könnten weitere Geräteplattformen folgen.
Neue App-Symbole und ein neuer Anstrich für das Startmenü: Microsoft experimentiert mit einem überarbeiteten Design für das Startmenü. Statt bunter Kacheln sollen diese homogener mit dem Hintergrund verfließen. Auch sollen Live-Kacheln in den Hintergrund geraten.
Die Entwickler des Unix-Systems FreeBSD haben nach deutlich mehr als zehn Jahren ihre völlig veraltete Version der GNU-Compiler-Sammlung GCC aus ihrem Code entfernt. Der Grund ist die prinzipielle Ablehnung der Lizenz.
Seit fast einem Jahr lassen sich auf vielen Android-Smartphones mit Mediatek-Chip leicht Root-Rechte erlangen. Schad-Apps nutzen diese bereits aus, dennoch gibt es kaum Hersteller, die einen Patch ausliefern. Nun will Google ihn selbst verteilen.
Die speziell für den Cloud-Einsatz erstellte Container-Engine Rkt wird nach der Übernahme von Core OS durch Red Hat nicht mehr weiterentwickelt. Als Alternative gibt es die native Umsetzung des Kubernetes-Projekts oder von Docker.
Die Zertifizierungen für MCSD, MCSE und MCSA werden bald nicht mehr angeboten. Microsoft lässt diese auslaufen und bietet stattdessen rollenbasierte Workshops an. Die richten sich komplett an die Azure-Cloud und Spezialisierungen auf Windows Server oder SQL Server sollen verschwinden.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einen Forderungskatalog für die Sicherheit und Langlebigkeit von Smartphones veröffentlicht. So werden Sicherheitsupdates für mindestens fünf Jahre verlangt. Damit soll ein öffentlicher Diskurs angestoßen werden.
Die Upstream-Arbeiten für den Raspberry Pi 4 haben nun die Display-Pipeline des Grafiktreibers erreicht. Damit sollte die Videoausgabe auf dem Bastelrechner bald mit dem Mainline-Linux-Kernel genutzt werden können.
Nachdem Microsoft die Windows-Installation mit Online-Kontozwang in den USA eingeführt hat, beobachten Nutzer dieses Verhalten jetzt auch hierzulande. Anwender können vor der Installation die Netzwerkverbindung trennen. Auch nach der Einrichtung lassen sich Offline-Konten noch einrichten.
Apple hat in Betaversionen von MacOS eine Funktion zur Maussteuerung mit dem Kopf eingebaut. Zusätzliche Hardware ist überflüssig, sofern eine Webcam vorhanden ist.
Microsoft Defender ATP gibt es bereits für Windows 10 und MacOS. Anscheinend möchte Microsoft aber noch weitere Betriebssysteme bedienen - darunter Linux, Android und iOS. Entsprechende Previewversionen sollen kommen.
Das aktuelle Update KB4532693 verhält sich merkwürdig: Windows 10 startet in einigen Fällen nach dessen Installation mit einem temporären Profil, das Desktopsymbole und Favoriten zurücksetzt. Wenige Nutzer berichten auch von Datenverlust durch den Patch.
Mit dem Incremental File System will Google offenbar dafür sorgen, dass sich besonders große Android-Apps schon beim Download starten lassen können. Erste Arbeiten dazu sind nun im Android Open Source Project gelandet.
Neuerungen für das Windows Subsystem für Linux (WSL) gibt es bisher nur mit großen Updates für Windows selbst. Dank der Architektur des neuen WSL2 könnte sich dies aber bald ändern, was einige Nutzer fordern.
Mit der neuen Version 9.0 von NetBSD haben die Entwickler des freien Betriebssystems den Hardware-Support nach eigenen Angaben signifikant verbessert. Dazu gehören unter anderem die Unterstützung für ARM-Server und viele SoC aus Bastelplatinen. Das Team integriert zudem viele Sicherheitsfunktionen.
Das Windows Terminal 0.9 ist die letzte große Preview-Version vor der fertigen Software. Anwender können die Applikation über die Kommandozeile jetzt mit zwei oder mehr Tabs starten. Außerdem sollte durch einen Dialog verhindert werden, dass Nutzer aus Versehen alle geöffneten Tabs schließen.