BSI-Forderung: Smartphones sollten fünf Jahre lang Updates erhalten

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einen Forderungskatalog für die Sicherheit und Langlebigkeit von Smartphones veröffentlicht. So werden Sicherheitsupdates für mindestens fünf Jahre verlangt. Damit soll ein öffentlicher Diskurs angestoßen werden.

Artikel veröffentlicht am ,
BSI will mehr Sicherheit für Smartphones erreichen.
BSI will mehr Sicherheit für Smartphones erreichen. (Bild: Pixabay.com/CC0)

Vor allem bei Android-Geräten hapert es oft bei Updates des Betriebssystems. Je nach Hersteller erhalten Android-Smartphones Sicherheitsupdates nur mit erheblicher Verzögerung. Außerdem wird die Verteilung von Sicherheitspatches schon bald nach der Markteinführung eines Smartphones eingestellt. Zudem gehört es zum Alltag, dass Smartphones mit einer veralteten Android-Version verkauft werden, ohne dass eine aktuelle Version zur nachträglichen Installation bereitsteht. Diese beiden Probleme will das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beseitigen.

Stellenmarkt
  1. Data Scientist / Data Analyst (d/m/w)
    INTENSE AG, Würzburg, Köln, Saarbrücken, Leipzig
  2. C++ Softwareentwickler Video Services (m/w/d)
    e.solutions GmbH, Erlangen
Detailsuche

Die Behörde hat einen Forderungskatalog zur Sicherheit von Smartphones veröffentlicht. Damit soll eine Grundlage für Diskussionen mit Geräteherstellern, Netzbetreibern und der Gesellschaft im Allgemeinen geschaffen werden. Als Ziel sieht das BSI eine höhere Sicherheit für Smartphones.

Das BSI will erreichen, dass Hersteller ihre Smartphones mindestens fünf Jahre nach dem Termin der Markteinführung mit Sicherheitsupdates versorgen. Käufer sollten bei der Anschaffung des Geräts aus der Gerätebeschreibung ersehen können, bis zu welchem Datum diese Updates verteilt werden. Außerdem sollten Hersteller mitteilen, wie viele neue Hauptversionen eines Betriebssystems für das betreffende Smartphone zugesichert werden. Außerdem sollten Sicherheitspatches innerhalb eines Monats nach der Veröffentlichung an die Geräte der Kunden verteilt worden sein.

Aktuelles Betriebssystem für neue Smartphones

Das BSI will ebenfalls erreichen, dass neu erscheinende Smartphones mit der aktuellen Betriebssystemversion versehen sind. Falls die verkauften Geräte die neue Version noch nicht haben, kann diese über ein Firmware-Update zur Verfügung gestellt werden. Das Ziel ist es, dass sich Käufer eines aktuellen Smartphones darauf verlassen können, dass sie beim Neukauf kein Gerät erwerben, das mit einem veralteten Betriebssystem läuft.

Golem Akademie
  1. Microsoft 365 Security Workshop
    27.-29. Oktober 2021, Online
  2. Penetration Testing Fundamentals
    23.-24. September 2021, online
  3. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
Weitere IT-Trainings

"Hersteller und OEM sind daher aufgerufen, die Geräte so sicher zu machen wie möglich, und zwar von Anfang an und über eine gewisse Nutzungsdauer hinweg", betont BSI-Präsident Arne Schönbohm. Die Forderungen des BSI könnten in Richtlinien für die Erteilung des von der Bundesregierung geplanten IT-Sicherheitskennzeichens für Smartphones einfließen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Victorian Big Battery
Tesla-Speicher brannte vier Tage lang

Viel Aufwand war nötig, um das brennende Akku-Modul zu löschen.

Victorian Big Battery: Tesla-Speicher brannte vier Tage lang
Artikel
  1. Windows 365: Der mietbare Cloud-PC mit Windows kann bestellt werden
    Windows 365
    Der mietbare Cloud-PC mit Windows kann bestellt werden

    Microsoft startet mit Windows 365 und gibt Preise für den Cloud-PC bekannt. Die VMs sollen wie physische Windows-PCs funktionieren.

  2. Android: Googles Tensor-SoC ist eine halbe Mogelpackung
    Android
    Googles Tensor-SoC ist eine halbe Mogelpackung

    Für seinen ersten eigenen Smartphone-Chip liefert Google ausschließlich Erwartbares und dämpft damit sämtliche Hoffnungen an besseren Support und gute Linux-Treiber.
    Ein IMHO von Sebastian Grüner

  3. Apple-Tastatur: Magic Keyboard mit Touch ID jetzt ohne iMac erhältlich
    Apple-Tastatur
    Magic Keyboard mit Touch ID jetzt ohne iMac erhältlich

    Apple verkauft das Magic Keyboard mit Fingerabdruckscanner Touch ID nun auch einzeln - mit und ohne Ziffernblock.

treysis 27. Feb 2020

Quatsch. Ich finde es ja auch noch unverschämt, dass ich überhaupt für DEINE 2 Jahre...

Anonymer Nutzer 27. Feb 2020

Mit anderen Worten: Scheiss auf Minderheiten! Es wollen mehr Leute Uralte Scheisshandys...

ikhaya 27. Feb 2020

Sie sind keine Garanten , aber wenn ihr Quelltext offen liegt und sie mit dem Kernel Team...

TW1920 26. Feb 2020

Also damit kann man seine eigene SmartphoneOS-Distri aufmachen... Zum einen lernen die...

HeroFeat 26. Feb 2020

Du hast x und y vermutlich verwechselt.



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Speicherwoche bei Saturn Samsung • C27RG54FQU, 27 Zoll, curved 203,55€ • Bosch Professional Werkzeuge und Messtechnik • Samsung Galaxy Vorbesteller-Aktion • Speicherwoche bei Media Markt • 15% auf Xiaomi-Technik • Hisense UHD-Fernseher • Saturn: 1 Produkt zahlen, 2 erhalten [Werbung]
    •  /