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Betriebssystem: Apple bringt MacOS Catalina 10.15.4 mit Kopfsteuerung

Apples MacOS Catalina 10.15.4 bringt Kommunikationslimits bei der Bildschirmzeit, neue Bedienhilfen und teilbare iCloud-Drive-Ordner mit sich.

Artikel veröffentlicht am ,
MacOS Catalina
MacOS Catalina (Bild: Apple/Mockdrop.io)

Apple hat nach einigen Monaten Betatest eine neue Version des Betriebssystems MacOS Catalina veröffentlicht. Für Nutzer von iCloud Drive ist die Neuerung Ordner-Teilen interessant, da sich bisher - anders als bei anderen Anbietern - nur einzelne Dateien mit Dritten teilen und synchronisieren ließen. Zudem baute Apple die Möglichkeit ein, Kommunikationslimits für die Funktion Bildschirmzeit festzulegen. Eltern können so beispielsweise limitieren, wie lange, wann und mit wem ihre Kinder chatten.

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Zudem ermöglicht MacOS Catalina 10.15.4 eine Steuerung des Mauszeigers mit dem Kopf. Der Nutzer wird dabei von der Kamera im Macbook oder einer angesteckten Webcam aufgenommen. Apples Headtracking kommt ohne zusätzliche Hardware aus.

Auch wenn der Mauszeiger selbst mit Kopfbewegungen gesteuert werden kann - mit dem Kopf allein kann der Nutzer nicht klicken. Dazu ließ sich Apple verschiedene Lösungen einfallen. In den alternativen Zeigeraktionen kann der Anwender beispielsweise einen Taster dazu bestimmen oder sogar einen Gesichtsausdruck wählen. Auch die Sprachsteuerung lässt sich zum Klicken nutzen.

Außerdem gibt es eine zeitlich synchronisierte Liedtextansicht für Apple Musik, einschließlich der Möglichkeit, durch Klicken auf eine Zeile in der Liedtextansicht zur Lieblingsstelle eines Titels zu springen.

Safari sorgt für mehr Privatsphäre durch Cookie-Blockade

In Safari gibt es ebenfalls Neuerungen. Die wichtigste dürfte die Verbesserung der Funktion Intelligent Tracking Prevention (ITP) sein. Diese Datenschutzfunktion ermöglicht es dem Browser, Cookies zu blockieren und Werbekunden daran zu hindern, das Nutzungsverhalten zu analysieren.

Safari blockt jetzt alle Cookies von Drittanbietern. Das bedeutet, dass standardmäßig kein Werbetreibender oder keine Website in der Lage ist, den Nutzer zu verfolgen, zumindest wenn übliche Tracking-Techniken zum Einsatz kommen.

Außerdem unterstützt Safari eine Option zum Importieren von Chrome-Passwörtern in den iCloud-Schlüsselbund.

Auch die Bedienung von Safari wurde verbessert. So bietet der Browser die Möglichkeit, Tabs zu duplizieren und alle Tabs rechts des aktuellen Tabs zu schließen. Netflix-Inhalte können in HDR auf kompatiblen Displays über Safari dargestellt werden.

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