Microsoft: Das Windows-Terminal bekommt Mauseingabe

Die neue Beta soll mit Windows und Linux funktionieren. Auch gibt es einen Ausblick auf den Release der finalen Version für alle.

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Das Windows Terminal funktioniert mit der Maus.
Das Windows Terminal funktioniert mit der Maus. (Bild: Microsoft)

Microsoft hat die neue Previewversion 0.10 des Windows Terminal vorgestellt. Die bringt eine für solche Software ungewöhnliche Funktion: eine Mausunterstützung. Das Feature soll für die Windows-Version und für Linux Subsystem on Windows aktiviert werden. Daher sollen Programme wie tmux oder Midnight Commander Klick-Ereignisse erkennen, Software, die den Virtual Terminal Input (VT) unterstützt. Mit Drücken der Umschalttaste kann zwischen dem Auswahl- und dem Eingabemodus gewechselt werden.

Zudem wird es in der neuen Version möglich sein, neue Ansichten und Panels mit identischem Profil zu erstellen. Das Kommando dafür lautet splitMode": "duplicate und kann etwa auf Tastenkürzel gelegt werden. Diese hat Microsoft mit einer früheren Version des Terminals eingeführt, dem Windows Terminal 0.8. In einem separaten Blogpost dazu hat das Unternehmen eine Anleitung veröffentlicht, wie sich Nutzer ihre Makros auf Tastenkürzel legen können. Diese sind in einem Json-Dokument gespeichert.

Bugfixes als Vorbereitung zur Vollversion

Neben den zwei funktionalen Ergänzungen will Microsoft in Version 0.10 diverse Bugs beheben. So sollte im Dark Mode das Fenster keinen weißen Rand mehr anzeigen. Außerdem erscheint eine automatisch ausblendende Windows-Taskbar jetzt, wenn das Terminal im Vollbildmodus angezeigt wird und Nutzer mit dem Mauszeiger über die Taskbar gleiten. Der Touch-Input sollte nun vernünftig und in normaler Geschwindigkeit funktionieren und die Azure Cloud Shell sollte mit Powershell funktionieren sowie Mauseingaben erkennen.

Das Window Terminal ist noch immer in der Betaversion. Daher sollte mit weiteren Fehlern und Bugs gerechnet werden. Derzeit arbeite das Team wohl am Release der ersten Vollversion v1. Dazu müssen erst einmal existierende Bugs weiter behoben werden. Das Programm soll im Mai veröffentlicht werden, mit einem ersten, im Juni folgenden Inhaltspatch.

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