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Microsoft: Letztes Windows-7-Update lässt Wallpaper verschwinden

Zwar behebt das letzte Windows-7-Update einige Sicherheitslücken, aber es führt auch einen merkwürdigen Bug ein. Der Desktophintergrund einiger Anwender ist plötzlich schwarz und zeigt kein Wallpaper mehr an. Microsoft arbeitet mittlerweile an einer Lösung.

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Windows 7 zeigt anstelle des Wallpapers nur einen schwarzen Hintergrund.
Windows 7 zeigt anstelle des Wallpapers nur einen schwarzen Hintergrund. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)

Nutzer haben mit dem Patchpaket KB4534310 das letzte herkömmliche Update für ihr Windows 7 erhalten. Allerdings scheint dies einen Bug implementiert zu haben. Anwender berichten auf Reddit, dass nach der Installation das Desktop-Wallpaper verschwindet und stattdessen ein schwarzer Hintergrund angezeigt wird. Das Problem: Es wird voraussichtlich kein Update mehr geben, um diesen Bug zu beheben. "Eine großartige Art, um den Windows-7-Support zu beenden", schreibt Sarz13 auf Reddit.

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Zunächst waren sich viele Nutzer im dazugehörigen Thread einig, dass dies an einer abgelaufenden oder falschen Windows-7-Lizenz liegen könnte. Das Betriebssystem schaltet Desktop-Wallpaper nach einiger Zeit ab, wenn es nicht ordnungsgemäß aktiviert ist. Allerdings berichtete auch ein Systemadministrator vom Problem, der in seinem Unternehmen mehrere ordnungsgemäß lizensierte Arbeitsplatzcomputer mit dem gleichen Bug identifiziert hatte. Dort werden Wallpaper im JPEG-Format per Gruppenrichtlinie für alle Rechner festgelegt.

Simple Lösung gefunden

Die Lösung ist letztlich relativ einfach und merkwürdig zugleich: Der Bug tritt dann auf, wenn Nutzer ihr Wallpaper als gestreckt festlegen. Wird dies umgeschaltet, dann soll der Desktophintergrund wieder ordnungsgemäß angezeigt werden. Anwender, die ihre Desktophintergründe skalieren wollen, können dies zudem mit der in Windows 7 integrierten Software MS Paint durchführen, statt den Gestreckt-Modifier des Betriebssystems zu nutzen.

Nicht ratsam ist es hingegen, den Patch KB4534310 zurückzuspielen. Dieser behebt einige Sicherheitslücken in der Scripting Engine, im Windows Server und im Windows-Dateisystem, ist also eigentlich ein Pflichtupdate.

Nachtrag vom 30. Januar 2020, 10:12 Uhr

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Microsoft hat das Problem ebenfalls erkannt und verspricht Besserung: Das Unternehmen möchte deshalb eine Ergänzung für den eigentlich letzten Patch von Windows 7 herausbringen. Das gilt auch für Windows Server 2008 R2.

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Lachser 30. Jan 2020

Die Schnüffelei ist schon sehr frustrierend geworden, ihr kann aber dank W10Privacy etwas...

Anonymer Nutzer 26. Jan 2020

Linux ist ein Kernel, kein Betriebssystem. Ob OpenSUSE, Ubuntu, oder eines der vielen...

deinkeks 26. Jan 2020

Bei dir kommt der Voll-Strecker vorbei!

MrCoffee 24. Jan 2020

Der Letzte (Patch) machts Licht aus.


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