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Qualitätssicherung: Apple zieht Konsequenzen aus Bugs in iOS 13

Zahlreiche Fehler in iOS 13 sorgen für viele Updates durch Apple. Software-Chef Craig Federighi ist dies zuviel, er strukturiert die Entwicklung von iOS 14 um, damit Probleme frühzeitig erkannt werden können.
/ Michael Linden
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iOS 13 ist mit Fehlern durchsetzt. (Bild: Pexels)
iOS 13 ist mit Fehlern durchsetzt. Bild: Pexels / CC0 1.0

Apple überarbeitet seine Software-Testverfahren, nachdem im neuesten Betriebssystem iOS 13 und iPadOS zahlreiche Fehler aufgetaucht sind und versprochene Funktionen nicht verfügbar waren. Laut einem Bericht von Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) informierte Software-Chef Craig Federighi(öffnet im neuen Fenster) seine Mitarbeiter in einem internen Kickoff-Meeting über die Änderungen.

Demnach sollen die Entwicklungsteams von Apple sicherstellen, dass in den täglichen Testversionen unfertige oder fehlerhafte Funktionen standardmäßig deaktiviert sind. Die Tester können sie intern selektiv aktivieren und probieren, welche Auswirkungen damit auf das Gesamtsystem entstehen.

In iOS 13 zeigten sich zahlreiche Probleme , die durch Updates behoben werden konnten. Anfänglich stützte die Kamera-App gelegentlich ab, mit Exchange-Konten gibt es Schwierigkeiten und die Tastatur blieb manchmal hängen. Mit einem Trick konnte zudem der Sperrbildschirm in iOS 13 umgangen werden. So konnte auf das Adressbuch des Besitzers zugegriffen werden.

Zudem gab es in einer späteren iOS-13-Version das Problem, dass im Hintergrund laufende Apps oft innerhalb weniger Sekunden beendet wurden. Auch hier wurde ein Update hintergeht geschoben.


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