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Windows 10: Microsoft schaltet Werbenetzwerk für UWP-Apps ab

Die Ad Monetization Platform sollte Entwicklern Werbeeinahmen garantieren. Allerdings schaltet Microsoft das System im Sommer 2020 ab, da es sich wohl nicht rentiert hat. Das könnte ein weiteres Zeichen dafür sein, dass es UWP in seiner eigentlichen Form wohl bald nicht mehr geben wird.
/ Oliver Nickel
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UWP-Entwickler müssen sich eine andere Werbestrategie überlegen. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)
UWP-Entwickler müssen sich eine andere Werbestrategie überlegen. Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de / CC0 1.0

Microsoft wird seine Ad Monetization Platform(öffnet im neuen Fenster) für UWP-Applikationen abschalten. Ab dem 1. Juni 2020 wird dies für die Universal Windows Platform umgesetzt. "Diese Entscheidung haben wir getroffen, da es sich für uns nicht länger lohnt, das Produkt auf dem derzeitigen Stand weiter zu betreiben", schreibt Microsoft in einem Q&A-Thread(öffnet im neuen Fenster). Dabei sollen einige Werbenetzwerke, die unter den Erwartungen zurückbleiben, bereits vorher abgeschaltet werden.

Entwickler, die ihre UWP-Applikationen mit der Plattform verbunden haben und durch Werbung Profite generieren, sollen ihr Geld weiterhin im regulären Intervall erhalten. "Während diese Veränderung für Entwickler schmerzhaft sein könnte, die derzeit auf die Ad Monetization Platform setzen, wollen wir ihnen ausreichend Zeit geben, um auf ein anderes Werbenetzwerk zu setzen", schreibt Microsoft. Dabei seien Daten wie Nutzerstatistiken und Werbeergebnisse noch bis zum 8. Juni 2020 abrufbar. Danach werde auch die dazugehörige Webseite offline genommen.

Ungewisse Zukunft für UWP

Dass Microsoft das eigene Werbenetzwerk für UWP abschaltet, ist nicht das Ende der Plattform. Es hat aber den Anschein, als sei das Konzept bei Entwicklern eher weniger gut angekommen. Entsprechend gering ist wohl die Nutzung. UWP soll einheitliche Applikationen für diverse Windows-Plattformen ermöglichen, etwa für die Xbox, Windows-PCs und Windows-10-Mobile-Geräte. Letzteres war für Microsoft ein gescheitertes Projekt und eigentlich ein Grund gewesen, die plattformübergreifenden Apps überhaupt einzuführen.

Schon im Mai 2019 hatte Microsoft einige Fehler beim UWP-Projekt eingestanden. Zu diesem Zeitpunkt hat das Unternehmen einige Änderungen am Prinzip genannt. So sollten alle Applikationen in Zukunft nur noch Windows-Apps genannt werden – egal ob Win32-Programme oder UWP-Software.


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