Im US-Kernforschungslabor in Idaho entsteht der Prototyp eines nuklearen Mikroreaktors. Dieses Forschungsfeld könnte bei der Bekämpfung des Klimawandels helfen.
2021 haben Deutsche und Ukrainer gemeinsam die Strahlenbelastung in der Sperrzone von Tschernobyl neu vermessen. Wegen des Kriegs sind die Werte besonders relevant.
Trotz möglicher Energieversorgungsengpässe hält die Bundesregierung am Atomausstieg fest. Sie will zudem die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen reduzieren.
Update Das Kernkraftwerk Saporischschja ist in der Nacht durch russische Truppen angegriffen worden. Ein Brand soll den Betrieb aber nicht beeinträchtigen.
Fünf Sekunden stabile Kernfusion liefern einen neuen Rekord, Daten für Iter und dem Personal praktische Erfahrung beim Bau und Betrieb von Fusionsreaktoren.
Die Geschichte der Kernkraftwerke begann mit einem schnellen Brüter in den USA. 70 Jahre später sind sie in Russland, China und bald auch in Indien am Netz.
In den USA werden wieder nukleare Raketentriebwerke für Mars-Reisen entwickelt. Aber wie funktionieren sie und wird Kernkraft dafür überhaupt benötigt?
Gereinigtes Kühlwasser aus Fukushima Daiichi soll in den Pazifik entlassen werden. Aber Warnungen vor einer angeblichen Umweltkatastrophe basieren auf alternativen Fakten.
198Kommentare/Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Lieferung mit Securitys, Ausprobieren unter Aufsicht - die Umstände dieses Tests sind speziell. Denn das Testobjekt ist ein Prototyp des Mini-AKW von Bill Gates.
Das im vergangenen Jahr fertiggestellte schwimmende russische Atomkraftwerk Akademik Lomonossow ist einsatzbereit. Es soll in wenigen Wochen an seinen Bestimmungsort in Sibirien gebracht werden.
Das erste schwimmende Atomkraftwerk der Welt ist auf dem Weg zu seinem Einsatzort. Das in St. Petersburg gebaute Akademik Lomonossow schippert derzeit durch die Ostsee. Es soll ab 2019 eine Stadt im Norden Sibiriens mit Strom versorgen.
Im Norden Windstrom im Überfluss, im Süden Mangel: Die regionale Unwucht der Energiewende setzt die Stromnetze unter Druck. Der Netzbetreiber Tennet berichtet von Rekordkosten für Noteingriffe. Dabei dürfte es bleiben, solange das Netz nicht ausgebaut wird.
In den letzten zwei Monaten haben Hacker in den USA vermehrt die Computersysteme von Atomkraftwerken angegriffen und versucht, sich Zutritt zu verschaffen. Die Anlagen steuern konnten die Eindringlinge offenbar nicht. Auch andere Industrieanlagen sollen betroffen sein.
Kompetenz überschritten: Das Bundesverfassungsgericht hat die Steuer auf Kernbrennelemente für rechtswidrig erklärt. Die Regierung hätte eine solche Steuer nicht erheben dürfen.
Befürchtet wird es seit langem: Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde hat erstmals öffentlich von einem "Cybervorfall" in einem Atomkraftwerk gesprochen.
Update Gezielter Angriff oder nur zufällige Infektion? Nach dem Fund von Schadsoftware auf Rechnern im AKW Gundremmingen bleiben einige Fragen offen. Die entdeckten Würmer entpuppen sich als alte Bekannte.
Nach 28 Jahren wird in den USA wieder Plutonium-238 für Weltraummissionen erzeugt. Bei der Herstellung werden Abfallprodukte aus Kernreaktoren verwendet.
Atomkraftwerke gelten nicht erst seit dem Reaktorunglück in Fukushima als Sicherheitsrisiko - eine Untersuchung zeigt jetzt gravierende Sicherheitslücken im Bereich IT-Sicherheit auf.
Hacker haben Grundrisse und Handbücher von südkoreanischen Atomkraftwerken veröffentlicht. Der Betreiber der Anlagen hat Übungen zur Abwehr von Cyberattacken angesetzt.
Die US-Marine erzeugt Flugzeugtreibstoff aus Meerwasser, einer praktisch unbegrenzt verfügbaren Ressource. Das funktioniert und ist zukunftsträchtig. Aber bitte mit einer umweltfreundlichen Stromquelle, sagt ein Experte.
Es ist außer Sicht, für Kühlwasser ist gesorgt, und es schwimmt auf einem Tsunami: Das Konzept von einigen MIT-Forschern sieht vor, ein Atomkraftwerk auf einer Schwimmplattform zu bauen und dann vor der Küste zu verankern.
Amazon Web Services (AWS) und Twitter setzen kaum erneuerbare Energien ein. Apple versorgt dagegen laut Greenpeace seine Rechenzentren zu 100 Prozent mit Sonnen- oder Windkraft.
Ein Bundespressesprecher der Piratenpartei hat die Pro-Atom-Arbeitsgruppe Nuklearia abgemahnt, weil sie in einem Flyer bewusst gegen eine Parteitagsentscheidung verstoßen hat. Der Bundesvorstand der Partei nahm die Abmahnung zurück. Doch es bleiben Fragen offen.
Die steigende Wassertemperatur in den Flüssen kann die Stromversorgung beeinträchtigen: Im Sommer führen die Flüsse weniger und wärmeres Wasser, als zur Kühlung von Atom- und Kohlenkraftwerken gebraucht wird. Abschaltungen in heißen Sommermonaten werden die Folge sein.
Wenn die Cloud ein Land wäre, hätte es den weltweit fünfthöchsten Stromverbrauch, rechnet Greenpeace vor. Apple soll 55 Prozent seines Energiebedarfs für die Cloud mit dreckigem Kohlestrom decken, weitere 27 Prozent mit Atomstrom.
Die Nasa und das US-Energieministerium entwickeln gemeinsam ein Kraftwerk, das künftig auf fremden Himmelskörpern Energie für feste Stationen erzeugen soll. Es funktioniert mit radioaktiver Zerfallswärme.
Mit der Abschaltung von bis zu 13 Kernkraftwerken im Mai 2011 könnte der Einsatz der Notstromaggregate zur Kühlung der Reaktoren erforderlich werden. Fachleute warnen im Handelsblatt (Mittwochsausgabe) vor diesem ungeplanten und risikoreichen Test für den Ernstfall.
Sind Atomkraftwerke gegen Angriffe aus dem Internet abgesichert? Genau dieser Frage will das Bundesumweltministerium bei der Überprüfung der deutschen Anlagen nachgehen, wie aus einem vorläufigen Dokument des Ministeriums hervorgeht.
Die Internationale Atomenergiebehörde hat die japanische Regierung schon Ende 2008 auf Sicherheitsmängel in Atomkraftwerken hingewiesen. Ein schweres Beben könne die Anlagen ernsthaft gefährden. Das geht aus einer US-Botschaftsdepesche hervor, die Wikileaks im vergangenen Jahr erhalten hat.