AKW Saporischschja: Ukraine äußert Sorge vor Atomkatastrophe

Die Ukraine meldet, Russland habe das Kernkraftwerk Saporischschja mit Sprengstoff bestückt. Eine Sprengung könnte eine Katastrophe auslösen.

Artikel veröffentlicht am ,
Blick von Westen auf das Kernkraftwerk Saporischschja
Blick von Westen auf das Kernkraftwerk Saporischschja (Bild: Ralf1969/CC-BY-SA 3.0)

Russische Truppen haben nach Angaben ukrainischer Behörden Energieeinheiten des Kernkraftwerks Saporischschja mit Sprengstoff verkabelt. Das schrieb das Zentrum für strategische Kommunikation und Informationssicherheit im Ministerium für Kultur und Informationspolitik der Ukraine. Das Kraftwerk ist seit Wochen von russischen Truppen besetzt.

Stellenmarkt
  1. Network / Security Engineer (m/w/d)
    HCD Consulting GmbH, München
  2. Fachinformatiker (m/w/d) für Systemintegration zur IT-Administration an den landkreiseigenen ... (m/w/d)
    Landratsamt Schweinfurt, Schweinfurt
Detailsuche

Laut der ukrainischen Seite erklärte der Kommandant der Truppen im Kraftwerk, dieses in die Luft sprengen zu können, was zu einer nuklearen Katastrophe führen werde. Der russische Befehlshaber Vasilyev soll gesagt haben: "Dies wird entweder russisches Land oder verbrannte Erde sein." Auch der Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes bezog sich auf entsprechende Quellen.

Das russische Verteidigungsministerium dementierte die Aussage über Telegram. Auch der US-amerikanische Thinktank Institute for the Study of War schätzt die Meldung als "vermutlich falsch" ein. Die Aussagen können aufgrund der Situation im Kriegsgebiet nicht unabhängig verifiziert werden.

Das AKW befindet sich auf russisch-besetztem Gebiet und wurde am Samstag zweimal beschossen. Von wem der Beschuss ausging, ist nicht bekannt. Beide Seiten beschuldigen sich, die Angriffe durchgeführt zu haben.

Golem Karrierewelt
  1. Einführung in das Zero Trust Security Framework (virtueller Ein-Tages-Workshop)
    02.11.2022, virtuell
  2. Deep Dive: Data Governance Fundamentals: virtueller Ein-Tages-Workshop
    22.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings


Anhaltende Sorge vor nuklearem Vorfall

Der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak schrieb auf Twitter, die Russische Föderation setze offen auf nukleare Erpressung im AKW Saporischschja. Europa sei bedroht.

Das AKW Saporischschja liegt am Fluss Dnipro bei der Stadt Enerhodar im Südosten der Ukraine. Dort befinden sich sechs Druckwasser­reaktoren der sowjetischen Bauart WWER-1000/320 mit je 950 Megawatt Nettoleistung.

UN-Generalsekretär António Guterres forderte, dass Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Zugang zum Atomkraftwerk Saporischschja erhalten, um die Schäden zu untersuchen. Die Ukraine teilte mit, dass durch den Beschuss drei Strahlungssensoren beschädigt und ein Arbeiter im Kraftwerk verletzt worden seien.

Nachtrag vom 9. August 2022, 12:50 Uhr

Wir haben den Artikel um ein Dementi des russischen Verteidigungsministeriums erweitert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Cybso 12. Aug 2022 / Themenstart

Begrenzte Haftplätze sind in einer Diktatur kein großes Problem, da gab es schon in der...

mfeldt 11. Aug 2022 / Themenstart

Das kommt von Twitter. Ist vermutlich ein Fake. So wie die RuZZentrolle hier und...

mfeldt 11. Aug 2022 / Themenstart

Jaja, die berühmte, die doch keine war.

mfeldt 11. Aug 2022 / Themenstart

Nein. https://kachelmannwetter.com/de/modellkarten/swiss-mrf/ukraine/windrichtung...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Superbase V
Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt

Vor dem Verkaufsstart über die eigene Webseite verkauft Zendure seine Superbase V über Kickstarter - mit teilweise fast 50 Prozent Rabatt.

Superbase V: Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt
Artikel
  1. Tesla Optimus: Elon Musk zeigt Roboter-Prototyp
    Tesla Optimus
    Elon Musk zeigt Roboter-Prototyp

    Roboter könnten für Tesla aus Sicht von Elon Musk bedeutender werden als Elektroautos. Der Konzern zeigte seinen ersten Roboter-Prototypen.

  2. Microsofts E-Mail: Modern Auth in Exchange macht Admins Arbeit
    Microsofts E-Mail
    Modern Auth in Exchange macht Admins Arbeit

    Ab dem 1. Oktober 2022 müssen Exchange-Clients zwingend Microsofts moderne Authentifizierung nutzen. Das bedeutet Mehrarbeit.
    Eine Analyse von Oliver Nickel

  3. Google: Nutzer fordern Bluetooth-Freigabe für Stadia-Controller
    Google
    Nutzer fordern Bluetooth-Freigabe für Stadia-Controller

    Mit der Einstellung von Stadia können auch Tausende der speziellen Controller ohne ein Update nicht mehr drahtlos genutzt werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u. a. LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K 389€) und Damn-Deals (u. a. Kingston A400 240/480 GB 17,50€/32€, NZXT Kraken X73 139€) • Alternate: Weekend Sale • Razer Strider XXL 33,90€ • JBL Live Pro+ 49€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000 Radeon Edition 2.500€ • LG OLED65CS9LA 1.699€ [Werbung]
    •  /