• IT-Karriere:
  • Services:

Forschungsreaktor: Radioaktives C-14 in Garching ausgetreten

Obwohl am Forschungsreaktor nahe München gerade nicht gearbeitet wird, ist Radioaktivität ausgetreten.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Der Forschungsreaktor FRM II in Garching bei München
Der Forschungsreaktor FRM II in Garching bei München (Bild: W. Schürmann / TUM)

Am Garchinger Forschungsreaktor FRM II ist Radioaktivität ausgetreten, aber für Menschen und Umwelt habe nach Angaben der Betreiber zu keiner Zeit Gefahr bestanden. Der Jahresgrenzwert des radioaktiven Nuklids C-14 sei überschritten worden, teilte die Technische Universität München (TUM) als Betreiberin auf ihrer Homepage mit.

Stellenmarkt
  1. noris network AG, Nürnberg, Aschheim (bei München), München, Berlin (Home-Office möglich)
  2. Müller-BBM Active Sound Technology GmbH, Planegg Raum München

Es sei eine "geringfügige Überschreitung" des in der Betriebsgenehmigung festgelegten Wertes bei der C-14-Ableitung über den Kamin in die Atmosphäre festgestellt worden.

Der Jahresgrenzwert sei um rund 15 Prozent überschritten worden, sagte FRM II-Sprecherin Anke Görg auf Anfrage der Deutschen Presse Agentur (dpa) am 16. Mai 2020.

Bei einer Ausschöpfung des Grenzwertes liege die theoretische Belastung der Bevölkerung bei maximal 3 Mikrosievert. Das sei weniger als der Wert bei einer Röntgenaufnahme beim Zahnarzt.

Wegen der Corona-Beschränkungen ist der Betrieb des Reaktors seit 17. März auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, da Gastwissenschaftler nicht vor Ort arbeiten können. Welche Auswirkungen der Vorfall für den weiteren Betrieb habe, sei offen. Darüber müsse das bayerische Umweltministerium als atomrechtliche Aufsichtsbehörde entscheiden.

Die Meldung sei nach der atomrechtlichen Meldeverordnung in die "Kategorie E" als eilbedürftig eingestuft worden, habe aber nach der internationalen Bewertungsskala (INES) die Stufe 0, das stehe für keine oder eine sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Metrox: Exodus für 15,99€, Ancestors Legacy für 7,99€, Code Vein für 17,99€, Fade...
  2. 13,99€
  3. 14,49€

Eheran 19. Mai 2020

Wo wohnen? Wenn ich nach Japan ziehen wöllte und mit einem einsamen Landleben kein...

KOTRET 19. Mai 2020

Kann ich nicht prüfen, aber dann dürften das nach Adam Ries schon mehr als 6 µSv sein und...

Hello_World 18. Mai 2020

Nahezu alle kommerziellen Kernkraftwerke sind Leichtwasserreaktoren (LWR), und die...

superdachs 18. Mai 2020

In Tschernobyl ist ein großer Kraftwerksblock explodiert. Hier ist in einem kleinen...

specialsymbol 17. Mai 2020

Ja, im Durchschnitt. Inklusive hoch belasteter Gebiete und vor allem Radon. Mein...


Folgen Sie uns
       


Linux-Smartphone Pinephone im Test

Das Pinephone ist das erste echte Linux-Smartphone seit rund 5 Jahren und dazu noch von einer Community erstellt. Das ambitionierte Projekt scheitert letztlich aber an der Realität.

Linux-Smartphone Pinephone im Test Video aufrufen
    •  /