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Unter anderem das Atomkraftwerk in Wolf Creek, Kansas, war Ziel der Angriffe.
Unter anderem das Atomkraftwerk in Wolf Creek, Kansas, war Ziel der Angriffe. (Bild: Google Maps/Screenshot: Golem.de)

Sicherheitslecks: Hacker greifen Atomanlagen in den USA an

Unter anderem das Atomkraftwerk in Wolf Creek, Kansas, war Ziel der Angriffe.
Unter anderem das Atomkraftwerk in Wolf Creek, Kansas, war Ziel der Angriffe. (Bild: Google Maps/Screenshot: Golem.de)

In den letzten zwei Monaten haben Hacker in den USA vermehrt die Computersysteme von Atomkraftwerken angegriffen und versucht, sich Zutritt zu verschaffen. Die Anlagen steuern konnten die Eindringlinge offenbar nicht. Auch andere Industrieanlagen sollen betroffen sein.

Hacker haben laut einem Bericht der New York Times seit Mai 2017 Computersysteme von Atomkraftwerken in den USA attackiert. Auch Industrie- und andere Energieanlagen seien betroffen, schreibt das Blatt unter Berufung auf einen Bericht des FBI und des US-Heimatschutzministeriums.

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Kein Zugriff auf die Anlagensteuerung

Ob die Hacker Industriegeheimnisse stehlen oder Schaden anrichten wollten, sei nicht bekannt. Es gebe aber keine Anzeichen dafür, dass die Angreifer Zugriff auf die Kontrollsysteme der Anlagen gehabt hätten, berichtet die Zeitung.

Wie viele Anlagen befallen wurden und woher die Angriffe kamen, ist dem Bericht zufolge unklar. Die Hacker haben E-Mails mit infizierten Text-Anhängen gezielt an Ingenieure geschickt, die einen umfassenden Zugriff auf kritische Kontrollsysteme besitzen. Es gebe keine Anzeichen dafür, dass die öffentliche Sicherheit bedroht sei, wird ein Sprecher des Heimatschutzministeriums zitiert. Bei keiner Anlage sei die Betriebssicherheit durch die Attacken beeinflusst worden, sagte ein Sprecher des Instituts für Atomenergie NEI.

Auskundschaftung für spätere Attacken denkbar

Möglicherweise hätten die Hacker die Computernetzwerke für zukünftige Attacken ausgekundschaftet, hieß es. Die hinterlassenen Spuren hätten aber bislang noch nicht ausreichend analysiert werden können.

Atomkraftwerke und andere Infrastruktureinrichtungen sind immer wieder Ziele von Cyberattacken. Das Heimatschutzministerium bezeichnete sie als eine der größten Herausforderungen für die nationale Sicherheit, mit denen es sich konfrontiert sehe.


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Rulf 12. Jul 2017

dafür wird doch eine art gleichrichter dazwischengeschaltet, der vollkommen autark...

mnementh 11. Jul 2017

Du kannst Dich immer gegen eine bestimmte Schadsoftware schützen. Aber nicht gegen alle.

ArcherV 10. Jul 2017

Nein, wenn man sich Mal die Statistiken anschaut hat Linux mehr Sicherheitslücken...

mnementh 10. Jul 2017

Ja, Golem wird hier nur die Pressemeldungen wiedergeben. Das sieht nicht nach eigener...

mnementh 10. Jul 2017

Wieso, ist doch noch alles harmlos gegen Stuxnet. Stuxnet hat tatsächlich Atomanlagen...



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