Router von Cisco sind weltweit von Hackern mit einer spezialisierten Firmware angegriffen worden. Fireeye vermutet hinter den Angriffen staatliche Akteure wie Geheimdienste, nennt aber keine Namen.
Prominente Werbenetzwerke wurden in den vergangen Wochen von kriminellen Banden genutzt, um Nutzer mit Malware zu infizieren. Betroffen waren auch der Anbieter Doubleclick und bekannte Seiten wie Ebay.
Eine E-Mail mit einer fingierten Absenderadresse der Vereinten Nationen verschaffte Unbefugten Zugriff auf das Computernetzwerk des Bundestags. Die Empfänger öffneten einen Link zu einer manipulierten Webseite und aktivierten so die Schadsoftware.
Ein neuer Android-Trojaner in der App Porn Droid sichert sich mit einem Trick Administrator-Rechte auf dem Gerät und aktiviert die PIN-Sperre. Nutzer sollen 500 US-Dollar überweisen, um ihr Gerät wieder verwenden zu können.
In vCards eingebetteter Schadcode lässt sich unbemerkt über den Whatsapp-Webclient einschleusen. Die Whatsapp-Entwickler haben die Funktion bereits deaktiviert.
Die Porno-App Adult Player schießt ein Selbstporträt des Nutzers, sperrt das Smartphone und fordert zur Zahlung von 500 US-Dollar auf. Nutzer können sich mit einfachen Mitteln schützen.
Ein russischer Entwickler möchte nicht, dass seine Office Malware MWI von Spammern verwendet wird. Doch seine allgemeinen Geschäftsbedingungen zeigen nur begrenzt Wirkung. Ein kurioser Blick in den Malware-Markt.
Die Schnüffelsoftware Regin bringt nicht nur Keylogger oder Passwort-Sniffer mit: Mit zahlreichen weiteren Modulen lässt sich nicht nur spionieren, sondern auch eine komplexe Infrastruktur innerhalb eines angegriffenen IT-Systems aufbauen.
Die Computersysteme des Bundestages laufen wieder. Das IT-System musste nach einer Hackerattacke neu aufgesetzt werden. Der Grünen-Abgeordnete Konstantin von Notz ist aber alles andere als zufrieden.
Kaspersky soll seinen Konkurrenten mit falscher Malware geschadet haben. Das werfen ehemalige Mitarbeiter dem russischen IT-Sicherheitsunternehmen vor.
Gefälschte Blue Screens of Death sollen Windows-Nutzer dazu bringen, bei einem dubiosen technischen Support Hilfe zu holen. Von dort werden ihre Rechner nur noch weiter infiziert.
Sicherheitsbehörden sind in einer internationalen Aktion gegen den illegalen Online-Marktplatz Darkode vorgegangen. Das Untergrund-Forum ist vom Netz genommen worden, es hat weltweit Verhaftungen gegeben.
Update Zahlreiche populäre Torrent-Seiten waren zeitweise in Googles Browser Chrome und im Browser Firefox nicht erreichbar. Stattdessen erschien ein Hinweis auf schädliche Software. Inzwischen hat Google die Webseiten wieder freigegeben.
Symantec kann das Unternehmen nicht wie geplant aufspalten. Jetzt soll der Firmenteil für Information Management verkauft werden, mit sehr hohem Verlust.
SSLv3 ist aus Firefox 39 endgültig entfernt worden, und RC4 ist nur noch temporär für einige wenige Seiten erlaubt. Das Mozilla-Team erweitert den Schutz des Browsers vor Malware, daneben gibt es noch viele kleinere Neuerungen.
Vier Jahre und neun Monate Haft für die geschäftsmäßige Verbreitung der berüchtigten Malware Blackshades - so lautet das Urteil gegen Alex Yücel. Er hatte sich schuldig bekannt.
Über eine Schwachstelle im Virenscanner von Esets Anti-Viren-Programm NOD32 konnten sich Angreifer vollständigen Zugriff auf ein System verschaffen. Die Schwachstelle wurde inzwischen behoben. Ihr Entdecker hat jetzt Details dazu veröffentlicht.
Am Nutzen von Anti-Viren-Software scheiden sich die Geister. Für die Geheimdienste NSA und GCHQ stellten Virenscanner aber nicht nur ein Problem dar, sondern auch eine nützliche Datenquelle. Ein deutscher Anbieter könnte betroffen gewesen sein.
Die Linksfraktion veröffentlicht im Zusammenhang mit dem Bundestags-Hack eine Analyse von Malware, die auf ihren Servern gefunden wurde. Darin wird eine Verbindung zur russischen Organisation APT28 nahegelegt. Doch wirklich überzeugend sind die Belege dafür nicht.
Beim Angriff auf die IT-Infrastruktur von Kaspersky nutzte der Trojaner Duqu 2.0 legitime, aber offenbar gestohlene Zertifikate des Herstellers Foxconn, um seine Treiber zu installieren.
Microsoft will den Schutz vor Schadsoftware mit einer neuen Schnittstelle in Windows 10 verbessern. Diese arbeitet unabhängig vom eigenen Schutz Windows Defender und kann auch von Fremdherstellern verwendet werden.
Der Cyberangriff auf den Bundestag erfolgte angeblich über eine Browserseite. Nach einem aktuellen Bericht der Welt wurde per E-Mail ein Link verschickt, über den die Schadsoftware in das Computernetzwerk des Bundestages gelangt ist.
Der Angriff auf die IT-Systeme des Bundestags hat offenbar nicht so große Folgen wie bislang befürchtet. Zwar sollen Teile des Systems neu aufgesetzt werden, jedoch ohne die Hardware auszutauschen. Über die Hacker gibt es erste Spekulationen.
Nur 15 Rechner sollen von dem Hacker-Angriff auf den Bundestag betroffen sein. Das berichtet der Unionsabgeordnete Thomas Jarzombek und beruft sich auf das BSI.
Das Computer-Netzwerk im Bundestag ist hinüber. Der Cyberangriff auf den deutschen Bundestag hat weitreichendere Folgen als bisher angenommen. Das Parlament muss ein völlig neues Computer-Netzwerk errichten.
In Japan gibt es derzeit Versuche, iOS-Nutzer anzugreifen. Eine Sicherheitslücke ist nicht betroffen. Die Angreifer setzen stattdessen auf ein Unternehmensangebot von Apple und auf Nutzereingaben. Erfolg hat die One-Click-Fraud-Kampagne allenfalls bei naiven Nutzern.
Trotz der Diskussionen um den Projekthoster übernimmt Sourceforge weiterhin die Accounts von Open-Source-Projekten, wie der Nmap-Maintainer Gordon Lyon berichtet. Code werde nicht verändert, verspricht das Unternehmen.
Nach heftiger Kritik aus der Open-Source-Community will Sourceforge nun keine Werbung mehr über die Downloads verwaister Projekte verteilen. Die Gimp-Entwickler fordern derweil die Möglichkeit, eigene Projekte von dem Dienst entfernen zu können.
Ein Sprecher der Bundestagsverwaltung hat zugegeben, dass die Angreifer im Mai Daten kopieren konnten. Mittlerweile seien "vereinzelte Datenabflüsse festgestellt worden", sagte er. Von dem Angriff sollen auch Rechner von Regierungsmitgliedern betroffen sein.
Gimp-Entwickler berichten, dass Sourceforge einen ihrer Accounts übernommen habe und nun Werbung darüber verteile. Ein Einzelfall ist das nicht. Der Projekthoster sagt, er reaktiviere nur ein verwaistes Projekt.
Digitale Erpressung leicht gemacht: Die Ransomware wird kostenlos und individuell zusammengeklickt, die Tox-Macher verlangen dafür aber 30 Prozent des erpressten Geldes.
Unsichere Router sind aktuell von gleich zwei Versionen von Malware bedroht. Die eine verteilt Spam über soziale Medien, die andere leitet Anfragen auf manipulierte Webseiten um.
Experten vermuten hinter dem aktuellen Angriff auf Rechner im Bundestag einen ausländischen Geheimdienst. Das gehe aus einer ersten Analyse der verwendeten Malware vor.
Gefahr über den Wolken: Die Angst davor, dass Hacker in die Elektronik eines Flugzeuges eindringen könnten, wächst. Denn mit der zunehmenden Vernetzung der Maschinen steigt auch die Anzahl der Schwachstellen an Bord.
Eine massive Cyber-Attacke trifft den Bundestag. Ob sensible Informationen aus dem Datennetz des Parlaments kopiert worden sind, bleibt zunächst unklar. Die Täter haben versucht, Malware einzuschleusen, die ein weiteres Vordringen ermöglichen sollte.
Die Malware Blackcoffee hat Microsofts Technet-Webseite für die Vermittlung von IP-Adressen ihrer C&C-Server missbraucht. Angreifer müssen dazu die Forenserver noch nicht einmal kompromittieren.
Wie gefährlich ist es, mit beschreibbaren USB-Sticks und SD-Karten Fotos und Dateien ausdrucken zu lassen? Golem.de hat zusammen mit dem Sicherheitsunternehmen Kaspersky getestet, ob auch Windows-XP-Terminals ohne Virenscanner sicher sind.
/52Kommentare/Von Friedhelm Greis, Werner Pluta und Peter Steinlechner
Nutzt eine Malware den Prozessor einer Grafikkarte, ist sie nicht nur schwerer aufzuspüren, sondern kann auch die höhere Rechenleistung der GPU nutzen. Jellyfish will zeigen, dass solcher Schadcode funktioniert.
Es ist eine außergewöhnlich destruktive Malware: Rombertik überschreibt den MBR eines Rechners, wenn ihr die Enttarnung droht. Bleibt Rombertik unentdeckt, greift es Eingaben im Browser ab.
Sie galten als nahezu verschwunden, nun tauchen sie vermehrt wieder auf: Viren und Trojaner, die in Makros in Microsofts Office-Dokumenten versteckt sind. Microsoft selbst warnt jetzt wieder vor ihnen.
Eine schwer aufzuspürende Malware mit dem Namen Mumblehard schaltet Linux- und BSD-Server zu einem Botnet zusammen, über das Spam verbreitet wird. Die Zahl der infizierten Rechner soll in den letzten Wochen stark angestiegen sein.
Weder die in Apples OS X integrierten Schutzmechanismen noch Antivirensoftware verhindern effektiv die Installation oder Ausführung von Malware. Das demonstrierte ein IT-Sicherheitsexperte.
Die Malware der Operation Volatile Cedar ist nicht leicht aufzuspüren, auch wenn sie sich nicht mit ausgereifter Spionagesoftware vergleichen lässt - denn die Angreifer setzen sie nur gezielt ein und entwickeln sie akribisch weiter.
In einem jährlichen Hack-Fest untersuchen Experten bei der CIA und der NSA Sicherheitslücken und Angriffe unter anderem auf die Verschlüsselung diverser Geräte von Apple.
Forscher haben ein komplexes Spionageprogramm entdeckt, das sie Casper nennen. Der Fall taugt als Lehrstück über die immens schwierige Enttarnung von Malware-Entwicklern.
Die mutmaßliche NSA-Spionagesoftware, die Kaspersky-Sicherheitsexperten aufgespürt haben, ist unheimlich und raffiniert. Das Know-how dazu haben aber auch andere.
Die SSL-Interception-Technologie von Komodia wird auch von zahlreichen anderen Programmen verwendet. Außer in der Superfish-Adware findet sie sich in Trojanern, weiterer Adware und sogar in einem Anti-Adware-Tool von Lavasoft.