Bayern hat viel Personal, um Kriminelle im Internet zu jagen. Geholfen hat es bisher nicht. Nun ruft der Innenminister nach Vorratsdatenspeicherung mit Speicherfristen von zumindest drei Monaten.
Die Hochphase der sozialen Netzwerke im Internet sei beendet, sagt Fred Wilson. Der Finanzinvestor und Unterstützer von Twitter und Tumblr sieht die Zukunft in Messengern wie Whatsapp.
Als Wiedergutmachung für den Ausfall des Playstation Network (PSN) über Weihnachten kündigt Sony unter anderem einen Rabatt im Store des Netzwerks an - was die teils völlig überzogenen Preise dort allerdings nur minimal erträglicher macht.
Überpünktlich: Oneplus hat die erste Vorabversion seines eigenen Android-ROM veröffentlicht. Dieses steht für das One-Smartphone bereit und basiert auf Android 5.0 alias Lollipop. Bis zum Erscheinen der finalen Version steht Oneplus noch viel Arbeit bevor.
Auf den Durchsuchungsbeschluss folgte die Festnahme: Ein Engländer ist wegen Verstoßes gegen den Computer Misuse Act verhaftet worden. Der Mann gehört zum Lizard Squad und bestätigte den Vorfall.
31C3 Biometrie ist kaputt. Davon zeigen sich Frank Rieger und Ron vom Chaos Computer Club in ihrer jährlichen Security-Rück- und Vorschau überzeugt. Mit einer neuen Sportart in Flickr-Galerien wollen sie Menschen wachrütteln.
Lizard Squad vermietet seine euphemistisch Dienst genannten DDoS-Attacken: Der Lizard Stresser kostet je nach Dauer bis zu 300 US-Dollar und soll Server acht Stunden lahmlegen.
Die Medien-Center-App Mizuu für Android ist in der Version 3.0 veröffentlicht worden. Mit der neuen Hauptversion gibt es sie künftig auch im Play Store gratis. Ihr Funktionsumfang ähnelt Kodi alias XBMC oder Plex.
Während es 2014 immer wieder kontroverse Diskussionen um Debian, Systemd und Limux gegeben hat, haben andere erfolgreich umgebaut und setzen nun auf neue Technik. Und ein kleines Unternehmen hat mit viel Unterstützung eine alte Idee salonfähig gemacht.
Facebook hat die Einführung seiner neuen Datenschutzregeln um knapp einen Monat auf Ende Januar verschoben. Der Grund: Man wolle den Nutzern mehr Zeit geben, die Änderungen zu prüfen.
Zum Jahreswechsel bietet Amazon ein weiteres Mal in diesem Jahr 30 Android-Apps gratis an, für die Nutzer sonst bezahlen müssten. Insgesamt sollen um die 85 Euro gespart werden können. Auch dieses Mal sind viele Spiele dabei.
Die US-Bundespolizei hat keine Hinweise, dass eine Ex-Mitarbeiterin von Sony Pictures für den massiven Datendiebstahl verantwortlich sein könnte. Ein Security-Unternehmen hatte hingegen behauptet, dafür Indizien zu haben.
Update Der Regensburger Anwalt Thomas Urmann, bekannt durch Massenabmahnungen an Redtube-Nutzer, hat nun endgültig keine Zulassung als Anwalt mehr. Nach seiner Darstellung hat er sie freiwillig zurückgegeben.
Mehr als die Hälfte der Rechner eines vom BKA zerschlagenen Botnetzes sollen in Deutschland gestanden haben. In Zusammenarbeit mit dem BSI, dem Fraunhofer Institut und Antivirenherstellern wurden die betroffenen Nutzer informiert.
31C3 Wer gerne mit der Tastatur seinen Browser bedient, hat mit den mehr und mehr simplifizierten modernen Browsern vielleicht seine Probleme. Mit dem Vim-artigen und plattformunabhängigen Qutebrowser soll das Problem beseitigt werden.
Geduld ist weiterhin gefragt: Android-Updates für Smartphones anderer Hersteller erscheinen noch immer überwiegend mit deutlicher Verzögerung nach den Nexus-Modellen. Die aktuelle Analyse von Golem.de ergibt aber, dass sich mit Kitkat an anderer Stelle viel zum Besseren verändert hat.
Vereinzelt gibt es trotz des Endes der DDoS-Angriffe noch Probleme mit dem Playstation Network (PSN). Immerhin hat Sony dafür gesorgt, dass die Umstellung der MTU auf der PS4 nicht mehr nötig sein sollte.
Spartan statt IE12: Microsoft plant für Windows 10 einen neuen Internet Explorer mit dem Codenamen Spartan. Dieser soll auf der überarbeiteten Trident-HTML-Engine basieren, die effizienter arbeitet als bisher, und Erweiterungen unterstützen.
Das deutsche Versicherungsunternehmen Debeka muss wegen der unerlaubten Weitergabe von Daten eine Millionenstrafe zahlen. Dieses Verfahren ist damit abgeschlossen, gegen einzelne Mitarbeiter wird aber unter anderem wegen mutmaßlicher Bestechung noch ermittelt.
31C3 In Deutschland sollen demnächst weitere Körperscanner an Flughäfen stehen. Wie diese manipuliert und überlistet werden können, haben amerikanische Sicherheitsforscher getestet.
31C3 Fast jeder Thunderbolt-Mac ist leicht mit einem EFI-Rootkit übernehmbar. Mangelnde Weitsicht Apples ist schuld an einer Lücke, die ideal für Geheimdienste ist. Aber es gibt eine halbe Lösung für das alte Problem.
31C3 Der HTTP-Server Rompager, der in Millionen von Internet-Devices eingesetzt wird, hat eine gravierende Sicherheitslücke. Auf dem 31C3 haben Forscher der Firma Check Point Details und Hintergründe zum wenig bekannten Protokoll TR-069 vorgestellt.
Wie sehr sich die NSA für die Infiltrierung von VPNs interessiert, zeigen umfangreiche Dokumente, die jetzt veröffentlicht worden sind. Mit aktueller Verschlüsselung hat der Geheimdienst aber Probleme.
31C3 Hacker sollen sich nicht mehr um die Sicherheit des Geldes und Daten von anderen kümmern. Stattdessen gilt es, den Fokus auf Industrieanlagen zu richten, auch, um Menschenleben zu schützen.
31C3 Der Spiegel hat 44 neue Dokumente der Geheimdienste NSA und GCHQ aus dem Fundus von Edward Snowden veröffentlicht. Sie zeichnen ein noch genaueres Bild des Ansatzes, alles über jeden wissen zu wollen - und zeigen auch, dass die Spione an guter Verschlüsselung fast verzweifeln.
Nach dem Angriff auf das Playstation Network und Xbox Live haben sich mutmaßliche Mitglieder der Gruppe Lizard Squad geäußert. Sie sagen, sie hätten direkten Zugang zu den Unterseekabeln zwischen den USA und Europa - und mit den Mega-Nutzerkonten von Kim Dotcom mindestens 15.000 US-Dollar verdient.
31C3 Ein USB-Stick, der als Datentresor dient: Das war die ursprüngliche Idee hinter USB Armory. Daraus entstand ein winziger, sicherer Rechner, auf dem ein VPN-Tunnel oder sogar eine Tor-Brücke eingerichtet werden kann.
Update Die Spionagewaffe Regin hat es in die Spitze der Bundesregierung geschafft. Eine Mitarbeiterin soll eine grundlegende Sicherheitsregel missachtet haben.
Unter dem Namen von Anonymous haben Unbekannte möglicherweise rund 13.000 Zugangsdaten - teils inklusive Kreditkarteninformationen - von Angeboten wie Xbox Live, Playstation Network sowie von Pornoseiten veröffentlicht.
31C3 Mit der Analyse von Malware für eine großflächige Spearphising-Attacke konnten Datenexperten die Angreifer enttarnen. In detektivischer Kleinarbeit haben sie dabei ausgefeilte Komponenten aufgedeckt und ein Land hinter dem Angriff ausgemacht.
Bei einer großen Cyberattacke auf die EU-Kommission im Jahr 2011 wurde höchstwahrscheinlich die Cyberwaffe Regin verwendet, hat das BSI dem Spiegel bestätigt. Das Programm wird britischen und US-Geheimdiensten zugeordnet.
Die Webseite des Internet Systems Consortiums (ISC) ist vor kurzem über eine Lücke in Wordpress gehackt worden. Für einige Zeit hat die Site dabei das Exploit-Kit Angler ausgeliefert, wovor das ISC nun warnt. Die dort angebotene Software wie Bind soll nicht betroffen sein.
31C3 Fingerabdrucksensoren und Iris-Erkennungen lassen sich austricksen: CCC-Hacker Starbug hat dafür einfache Werkzeuge gezeigt und einen Ausblick gegeben, welche bisher unerforschte Biometrietechnik er als Nächstes aushebeln will.
31C3 Bugs in der Speicherverwaltung von C-Programmen gehören zu den häufigsten Sicherheitslücken. Da es aussichtslos sein dürfte, alle Lücken zu beheben, hat Mathias Prayer eine Strategie vorgestellt, mit der sich die meisten verhindern lassen.
Update31C3 Selbstverteidigung mit einer App: Security Research Labs hat eine App für Android veröffentlicht, die Angriffe auf das eigene Telefon erkennen kann. Die Anwendung gibt es kostenlos im Play Store, doch für die Installation braucht es einen populären Chipsatz.
31C3 Identitätsklau per Kamera: Fingerabdrücke von Politikern zu kopieren, ist kein Problem. Ein Foto der Hand genügt, wie zwei Sicherheitsforscher demonstrierten.
31C3 Gleich drei Vorträge am ersten Tag des jährlichen Chaos-Kongresses widmen sich Hacks rund um Mobilfunkstandards. Bereits jetzt ist klar: Sicherheitsanwendungen, die auf SMS setzen, werden unbrauchbar. Der gute alte TAN-Zettel aus Papier dürfte mehr Sicherheit bieten.
In der aktuellen Android-App von Netflix sind Googles Namensserver fest kodiert. Dadurch lässt sich beispielsweise ein US-Account nicht mehr ohne weiteres von Deutschland aus nutzen. Es gibt aber schon erste Wege, das zu umgehen.
Lebenslange Premium-Accounts für Lizard Squad und schon sind PSN und Xbox Live wieder nutzbar: Kim Dotcom brüstet sich damit, aktuelle und kommende DDoS-Attacken auf die Online-Funktionen von Playstation und Xbox zu unterbinden.
Mit dem Aufstieg der Piraten schien das Internet als Werkzeug der Demokratie unverzichtbar zu werden. Ist von den hohen Erwartungen an Liquid Democracy, Twitter und Facebook nach dem Niedergang der Partei noch etwas übrig geblieben?
Standbilder sind der Fokus von Mozilla Research und Xiph.org. Deren neuer und freier Videocodec Daala macht Fortschritte bei der Darstellung des ersten Frames eines Videos. Auch Keyframes werden dadurch effizienter. Die Standbilder in Videos sollen VP8 oder Jpeg schlagen.
Die Bescherung ist vorbei, und der ein oder andere hat womöglich ein neues Android-Smartphone oder -Tablet unter dem Baum vorgefunden. Nicht allen gefällt jedoch die starke Einbindung von Googles Diensten. Golem.de zeigt, wie man Google los wird und wie gut Android ohne dessen Zusätze funktioniert.
Kurz vor Weihnachten hat Nvidia einen neuen Windows-Treiber für seine Geforce-Grafikkarten veröffentlicht. Für zwei aktuelle Spiele empfiehlt er sich besonders, aber nicht für Gaming-Notebooks mit einem SLI-Verbund.
Der Nachfolger von XBMC erscheint erstmals als Kodi 14. An der zugrundeliegenden Technik hat sich zwar wenig geändert, dennoch hat das Entertainment Center viele neue Funktionen.
Wie der Debian-Fork Devuan meldet, bauen dessen Entwickler die Infrastruktur auf: Inzwischen gibt es einen eigenen Git-Server und ein noch fast leeres Software Repository. Das Projekt hat aber mit Trollen zu kämpfen.
BTX statt Streamingdienst, Apple Macintosh statt iPhone: Im Orwell-Jahr standen ganz andere Dinge als heute auf der Wunschliste der Technikfans. Und so manch gefloppte Idee von damals ist heute sogar ein voller Erfolg.