Die Länder wollen Google Street View reglementieren und haben dazu im Bundesrat einen Gesetzentwurf verabschiedet, mit dem die Privatsphäre der Bürger besser gewahrt werden soll.
Diesen Monat will Microsoft insgesamt fünf Sicherheitslecks mit vier Patches beseitigen. Die Mehrzahl der zu schließenden Sicherheitslücken wird als gefährlich eingestuft. Es werden auch zwei bereits bekannte Sicherheitslücken beseitigt.
Öffentliche und private Betreiber von kritischen Infrastrukturen in den USA sollen künftig besser geschützt werden. In deren Computersystemen sollen Sensoren installiert werden, die Angriffe erkennen und melden sollen.
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will Internetnutzer vor sogenannten Abofallen schützen. Sie setzt auf eine europaweite Regelung, die klare Hinweisschilder vorschreibt, die anzeigen, wenn Kosten entstehen.
Die Passwortverwaltungssoftware 1Password ist nun auch in einer Android-Variante erhältlich. Damit lassen sich eine Vielzahl unterschiedlicher Passwörter zum Beispiel für Websites verschlüsselt sichern und zum Einloggen verwenden. Auf Android-Geräten gibt es allerdings eine herbe Einschränkung.
Facebooks Tool Friendfinder ist seit heute Gegenstand eines Bußgeldverfahrens in Deutschland. Hamburgs Datenschützer sieht in der Erfassung und Speicherung von Daten unbeteiligter Dritter ein erhebliches Problem. Er erklärte Golem.de die Hintergründe.
In Windows 2000 und XP wurde ein neues Sicherheitsleck entdeckt. Darüber können Angreifer beliebigen Programmcode ausführen. Derzeit untersucht Microsoft das Sicherheitsloch.
Der Entwickler Thuat Nguyen darf seine iPhone-Anwendungen nicht mehr im iTunes App Store verkaufen. Apple wirft ihm vor, auf betrügerische Weise seine Verkäufe gesteigert zu haben.
Die aktuelle Version der Linux-basierten Firewall-Distribution IPFire 2.7 wechselt von Openswan auf Strongswan. Ein Update soll dennoch möglich sein, sofern vorher einige Konfigurationsschritte getan werden.
United Internet startet Hybridmail, um Briefe per E-Mail zu verschicken. Der Dienst kostet inklusive Druck, Kuvert, Porto und Zustellung 54 Cent. Auch die Deutsche Post wird den E-Postbrief wahrscheinlich billiger als 55 Cent machen.
Werkzeugkasten Wer seine ausgemusterte Festplatte auf den Sperrmüll bringt, braucht sich nicht wundern, wenn die darauf gespeicherten Daten später irgendwo im Internet auftauchen. DBAN hingegen putzt alle Daten sauber von den Festplatten - restlos.
Teenie-Star Justin Bieber ist am vergangenen Wochenende Ziel einer Attacke auf seine Youtube-Videos geworden. Mittels Cross-Site Scripting leiteten Scherzbolde die Besucher von Biebers Videos auf nicht jugendfreie Seiten um. Möglich war das durch eine Sicherheitslücke bei Youtube, die inzwischen geschlossen ist.
Seit dem 1. Januar sind die Arbeitgeber verpflichtet, die Entgeltdaten ihrer Beschäftigten an eine bei der Deutschen Rentenversicherung angesiedelte zentrale Speicherstelle zu übermitteln. Nun will Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle die groß angelegte Speicherung der Arbeitnehmerdaten vorerst aussetzen.
Zahlreiche Accounts von Kunden des iTunes-Stores sind von Dritten übernommen worden. Sie haben dann zeitweise Anwendungen eines bestimmten Entwicklers gekauft, vor allem E-Books. US-Blogs berichten von unberechtigten Einkäufen über mehrere hundert Dollar.
Forscher haben ein Sicherheitssystem entwickelt, das Menschen vor Verletzungen durch Roboter schützen soll. Sensoren registrieren eine Berührung und stoppen den Roboter. Sie sitzen in einer Haut, mit der Roboter oder Fußböden bezogen werden.
Mit dem Kauf von Bigfix baut IBM sein Angebot an Sicherheitssoftware aus. Bigfix schafft auf einer Oberfläche den Überblick, ob alle Rechner im Firmennetzwerk über aktuelle Sicherheitsupdates und Bugfixes verfügen.
Der aktuelle Patch für den Adobe Reader sollte eigentlich ein drei Monate altes Sicherheitsloch beseitigen. Das Sicherheitsleck lässt sich aber weiterhin ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen.
Security Gateway ist in Version 8 veröffentlicht worden. Mit dabei ist ein neuer Installer, der automatisch 64-Bit-Systeme erkennt, sowie die überarbeitete Konfigurationsschnittstelle Webadmin.
Wer sich auf Foursquare etwa in Restaurants und Bars anmeldet, wird künftig nicht mehr für alle einsehbar gelistet. Das soziale Netzwerk, mit dem sich Nutzer an Orten an- und abmelden können, war deswegen in Kritik geraten.
Opera 10.60 steht ab sofort außer für Windows und Mac OS auch für Linux zur Verfügung. Im Vergleich zu Opera 10.50 soll der Browser schneller sein. Er unterstützt WebM, das Geolocation-API des W3C, Google Location Services sowie Web Workers und bietet eine Schutzfunktion gegen gefährliche Webseiten.
Google will die Sicherheit seines Browser verbessern und hat dabei vor allem das von Plugins ausgehende Sicherheitsrisiko im Auge. Veraltete Plugins wird der Browser in Zukunft nicht mehr ausführen.
Adobe hat den angekündigten Sicherheitspatch für den Adobe Reader sowie für Acrobat veröffentlicht. Damit werden insgesamt 17 Sicherheitslecks geschlossen, die alle als gefährlich einzustufen sind.
Der USB-Stick Flash Padlock 2 von Corsair besitzt einen Kennwortschutz, der sich aber mit einem Trick aushebeln lässt. Immerhin kann die Kennwortumgehung des Gerätes mit einer speziellen Prozedur verhindert werden.
Die Organisation Reporter ohne Grenzen bietet in Paris Besuchern aus Ländern mit Zensur Nachhilfe im Umgang mit Anonymisierungswerkzeugen an. Sie sollen auch ausgewählten Journalisten, Bloggern und Dissidenten in diesen Ländern zugänglich gemacht werden.
Die Entwickler der freien Bibliothek Libpng haben neue Versionen veröffentlicht, die Sicherheitslücken schließen. Libpng wird in zahlreichen Browsern verwendet, um PNG-Dateien darzustellen. Welche Browser von den Sicherheitslücken betroffen sind, ist derzeit nicht bekannt.
Zyb, ein Backupdienst für Handydaten, ist nur noch bis Ende Juli 2010 nutzbar. Danach wird auf Vodafone 360 verwiesen. Zyb war vor rund zwei Jahren von Vodafone aufgekauft worden.
Apples umstrittener Vorstoß zur Aufzeichnung des Aufenthaltsortes der iPad- und iPhone-Nutzer hat die deutsche Justizministerin alarmiert. Sie fordert die US-Firma auf, diese "undenkbaren" Praktiken offenzulegen.
Infineon muss erneut eine millionenschwere Geldbuße wegen Preisabsprache für DRAMs zahlen. Erst im Mai 2010 wurden deswegen in der Europäischen Union Strafen von 331 Millionen Euro verhängt.
Die Federal Trade Commission (FTC) hat Twitter wegen schwerer Mängel bei der Sicherheit mit Auflagen bestraft. Das soziale Netzwerk war wegen schwacher Administratorenpasswörter mehrmals gehackt worden - was auch US-Präsident Barack Obama und der US-Nachrichtensender Fox News zu spüren bekamen.
Einstimmiger Beschluss der Justizminister: Beim Sammeln personenbezogener Geodaten geht es um viel Geld, nicht nur für Google. Das gehört daher ins Datenschutzgesetz.
Ein australischer Parlamentsausschuss will die Internetnutzer des Landes dazu zwingen, Antivirensoftware und eine Firewall auf ihren Computern zu installieren. Nur wer seine Rechner damit schützt, soll ins Internet dürfen. Die Provider sollen die Einhaltung sicherstellen. Die Vorschläge stammen aus einer Studie zur Bekämpfung von Cybercrime.
Die Verbraucherzentrale Hessen warnt vor betrügerischen E-Mail-Mahnungen einer angeblichen "Grevenreuth AG". Die Empfänger werden aufgefordert, wegen illegalen Downloads von Musikstücken binnen kurzer Zeit Geld zu überweisen, um teure Folgekosten zu vermeiden.
Rund 100 beliebte Casualgames wie Plants vs. Zombies oder Blackjack können amerikanische Spieler ab sofort direkt auf den Seiten der Suchmaschine Bing.com spielen, was laut Microsoft unter anderem dem Schutz vor Malware dienen soll. Aber auch für Hardcorezocker gibt es neue Angebote.
Sandisk hat eine SD-Karte vorgestellt, die eine Speicherkapazität von 1 GByte aufweist. Die Besonderheit: Die Karte kann nur ein einziges Mal beschrieben werden. Es ist nicht möglich, Daten zu löschen oder zu ändern.
Mit einem Softwareupdate für die Wii will Nintendo privaten Entwicklern und Schwarzkopierern das Handwerk legen. Wer das neue Wii Menu 4.3 einspielt, löscht damit unautorisierte Erweiterungen wie etwa Homebrew-Channels.
Software des Unternehmens Cipsa aus dem spanischen Córdoba soll seit Jahren Schadcode enthalten, der zeitgesteuert die IT-Systeme der Anwenderfirmen lahmlegt. Der Hersteller konnte dann Rechnungen für Servicedienstleistungen schreiben. Die Polizei hat drei Manager verhaftet.
Trotz des kleinen Versionssprungs ist die jetzt veröffentlichte Version 3.6.4 von Mozillas Browser Firefox ein großes Update. Plugins werden nun in eigenen Prozessen ausgeführt, so dass sie den Browser nicht mehr zum Absturz bringen können.
Nach diversen europäischen Ländern ermitteln jetzt auch verschiedene US-Bundesstaaten gegen Googles WLAN-Datensammlung im Zuge der Fotofahrten für Google Street View. Der Chefermittler, der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaates Connecticut, wollte sogar eine Verschärfung der Gesetzes in den USA nicht ausschließen.
Innenminister de Maizière hat heute in einer Rede die künftige Internetpolitik umrissen. Dabei wurde er wenig konkret, sprach sich aber vorsichtig gegen eine wachsende staatliche Einflussnahme aus. Die IT-Branche äußerte sich zufrieden und forderte einen echten Neubeginn in der Internetpolitik.
Zu Apples mobilem Werbenetzwerk iAd wird ein Opt-Out angeboten, das jedoch bislang nicht funktioniert. Zugleich hat Apple erklärt, Angaben zum geografischen Aufenthaltsort der Nutzer zu erheben.
Der Protest gegen die Volkszählung 2011 geht in die heiße Phase. Online kann die Verfassungsbeschwerde von Datenschützern und Bürgerrechtlern ab sofort unterstützt werden. Eine Massenverfassungsbeschwerde ist jedoch nicht geplant.
Das iPhone OS 3.1.x und die ältere Version 2.x haben zahlreiche Sicherheitslücken. Der überwiegende Teil davon betrifft die Browser-Engine Webkit und damit den iPhone-Browser. Die Fehler werden allerdings nicht in allen Geräten von Apple behoben.
Werkzeugkasten Ein bestimmtes Buch lässt sich zwischen anderen Büchern im Regal verstecken. Nach einem ähnlichen Prinzip verschleiert das Addon Track Me Not das Suchverhalten von Firefox-Nutzern: Es sendet massenweise Anfragen an Suchmaschinen, in denen die tatsächlichen Suchen des Nutzers untergehen.
Französische Datenschützer haben entdeckt, dass Google mit seinen Street-View-Fahrzeugen auch persönliche Passwörter für E-Mail-Postfächer aufgezeichnet hat, so ein Vertreter der nationalen Datenschutzbehörde Frankreichs.
Die US-amerikanische Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) möchte das Websurfen sicherer machen und hat dazu ein Firefox-Addon vorgestellt, mit dem für viele Websites automatisch die verschlüsselte Datenübertragung aktiviert wird.
Thilo Weichert, einer der einflussreichsten Datenschützer Deutschlands, kritisiert, bestehende Cloud-Angebote seien fast durchgängig mit dem geltenden Datenschutzrecht nicht vereinbar. Sein Fazit: Personenbezogene Daten haben in den "Wolken" nichts zu suchen.
Mit der Dropcam kann ein iPhone-Besitzer von unterwegs aus die Bilder aus der Webcam sehen. Bei Bewegungen im Blickfeld der Kamera erhält der Benutzer außerdem einen Hinweis auf seinem Telefon.
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar warnt vor einem gläsernen Stromverbraucher. Die Einführung intelligenter Stromzähler dürfe nicht dazu führen, dass die darüber erfassten Daten zentral bei Versorgern gespeichert würden.