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PDF-Sicherheitslücken: E-Book erklärt das Erkennen von Schad-PDFs

Eines der wichtigsten Einfallstore für Angriffe sind PDF-Reader von Adobe. Didier Stevens erklärt in einem E-Book, wie solche gefährlichen PDF-Dokumente erkannt werden können. Ein normaler ASCII-Editor reicht dazu aus.
/ Andreas Sebayang
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Auf gut 23 Seiten in englischer Sprache fasst Didier Stevens die wichtigsten Hinweise zusammen, die auf eine schädliche Datei im PDF-Format hinweisen. Er schaut sich dabei typische Methoden an, die Angreifer nutzen, um Schadcode in PDF-Dateien zu verstecken. PDF-Dateien sind mittlerweile ein wichtiges Werkzeug für Angreifer geworden, denn der Adobe Reader genießt eine hohe Verbreitung unter Nutzern, egal ob sie unter Windows, Mac OS X oder Linux arbeiten.

Verschiedene Werkzeuge helfen beim Analysieren von potenziell schädlichen PDF-Dateien. Das einfachste ist ein Hex-Editor. Das bedeutet allerdings viel Handarbeit und so führt Stevens den Leser an das Skript PDFiD heran, das den Scanprozess erleichtert. Das Python-Skript erkennt zum Beispiel, ob der PDF-Autor Flash oder Javascript in die Datei eingebunden hat. PDFiD kann PDF-Dateien auch entschärfen.

Stevens erklärt grob, wie das PDF-Format aufgebaut ist, damit gute Teile des Dokumentenbeschreibungsformats von schlechten Teilen unterschieden werden können. Zudem gibt er Tipps, wie eine Testumgebung für eine PDF-Datei aufgebaut werden sollte, schließlich soll die Datei nicht versehentlich ausgeführt werden. Besonders problematisch: Mit dem Adobe Reader werden in das System Komponenten installiert, die es möglicherweise erlauben, PDF-Dateien und den integrierten Schadcode auszuführen, ohne dass der Nutzer klicken muss. Einige dieser Dienste arbeiten mit Systemrechten.

Laut dem Internet Storm Center(öffnet im neuen Fenster) behandelt das E-Book nicht alle Angriffsmöglichkeiten. Vor allem das Tarnen des Schadcodes in dem Dokument wird nicht vollständig betrachtet. Stevens erklärt dennoch in verständlichen Beispielen viele Wege, wie ein PDF-Autor versucht, eine PDF-Datei möglichst harmlos wirken zu lassen. Schaut ein Nutzer zur Analyse in eine PDF-Datei in einem Editor und sieht solche Tarnmechanismen, wird die Datei erst recht verdächtig. Jeder, der an der Analyse von Schad-PDFs interessiert ist, findet in dem Dokument einen guten Anfang, um genau solche Hinweise zu entdecken.

Das E-Book befindet sich als gepackte PDF-Datei in Stevens Blog(öffnet im neuen Fenster) .


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