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Symantec Ubiquity: Die Weisheit der Masse gegen Malware

Symantec stellt mit Ubiquity eine neue Generation von Sicherheitstechnik vor, um Malware besser zu bekämpfen. Ergänzend zu etablierten Mechanismen zur Malware-Erkennung versieht Ubiquity jede Datei mit einem Sicherheitsrating, das auf dem Kontext basiert, in dem die Datei von Symantecs Nutzern verwendet wird.
/ Jens Ihlenfeld
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Neben den herkömmlichen Ansätzen wie Malware-Signaturen und Heuristik nutzt Ubiquity eine neue Methode, um Malware zu erkennen. Das System versieht Dateien mit einem Sicherheitsrating, je nach Herkunft der Datei, ihrem Alter und ihrem Verbreitungsmuster unter den Nutzern von Symantecs Software. So will Symantec mit den Informationen von rund 100 Millionen angeschlossenen Systemen auch Mutationen von Malware erkennen können, noch bevor entsprechende Signaturen vorliegen.

Darüber hinaus soll Ubiquity deutlich schneller sein als sein Vorgänger, denn es werden nur noch Dateien einem Antivirus-Scan unterzogen, die von der Software als riskant eingestuft werden.

Da Ubiquity nicht nur über Informationen zu Malware, sondern auch zu nahezu jeder legitimen Applikation verfügt, soll die Zahl von Fehlern (False Positives) reduziert werden. Das System verfügt dazu über Informationen zu rund 1,5 Milliarden Applikationen. Jede Woche kommen Informationen zu rund 22 Millionen Dateien hinzu. Jeden Monat liefert das System mehr als 45 Milliarden Sicherheitsratings aus.

Administratoren in Unternehmen sollen das System verwenden können, um festzulegen, welche Software sie in ihr Unternehmensnetz lassen wollen.

Ubiquity wird bereits mit Symantecs Endkundenprodukt Norton 2011 ausgeliefert und wurde kürzlich in Symantec Hosted Endpoint Protection integriert. Im nächsten Schritt wird Ubiquity auch in die Unternehmensprodukte von Symantec integriert.


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