IMHO Die Entdecker der Badlock-Sicherheitslücke wollten Spannung aufbauen - und machen den gleichen Fehler wie viele IT-Security-Firmen. Die Inszenierung von Sicherheitslücken nervt zunehmend.
Ransomware wird immer gefährlicher. Jetzt droht eine neue Variante nicht nur mit dem Löschen von Dateien, sondern sie löscht jede Stunde eine. Zum Glück gibt es Abhilfe.
Eine bisher unbekannte Sicherheitslücke in der Software soll dem FBI Zugang zum iPhone eines getöteten Terroristen verschafft haben. Die Ermittler sollen sie Hackern abgekauft haben. Aber was passiert jetzt mit der Schwachstelle?
Der Wunsch nach Privatsphäre ist bei vielen Nutzern groß, Privacy-Boxen sollen dabei helfen. Wir haben uns vier aktuelle Modelle angeschaut - und sind nur von einem Gerät überzeugt.
Um Updates leichter einspielen zu können, will Oracle Zweige des Linux-Kernel pflegen, die ausschließlich Patches für Sicherheitslücken enthalten. Was gut klingt, ist aber eine kontroverse Idee, da die Auswirkungen von Kernel-Fehlern schwer zu beurteilen sind.
Wegen einer "technischen Panne" seien am Wochenende "kurzzeitig" die Daten von Abonnement-Kunden öffentlich zugänglich gewesen, schreibt der Dumont-Verlag. Das Wort "Hacker" gebraucht der Medienkonzern nicht mehr.
Wenn der frische Kernel gleich nach dem Start das System zum Absturz bringt, werden Admins nervös. Denn oft beginnt nun die langwierige Suche nach dem Bug. Ein Erfahrungsbericht.
Kansas ist das Herz des Cybercrime - zumindest wenn man einer Anwendung glauben schenkt, die IP-Adressen auf einer Karte verortet. Tatsächlich leben dort unschuldige Menschen, die nun viele wütende Anrufe und Kloschüsseln bekommen.
Wessen Computer mit der Ransomware Petya infiziert ist, kann seine Dateien möglicherweise retten. Ein neues Tool erfordert etwas Handarbeit, kann die Dateien aber wieder herstellen.
Update Die Berliner Zeitung, der Kölner Express und andere Webauftritte der Dumont-Verlagsgruppe sind offenbar von Hackern angegriffen worden. Es gibt Hinweise darauf, dass persönliche Daten und unverschlüsselte Passwörter von Abonnenten sichtbar gewesen sind.
Der Streit zwischen Apple und US-Behörden um das Entsperren von Smartphones geht in eine neue Runde: Das Justizministerium will, dass der Konzern das iPhone 5S eines Drogenhändlers knackt.
Der umstrittene Bundestrojaner kann offenbar weniger als bislang angenommen: Whatsapp und andere Messenger können nicht abgehört werden. Ermittlungsbehörden kritisieren außerdem, dass die Software nicht auf Smartphones funktioniert.
Das dritthäufigste Desktop-Betriebssystem? Windows XP! Das veraltete und unsichere Betriebssystem kommt aktuellen Zahlen zufolge immer noch häufig zum Einsatz. Windows 10 belegt den zweiten Platz.
In Zusammenarbeit mit Wordpress wird Let's Encrypt alle dort gehosteten Seiten mit einem SSL-Zertifikat ausstatten. Ein Problem mit Windows-XP-Nutzern wurde zwischenzeitlich behoben.
Golem-Wochenrückblick Mehr als 200.000 Briefkastenfirmen in Panama sind in dieser Woche aufgeflogen. Wir sind mit HTCs Vive durch Höhlen gekrochen und mit Microsofts Hololens auf dem Mars gewesen. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Welche iPhones kann das FBI mit seiner neuen Technologie hacken? Offenbar weniger als bislang gedacht, wie Direktor James Comey jetzt in einem Vortrag sagte.
Der Panama-Leaks-Firma Mossack Fonseca ist offenbar nicht nur das Steuerrecht herzlich egal - sondern auch die IT-Security. Kein TLS, Drown und uralte Versionen von Drupal und Outlook Web Access machen es Angreifern leicht.
Die Polizei hat zwei kriminelle Hacker festgenommen. Die Kriminellen sollen Schadsoftware für Antivirenprogramme unsichtbar gemacht und diese Betrügern zur Verfügung gestellt haben.
Keine Spyware mehr für Diktatoren: Das italienische Unternehmen Hacking Team darf seine Staatstrojaner in zahlreichen Staaten nicht mehr anbieten. Außerdem wird gegen den CEO David Vincenzetti ermittelt.
Die geplante Datenschutzvereinbarung mit den USA stößt auf viel Kritik. Verbraucherschützer fordern im Interesse der EU-Bürger neue Verhandlungen über den Privacy Shield.
Der Zwangsanschluss von Haushalten an vernetzte Stromzähler schickt sich an, den Rundfunkbeitrag als Aufregerthema abzulösen. Die Debatte erreicht jetzt die entscheidende Phase. Die Kosten für den Anschluss könnten noch höher werden - aber auch flexibler.
Update Es ist mal wieder Flash-Player-deinstallieren-Tag. Eine ungepatchte Sicherheitslücke wird aktiv ausgenutzt. Adobe hat jetzt einen Patch freigegeben.
Nach dem Hack von Ashley Madison mussten sich zahlreiche Nutzer vor ihren Partnern für die Nutzung der Seite rechtfertigen. Jetzt könnte Tinder-Nutzern Ähnliches passieren - ganz ohne Hack. Der Entwickler gibt hehre Motive an.
Apple hat die Sicherheitslücke im iPhone 6S und 6S Plus gestopft, die es Angreifern erlaubte, mit einem Trick auf Fotos und Kontakte zuzugreifen, obwohl das iPhone gesperrt ist. Ein Update von iOS ist nicht erforderlich.
Dieser Schritt dürfte den Ermittlungsbehörden nicht gefallen: Whatsapp führt eine zuverlässige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein, bei der die Kommunikationspartner sich gegenseitig verifizieren können.
Ein Administrator der Silk-Road-Nachfolgeplattform hat zugegeben, am Verkauf verschiedener Drogen mitgewirkt zu haben. Die Ermittlungen wurden durch die Tor-Forschung einer US-Universität unterstützt.
Ronald Pofalla möchte bei der Deutschen Bahn für mehr Sicherheit sorgen - mit mehr und besseren Überwachungskameras. Doch der Nutzen solcher Überwachungsmaßnahmen ist weiterhin nicht bewiesen.
Update Die Fire-TV-Geräte erhalten derzeit ein Update, mit dem der Aufruf von Sideloading-Apps drastisch vereinfacht wird. Abseits davon wird der generelle Umgang mit Apps vereinfacht. Allerdings funktioniert der Fire Starter nach dem Update nicht mehr.
Google hat zahlreiche Schwachstellen in Android geschlossen, darunter Fehler in der Medienverwaltung und den entsprechenden Bibliotheken. Auch eine Sicherheitslücke im Kernel wurde behoben.
Tesla hat eins. GM hat eins. Und jetzt sogar das Pentagon. Doch nicht für alle Unternehmen sind offene Bug-Bounty-Programme die richtige Wahl, wie Kymberlee Price von der Sicherheitsplattform Bugcrowd im Gespräch mit Golem.de sagt.
Die Fotos und Kontakte sind bei gesperrten iPhones eigentlich nicht zugänglich, doch mit einem Trick kann ein Angreifer sie durch 3D-Touch selbst ohne Kennwort sehen. Es gibt jedoch einfache Schutzmöglichkeiten.
Geht von Tor-Nutzern eine Gefahr aus? Das sagt zumindest Cloudflare und präsentiert Tor-Nutzern immer neue Captchas. Jetzt haben beide Seiten in dem Streit nachgelegt.
Die US-Bundespolizei FBI hat anderen Strafverfolgungsbehörden Unterstützung angeboten, wenn ein iPhone für Ermittlungen entsperrt werden muss. Vermutlich macht sich das FBI eine bislang nicht geschlossene Sicherheitslücke zunutze.
Es soll das größte Datenleck aller Zeiten sein: 100 Medien werten weltweit die Unterlagen zu mehr als 200.000 Briefkastenfirmen in Panama aus. Unter den Nutznießern sind hochrangige Politiker und weltbekannte Sportler.
Datenaustausch: ja - gemeinsames Terrorabwehrzentrum: nein. Die europäischen Geheimdienste trauen sich offenbar nicht genug gegenseitig, um zusammen effektiv den Terrorismus zu bekämpfen. Das belegen neue Enthüllungen zum BND.
Offenbar ist Reddit von der US-Regierung gezwungen worden, Daten seiner Nutzer herauszugeben, ohne darüber informieren zu dürfen. Denn im aktuellen Transparenzbericht fehlt der gegenteilige Hinweis - ein sogenannter Warrant Canary.
Apples Sicherheitsmechanismus Rootless soll verhindern, dass mit Rootrechten Systemdateien verändert werden können. Doch er lässt sich leicht austricksen und Apple scheint es nicht eilig zu haben, die Lücken zu schließen.
Ist ein normaler Nutzer in der Lage, die Werbeblockersperre von Bild.de zu umgehen? Das Hamburger Landgericht sieht sich damit überfordert, übersieht dabei aber eine einfache Möglichkeit, die selbst der Axel-Springer-Verlag anbietet.
Alles dreht sich im aktuellen Streit um gesperrte Smartphones von mutmaßlichen Straftätern um Apple und das FBI - US-Behörden haben aber auch an Google zahlreiche derartiger Aufforderungen verschickt. Das hat die Bürgerrechtsvereinigung ACLU herausgefunden.
Die Funktion zum Filtern und Beschränken von Systemaufrufen ist in OpenBSD 5.9 um viele Anwendungen erweitert worden. Außerdem unterstützt das System nun neuere Laptops besser - dank UEFI und WLAN nach 802.11n.
Wegen einiger Design-Prinzipien der Node-Paktverwaltung NPM könne sich ein schadhaftes Modul wie ein Wurm im gesamten System verbreiten, warnt ein Google-Entwickler. Gegen die Sicherheitslücke hilft vorerst nur Handarbeit.
Update Apple muss das iPhone des Attentäters von San Bernardino doch nicht entsperren: US-Strafverfolger haben sich auch ohne Hilfe Zugriff auf die Daten verschaffen können.
Der Info-Kanal des ZDF widmet sich am heutigen Karfreitag bis in die Nacht fast nur Computerthemen. Darunter sind auch Erstausstrahlungen wie "Generation Like" um 16 Uhr. Aber auch archäologische Arbeiten zur Frühzeit der Videospiele werden bedacht: Es gibt eine Dokumentation zu Atari-Ausgrabungen.
Eine gefährliche Sicherheitslücke in Java 7 Update 97 und Java 8 Update 73/74 hat Oracle veranlasst, außerplanmäßig ein Sicherheitsupdate zu veröffentlichen. Server sind nicht betroffen.
Ein größeres Firmware-Update für die Xbox One bietet neue Funktionen. So können Nutzer bei Twitch-Übertragungen einen Chat mit bis zu 16 Personen einrichten und Xbox-360-Spiele lassen sich direkt auf der One kaufen.
Nach jedem Terroranschlag werden Forderungen laut, den Datenaustausch zwischen den Behörden zu verbessern. Mit seinen jüngsten Äußerungen stößt Innenminister de Maizière jedoch auf heftige Kritik.