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Chaos Communication Camp 2015: Donnerschläge, Cert-Taucher und Bimmelbahnhacker

Das diesjährige Hackercamp war mit 4.500 Teilnehmern so gut besucht wie nie zuvor. Sengende Hitze, spannende Themen und ein paar einmalige Zwischenfälle machten es auch sehr besonders.

Artikel von und veröffentlicht am
Da entlang ging es zum Chaos Communication Camp 2015.
Da entlang ging es zum Chaos Communication Camp 2015. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)

Es fühlte sich ein wenig an wie in der Sahara und nicht wie in Brandenburg: Das Chaos Communication Camp 2015 dürfte als eines der heißesten in die Geschichte eingehen. Erst am vorletzten Abend gab es eine kurze, aber sehr heftige Abkühlung. Geholfen hat diese aber kaum etwas. Geschwitzt wurde zwischen Vorträgen zu Twitter-Bots oder Car-Hacking trotzdem. Abkühlung verschafften sich die Hacker in den naheliegenden Gewässern, was einem iPhone fast das Leben kostete. Die Sanitäter vom Cert (Chaos Emergency Response Team) mussten zu Hilfe eilen.

  • Zwischen Mildenberg und - ja wirklich - Neuland liegt ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • ... der Ziegeleipark Mildenberg, auf dem ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • ... das diesjährige Chaos Communication Camp stattfand. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Schilder erklären nicht nur grundsätzliche Verhaltensweisen, ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • .... sondern auch, wo es langgeht ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • ... und dass Fotografieren meist unerwünscht ist. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Das Camp ist bestens organisiert, selbst ein Medizinzelt gibt es für die mehrere tausend Hacker.  (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • In diesen Klohäuschen wird kein Geschäft verricht, ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • ... sondern sie beherbergen die WLAN-Infrastruktur. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Die Freifunker haben sich gleich ein Holzhäuschen hingestellt, ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • ... in dem auch die Server stehen. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Wer nett fragt, darf auch mal ein Zelt fotografieren. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Die Hacker haben es sich zwischen den alten Maschinen des ehemaligen Ziegelwerks bequem gemacht. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Die Zeltstadt ist bereits weitgehend ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • ... aufgebaut. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Feindbilder sind ebenfalls ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • ... allgegenwärtig, ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • ... obwohl manche nicht mehr ganz aktuell sind. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Die Rakete Fairydust darf natürlich nicht fehlen. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Und abends sorgen die Lichtinstallationen von Blinkenlights für Stimmung. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • In die festen Gebäude auf dem Gelände des Ziegelwerks mussten die Hacker bei dem einzigen Gewitter in fünf Tagen flüchten. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Für alle Beteiligten gab es diesmal auch wieder eine Platine als Badge. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Telekom sorgte mit einem Mobilfunkturm zumindest für etwas besseren Empfang. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
Zwischen Mildenberg und - ja wirklich - Neuland liegt ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
Inhalt:
  1. Chaos Communication Camp 2015: Donnerschläge, Cert-Taucher und Bimmelbahnhacker
  2. Gleise, überall Gleise
  3. Evakuierung, per WLAN verfolgt

Das alle vier Jahre stattfindende Sommercamp des Chaos Computer Clubs (CCC) wurde diesmal auf dem Gelände einer ehemaligen Ziegeleifabrik nördlich von Berlin ausgetragen. Der Ziegeleipark Mildenberg ist ein Freiluftmuseum, die Zelte der Hacker standen zwischen alten Baggern und Gleisanlagen, die das gesamte Gelände durchzogen. Die Straße von Berlin dorthin führt zunächst durch Mildenberg, das Ortsschild weist Neuland als nächste Ortschaft aus - ein beliebtes Fotomotiv für die Hacker.

Hacker am Rande der Zivilisation

Dass der Ziegeleipark nicht mal eben in der Nähe einer großen Stadt ist, merkt man schon bei der Recherche im Internet. Das Kartenmaterial von Bing und Apple zu der Umgebung ist nicht vergleichbar mit dem, was der Großstadtbewohner gewöhnt ist. Nur mit Mühe kann der Anwender dort navigieren. Auch die Google-Daten, immerhin etwas detaillierter, werden dem Ort nicht gerecht. Immerhin wusste die Navigations-App unter Android, wohin der Weg führt.

Die auf dem Gelände des Ziegeleiparks liegenden Gleisanlagen sind aber nicht verzeichnet. Selbst die Openstreetmap-Daten zeigten sie nicht an. Doch das änderte sich im Lauf der Camp-Vorbereitung stark, wie am Changelog zu sehen ist. Die Gleise der beiden dort noch immer für Touristen und zeitweilig für Hacker verkehrenden Schmalspurbahnen (730 und 630 mm) sind verzeichnet, wenn auch nicht in Perfektion. So fehlen etwa einzelne Haltestellen der Tonlorenbahn, für die man vor Ort sogar einen Dampflokführerschein machen kann.

Hacker auf der Bimmelbahn

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Vor Ort fuhr nur die Ziegeleibahn. Der Rundkurs wurde von den Hackern und vor allem deren zahlreichen Kindern ausgiebig genutzt, die dafür allerdings ein eigenes Ticket lösen mussten. Manch einem Hacker fehlte der Respekt vor den schweren, aber langsam fahrenden Zügen. Statt auf die Querung der Bahn zu warten, sahen wir einen Hacker, der einfach durch die offenen Waggons sprang. Abends fuhr ein Spezialzug samt Bar und ein zu einem Bällebad umfunktionierter Waggon - alles schön beleuchtet.

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Gleise, überall Gleise 
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suicicoo 25. Aug 2015

*prust*

Moe479 23. Aug 2015

"brandenbrug ... stehn 3 nazis auf dem hügel, haben keinen zum verprügeln...

as (Golem.de) 20. Aug 2015

Hallo, Das ist glaube ich auch nicht in ein Gesetz gegossen sondern fällt unter...

THoMM 19. Aug 2015

Es gibt genügend in den verlinkten anderen Veröffentlichungen der Zeit;)


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