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Wallhacks zählen zu den bekanntesten Cheat-Möglichkeiten in Shootern.
Wallhacks zählen zu den bekanntesten Cheat-Möglichkeiten in Shootern. (Bild: High-Minded)

Cheating im E-Sport: Digitales Doping

Wallhacks zählen zu den bekanntesten Cheat-Möglichkeiten in Shootern.
Wallhacks zählen zu den bekanntesten Cheat-Möglichkeiten in Shootern. (Bild: High-Minded)

In zwei Tagen beginnt die ESL One Cologne, Deutschlands größtes Counter-Strike-Turnier. Erstmals werden auch Dopingkontrollen gemacht. Die Profiszene hat jedoch ein viel größeres Problem mit Doping der anderen Art: Cheats. Golem.de hat mit Cheat-Codern und der ESL über die Problematik gesprochen.
Von Sebastian Wochnik

Im Kampf um Preisgelder griffen E-Sportler regelmäßig zu Psychopharmaka, berichtete im Juli ein Counter-Striker. Doping unter den professionellen Counter-Strike-Spielern sei weit verbreitet. Als Reaktion darauf werden bei der ESL One Cologne, dem größten Counter-Strike-Turnier in Deutschland, erstmals Dopingkontrollen durchgeführt. Doch die Szene hat ein viel größeres Problem mit digitalem Doping, besser bekannt als Cheating.

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Besonders in der Counter-Strike-Szene werden mit Cheat-Programmen oft unerlaubte Hilfsmittel eingesetzt, bei Shootern sind Cheats nämlich besonders effektiv. Sie helfen beim Zielen oder zeigen Gegner hinter Wänden an. Dass E-Sportler versuchen, mit allen Mitteln zu gewinnen, ist kein Wunder: Siegern der großen Turniere, den sogenannten Majors, winken mehrere Hunderttausend US-Dollar Preisgeld und zahlreiche neue Sponsoringverträge. Wo Geld im Spiel ist, wird Betrug zumindest versucht. Valve und die Turnierveranstalter wollen das aber verhindern.

"Die Profis werden cheaten"

"Bei der ESL One Cologne werden Spieler cheaten", sagte ein Cheat-Coder, der nicht genannt werden möchte, Golem.de. Diese Aussage wollte uns indes kein anderer aus der Szene bestätigen. Unsere Gesprächspartner sagten nur, dass Cheating auch in der Profiszene weiter ein Thema sei. Auf die Frage, ob professionelle Counter-Strike-Spieler Cheats einsetzten, antwortete auch der in der Szene bekannte Coder Supex0 kurz und prägnant: "Mit Sicherheit." Sein Cheat war es, der vor der Dreamhack im Winter 2014 in Schweden den bisher größten Cheating-Skandal in der Counter-Strike-Szene auslöste.

Konkretere Informationen wollte keiner der Coder, mit denen wir gesprochen haben, geben - schließlich würden sie ihre Kunden preisgeben. Kunden einer Branche, in der es um viel Geld geht: Zuverlässige Cheat-Provider verdienen gut und gerne 10.000 Euro im Monat, oftmals sogar noch mehr. Teilweise haben sie eine Preisgeldbeteiligung. "Der Cheat-Markt ist im Laufe der Zeit riesig geworden", erklärt der bekannte Cheat-Coder Ko1n. "Früher wurden Cheats aus Spaß an der Sache von Codern geschrieben, heute geht es den meisten einfach darum, Geld zu verdienen."

Erstellen von Cheats ist einfacher geworden

"Als ich 2006 angefangen habe, gab es ein paar IRC-Channels, in denen sich der Großteil der deutschen Szene aufgehalten hat. Jeder hat damals jedem geholfen und kaum jemand hat profitorientiert gedacht. Coole Ideen oder Code-Snippets wurden geteilt", blickt Ko1n zurück. "Die gesamte Szene hat sich stark verändert." Um Cheats zu erstellen, werde lange nicht mehr so viel Wissen benötigt wie noch vor ein paar Jahren. Der gleichen Meinung ist Tr1cky. Er ist Teil des High-Minded-Teams, das ebenfalls Cheats anbietet. "Viel Code ist mittlerweile in öffentlichen Foren zu finden. Das Erstellen von Cheats ist viel leichter geworden", erklärt er. "Immer mehr Anbieter überschwemmen den Markt."

Deswegen ist es auch so einfach, als Spieler an Cheats zu kommen: Einmal googeln und zahlreiche Foren und Webseiten werden vorgeschlagen, auf denen Cheats gekauft werden können. Wem vertraut werden kann, ist nicht zu erkennen. So kommt es nicht selten vor, dass Kunden betrogen werden. In den wenigsten Fällen werden Kontaktdaten abseits der E-Mail-Adresse und vielleicht des Skype-Kontos ausgetauscht. Sowohl Cheat-Anbieter als auch Kunden wollen anonym bleiben. Aus diesem Grund ist die Paysafecard ein beliebtes Zahlungsmittel in der Szene.

E-Sportler nutzen Private-Cheats 

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bentol 01. Sep 2015

Ich vermisse die Teamansagen auch, vermutlich werden die aus Datenschutzgründen nicht...

googie 27. Aug 2015

Ich glaube das mit der K/D ist zu einfach. Wenn ich nur Sniper auf nem HC spiele oder nur...

TheBigLou13 26. Aug 2015

Stimmt nicht. In League wird viel gecheatet - allerdings wird auch zügig gebannt. Es...

NotAlive 25. Aug 2015

Du bist wahrscheinlich auch kein Pro dessen gamesense auf dem Level von Pro's liegt. Bei...

lanG 23. Aug 2015

Du kannst auch als Privatperson eine Rechnung ausstellen - ohne ausgewiesener MwSt oder...



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