Abo
  • Services:
Anzeige
DRDoS über Bittorrent: Weitergeleitete Datenpakete können 120-mal größer sein.
DRDoS über Bittorrent: Weitergeleitete Datenpakete können 120-mal größer sein. (Bild: Adamsky, Khayam, Jäger, Rajarajan/Screenshot: Golem.de)

IP-Spoofing: Bittorrent-Schwachstelle ermöglicht DRDoS-Angriff

DRDoS über Bittorrent: Weitergeleitete Datenpakete können 120-mal größer sein.
DRDoS über Bittorrent: Weitergeleitete Datenpakete können 120-mal größer sein. (Bild: Adamsky, Khayam, Jäger, Rajarajan/Screenshot: Golem.de)

DDoS per P2P: Eine Schwachstelle in Bittorrent kann für schwere DDoS-Attacken ausgenutzt werden. Das Risiko für den Angreifer ist gering.

Anzeige

Server können über Bittorrent-Protokoll attackiert werden: Einige verbreitete Bittorrent-Anwendungen lassen sich für Distributed-Reflected-Denial-of-Service-Angriffe (DRDoS) missbrauchen. Ein einzelner Angreifer kann so einen Server lahmlegen.

Bei einem DRDoS-Angriff werden Datenpakete nicht direkt an den anzugreifenden Server geschickt, sondern an einen regulären Dienst. In dem Fall sind das Bittorrent-Anwendungen wie uTorrent, Mainline und Vuze. Als Absender der Datenpakete wird der anzugreifende Server eingetragen. Die Bittorrent-Anwendungen antworten dann auf diese falschen Anfragen und legen so den Server lahm.

Die IP-Adresse wird manipuliert

Möglich ist das durch eine Schwachstelle in Bittorrent: Es nutzt das User Datagram Protocol (UDP). Das hat aber keinen Mechanismus gegen IP-Spoofing, also gegen das Fälschen einer IP-Adresse. Der Angreifer kann also seine eigene IP-Adresse gegen die des Angriffsziels austauschen.

Die Bittorrent-Anwendungen leiten aber nicht nur Datenpakete weiter. Sie verstärken auch den Angriff: Die weitergeleiteten Datenpakete könnten bis 120-mal so groß sein wie das ursprüngliche Datenpaket, schreiben vier Forscher in einem Aufsatz, den sie auf dem 9. Usenix Workshop on Offensive Technologies vorgestellt haben.

Ein Einzelner kann den Angriff durchführen

Ein Angreifer kann so von einem einzigen Computer und mit begrenzter Bandbreite einen schweren Angriff gegen einen Server starten. Da die weitergeleiteten Datenpakete größer sind als die ursprünglichen, wird der Angriff noch verstärkt. Wegen der gefälschten IP-Adresse ist das Risiko, entdeckt zu werden, für den Angreifer relativ gering.

Die Forscher schlagen zwei Gegenmaßnahmen vor: Zum einen solle das UDP gegen IP-Spoofing abgesichert werden, zum anderen sollten die Dienstanbieter koordiniert Maßnahmen gegen IP-Spoofing ergreifen. Beides sollte parallel durchgeführt werden, empfehlen die Wissenschaftler.


eye home zur Startseite
irgendeinname 21. Aug 2015

uRPF nutzt die FIB (Forward Information Base). Und in genau dieser FIB steht auch das...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. TenneT TSO GmbH, Bayreuth
  2. Mobile Trend GmbH, Hamburg
  3. ulrich GmbH & Co. KG, Ulm
  4. Württembergische Versicherung AG, Stuttgart


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 799,90€
  2. ab 216,74€

Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Microsoft kann Gewinn durch Cloud mehr als verdoppeln

  2. Mobilfunk

    Leistungsfähigkeit der 5G-Luftschnittstelle wird überschätzt

  3. Drogenhandel

    Weltweit größter Darknet-Marktplatz Alphabay ausgehoben

  4. Xcom-2-Erweiterung angespielt

    Untote und unbegrenzte Schussfreigabe

  5. Niantic

    Das erste legendäre Monster schlüpft demnächst in Pokémon Go

  6. Bundestrojaner

    BKA will bald Messengerdienste hacken können

  7. IETF

    DNS wird sicher, aber erst später

  8. Dokumentation zum Tor-Netzwerk

    Unaufgeregte Töne inmitten des Geschreis

  9. Patentklage

    Qualcomm will iPhone-Importstopp in Deutschland

  10. Telekom

    Wie viele Bundesfördermittel gehen ins Vectoring?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Neuer A8 vorgestellt: Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
Neuer A8 vorgestellt
Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
  1. Autonomes Fahren Audi lässt Kunden selbstfahrenden A7 testen
  2. Elektroauto Volkswagen ID soll deutlich weniger kosten als das Model 3
  3. MEMS Neue Chipfabrik in Dresden wird massiv subventioniert

Anker Powercore+ 26800 PD im Test: Die Powerbank für (fast) alles
Anker Powercore+ 26800 PD im Test
Die Powerbank für (fast) alles
  1. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  2. Toshiba Teures Thunderbolt-3-Dock mit VGA-Anschluss
  3. Anker Powercore+ 26800 PD Akkupack liefert Strom per Power Delivery über USB Typ C

Matebook X im Test: Huaweis erstes Ultrabook glänzt
Matebook X im Test
Huaweis erstes Ultrabook glänzt
  1. Huawei Neue Rack- und Bladeserver für Azure Stack vorgestellt
  2. Matebook X Huaweis erstes Notebook im Handel erhältlich
  3. Y6 (2017) und Y7 Huawei bringt zwei neue Einsteiger-Smartphones ab 180 Euro

  1. Re: Wieso ist das ein Zeichen für den...

    AIM-9 Sidewinder | 02:01

  2. Re: Wer hängt sich die Stasi selber in...

    AIM-9 Sidewinder | 02:01

  3. Re: Dass SÜ funktioniert erklärt warum der...

    plutoniumsulfat | 01:51

  4. Nix Neues, wirklich

    cicero | 01:45

  5. Re: Mag ja sein!

    User_x | 01:42


  1. 23:50

  2. 19:00

  3. 18:52

  4. 18:38

  5. 18:30

  6. 17:31

  7. 17:19

  8. 16:34


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel