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Hackertreffen: Pack die Badehose ein, lass die Kamera daheim

Löten und Hacken unter freiem Himmel: Heute beginnt das fünftägige und ausverkaufte Hackertreffen Chaos Communication Camp 2015 auf dem Gelände eines ehemaligen Ziegelwerks.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Chaos Communication Camp 2015 startet heute bei bestem Wetter in der Nähe von Berlin.
Das Chaos Communication Camp 2015 startet heute bei bestem Wetter in der Nähe von Berlin. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)

Von wegen Chaos. Das Chaos Communication Camp ist gut organisiert. Hunderte Helfer sind seit Tagen damit beschäftigt, auf dem Gelände des Ziegelparks Mildenberg nördlich von Berlin die Infrastruktur für eines der größten Hackertreffen aufzubauen. Drei Kilometer Glasfaserkabel wurden durch Wald, Wiese und Wasser von der nächstgelegenen Stromtrasse für die 10-GBit-Netzwerkanbindung verlegt. Im Camp versorgen weitere sieben Kilometer Glasfaserkabel die etwa 4.500 Hacker mit Netz. Neben den obligatorischen WLAN-Klohäuschen gibt es Freizeitecken, ein Erste-Hilfe-Zelt und diesmal auch einen Badesee. Auch deshalb werden die Regelverstöße beim Fotografieren dieses Jahr besonders streng geahndet.

  • Zwischen Mildenberg und - ja wirklich - Neuland liegt ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • ... der Ziegeleipark Mildenberg, auf dem ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • ... das diesjährige Chaos Communication Camp stattfand. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Schilder erklären nicht nur grundsätzliche Verhaltensweisen, ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • .... sondern auch, wo es langgeht ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • ... und dass Fotografieren meist unerwünscht ist. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Das Camp ist bestens organisiert, selbst ein Medizinzelt gibt es für die mehrere tausend Hacker.  (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • In diesen Klohäuschen wird kein Geschäft verricht, ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • ... sondern sie beherbergen die WLAN-Infrastruktur. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Die Freifunker haben sich gleich ein Holzhäuschen hingestellt, ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • ... in dem auch die Server stehen. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Wer nett fragt, darf auch mal ein Zelt fotografieren. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Die Hacker haben es sich zwischen den alten Maschinen des ehemaligen Ziegelwerks bequem gemacht. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Die Zeltstadt ist bereits weitgehend ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • ... aufgebaut. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Feindbilder sind ebenfalls ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • ... allgegenwärtig, ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • ... obwohl manche nicht mehr ganz aktuell sind. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Die Rakete Fairydust darf natürlich nicht fehlen. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Und abends sorgen die Lichtinstallationen von Blinkenlights für Stimmung. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • In die festen Gebäude auf dem Gelände des Ziegelwerks mussten die Hacker bei dem einzigen Gewitter in fünf Tagen flüchten. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Für alle Beteiligten gab es diesmal auch wieder eine Platine als Badge. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Telekom sorgte mit einem Mobilfunkturm zumindest für etwas besseren Empfang. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
Zwischen Mildenberg und - ja wirklich - Neuland liegt ... (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
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Fünf Tage lang, bis kommenden Montag können Hacker aus aller Welt bis spät in die Nacht Vorträge zu Netzpolitik und IT-Sicherheit hören, in diversen Workshops Hardware, Software oder die Welt umgestalten. Wenn es dunkel wird, sorgt Blinkenlights mit seinen Lichtinstallationen für eine besondere Optik. Das Chaos Communication Camp erinnert indes auch eher an ein Open-Air-Festival als an ein Hackertreffen.

Löten, Programmieren, Kochen

Mehrere tausend Hacker haben sich bereits eingefunden und belegen Zeltplätze im Ziegeleipark Mildenberg, der etwa eine Stunde Autofahrt nördlich von Berlin in der Schorfheide liegt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das ehemalige Ziegelwerk nur schwer zu erreichen. Wer einmal hier ist, will demnach auch bleiben. Diverse Essens- und Getränkebuden versorgen die Teilnehmer mit Pizza und Burger, Kaffee und Mate. Einige Hacker bieten auch Kochkurse an, und man kann lernen, wie man Kombucha oder echt veganen Käse macht.

Die Themen der Vorträge reichen von diversen Sicherheitsaspekten in Software, Hardware und IT-Infrastrukturen über Berichte von den Journalisten von Netzpolitik.org, denen jüngst eine Anklage wegen Landesverrats drohte, bis hin zur aktuellen Flüchtlingspolitik. Golem.de wird in den nächsten Tagen regelmäßig vom Chaos Communication Camp 2015 berichten.



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c.B 15. Aug 2015

Ich vermute auch, dass unter intelligenten/gebildeten Menschen Veganismus verbreiteter...

luzipha 14. Aug 2015

Einer der ersten Hacks, das Phreaking, war schon ein finanzieller Betrug. Idealismus war...


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