Abo
  • Services:

Sound-Proof: Hintergrundgeräusche für eine Zwei-Faktor-Authentifizierung

Mit Hintergrundgeräuschen wollen Forscher aus der Schweiz ein sicheres Authentifizierungssystem entwickeln, das den klassischen Login mit Username und Passwort ablösen soll, ohne dass der Nutzer SMS von seinem Smartphone eintippen muss. Das neue Verfahren nennt sich Sound-Proof.

Artikel veröffentlicht am ,
Sound-Proof funktioniert über das Mikrofon des Smartphones und des Desktoprechners.
Sound-Proof funktioniert über das Mikrofon des Smartphones und des Desktoprechners. (Bild: ETH Zürich)

Zwei-Faktor-Authentifizierungen sollen den Hack durch Passwortklau verhindern. Dabei geht es darum, sich mit mindestens zwei Faktoren zu authentifizieren: mit etwas, was der Anwender weiß und etwas, was er besitzt. Es geht aber auch anders, wie Forschungsergebnisse aus der Schweiz nahelegen. Die Forscher nutzen Hintergrundgeräusche als Beleg, dass derjenige, der sich anmeldet, auch derjenige ist, der er vorgibt zu sein.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Chemnitz
  2. BWI GmbH, Rheinbach

Das Verfahren soll ergonomischer sein als die heute bei Zwei-Faktor-Logins eingesetzte SMS, die dem Anwender zugeschickt wird, wenn er sich anmelden will. Diese muss dann innerhalb kurzer Zeit eingetippt werden, um den Loginvorgang zu vollenden und gilt nur ein einziges Mal.

Das Verfahren der Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich soll komfortabler sein. Sound-Proof funktioniert über das Mikrofon des Smartphones und des Desktoprechners. Beide nehmen beim Loginvorgang den Umgebungston auf. Stimmt dieser überein, ist sichergestellt, dass es sich um den legitimen Anwender handelt. Die aufgenommenen Töne selbst werden nicht vom System übertragen, die Software erzeugt nur eine digitale Signatur daraus.

Das Verfahren würde allerdings fehlschlagen, wenn der Anwender sein Smartphone nicht bei sich hat. Zudem könnte sich ein Angreifer mit seinem Smartphone gleichzeitig im selben Raum befinden wie sein Opfer und den Umgebungston aufzeichnen. Außerdem gibt es mittlerweile zahlreiche Nutzer, die mit einem mobilen Gerät online gehen - und keinen zweiten Rechner nutzen.

In einem wissenschaftlichen Artikel (PDF) haben die Forscher weitere Informationen zu Sound-Proof veröffentlicht, das auf dem 24. Unsenix Security Symposium vorgestellt wurde.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. SEAGATE Expansion+ Portable, 2 TB HDD externe Festplatte 59,00€)
  2. ab 529,00€ (bei o2online.de)
  3. 1745,00€
  4. 64,89€

Wallbreaker 18. Aug 2015

Allein die absurde Idee ein Smartphone für eine sichere Zwei-Faktor-Authentifizierung...

Keridalspidialose 18. Aug 2015

Ihr solltet beide den Artikel lesen. :)

elBarto015 18. Aug 2015

Oder man berechnet aus der Signatur z.B. mit der Uhrzeit einen einmaligen Schlüssel (ist...

elBarto015 18. Aug 2015

Wenn man dein Smartphone gehackt hat, dann ist auch die normale zwei Faktor...

wonoscho 18. Aug 2015

Erstens: Das System setzt voraus, dass sich der Rechner und das Smartphone in...


Folgen Sie uns
       


Sailfish OS auf dem Sony Xperia XA2 Plus ausprobiert

Sailfish OS gibt es als Sailfish X auch für einige Xperia-Smartphones von Sony. Wir haben uns die aktuelle Beta-Version auf dem Xperia XA2 Plus angeschaut.

Sailfish OS auf dem Sony Xperia XA2 Plus ausprobiert Video aufrufen
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test: Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test
Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro

Die Geforce GTX 1660 Ti von Zotac ist eine der günstigen Grafikkarten mit Nvidias Turing-Architektur, dennoch erhalten Käufer ein empfehlenswertes Modell: Der leise Pixelbeschleuniger rechnet praktisch so flott wie übertaktete Modelle, braucht aber weniger Energie.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
  2. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern
  3. Metro Exodus im Technik-Test Richtiges Raytracing rockt

Einfuhrsteuern: Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?
Einfuhrsteuern
Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?

Bei einem No-Deal-Brexit könnten viele britische Produkte teurer und schwerer lieferbar werden - auch der populäre Bastelrechner Raspberry Pi. Mit genauen Prognosen tun sich deutsche Elektronikhändler derzeit schwer, doch decken sie sich schon vorsorglich mit den Komponenten ein.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. UK und Gibraltar EU-Domains durch Brexit doch wieder in Gefahr

Windenergie: Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten
Windenergie
Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten

Fast 200 Windkraft-Patente tragen den Namen von Henrik Stiesdal. Nachdem er bei Siemens als Technikchef ausgestiegen ist, will der Däne nun die Stromerzeugung auf See revolutionieren.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Offshore-Windparks Neue Windräder sollen mehr Strom liefern
  2. Fistuca Der Wasserhammer hämmert leise
  3. Windenergie Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

    •  /