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New York Stock Exchange
New York Stock Exchange (Bild: Pascal Subtil/CC BY 2.0)

Pressemitteilungen: Hacker ermöglichen Börsen-Insidergeschäfte in Millionenhöhe

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New York Stock Exchange (Bild: Pascal Subtil/CC BY 2.0)

Pressemitteilungen beinhalten gelegentlich Informationen, die an der Börse viel Geld wert sind - vor allem, wenn sie vor ihrer Veröffentlichung in die Hände von Tätern gelangen, die damit Insidergeschäfte machen. In den USA wurde ein Verbrecherring zerschlagen, der über 100 Millionen US-Dollar damit verdient haben soll.

In den USA wurden mehrere Personen unter dem Tatverdacht festgenommen, an der Börse Insidergeschäfte getätigt zu haben. Die erforderlichen Vorabinformationen sollen durch Hacks von Pressediensten erbeutet worden sein, die Pressemitteilungen verbreiten. Insgesamt sollen einem Bericht der New York Times zufolge über 100 Millionen US-Dollar Profit gemacht worden sein.

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Die mutmaßlichen Hacker sollen von der Ukraine aus gearbeitet haben und unveröffentlichte Pressemitteilungen von Diensten wie Business Wire, PR Newswire und Marketwired beschafft und weitergegeben haben. Die illegalen Zugriffe erfolgten mehrere Jahre lang. Insgesamt sollen mehr als 150.000 Pressemitteilungen vor ihrer Veröffentlichung erbeutet worden sein. Nur ein Bruchteil enthielt relevante Informationen. Dem NYT-Bericht zufolge scheint es so, als seien absichtlich so viele unwichtige Dokumente heruntergeladen worden, um die wahren Absichten zu verschleiern.

Die Wertpapierhändler sollen geradezu Einkaufslisten an die Hacker geschickt haben, um Informationen über Unternehmen zu erlangen, die sie interessierten.

Die Strafverfolger überwachten einige Verdächtige über mehrere Jahre. 2012 war ihnen ein Notebook mit einigen Pressemitteilungen in die Hände gefallen, die noch nicht veröffentlicht waren. Ob dadurch die Ermittlungen erst in Gang kamen oder wie die Täter entdeckt wurden, ist nicht bekannt. Den Pressediensten machen die Ermittler keine Vorwürfe, sie hätten bereitwillig kooperiert, heißt es in dem Artikel der New York Times.


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Dwalinn 14. Aug 2015

Den eindruck wollte ich nicht damit erwecken, auch wenn ich finde das man dagegen was...



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