Das iPhone gilt als vergleichsweise sichere Plattform. Mitglieder von Googles Project Zero haben mehrere Sicherheitslücken entdeckt, mit denen sich Code auf einem iPhone ohne Nutzerinteraktion ausführen lässt.
Forscher der Universität Michigan haben das staatliche Internetüberwachungsprojekt in Kasachstan untersucht. Durch Scans entdeckten sie 37 überwachte Domains, die mit der TLS-Erweiterung SNI ausgefiltert werden.
Die US-Bank Capital One wurde durch einen "Konfigurationsfehler" bei einem Cloud-Anbieter gehackt. Sensible Daten von Millionen Bankkunden sind betroffen. Durch den Tipp eines Github-Nutzers konnte eine Verdächtige festgenommen werden.
Huawei spürt das US-Embargo, kann aber weiterhin wachsen, wenn auch weniger stark. Die Anzahl der ausgelieferten Smartphones stieg durch die Stärke in China um 24 Prozent auf 118 Millionen Einheiten.
Das Sicherheitsupdate 2019-004 für Sierra- und High-Sierra-Systeme ist als aktualisierte Version wieder da. Apple hat die beiden Updates mit neuem Datum in den Downloadbereich gestellt.
Ein Modul für die Pentesting-Software Canvas kann die gefährliche Sicherheitslücke Bluekeep ausnutzen. Auch eine Schadsoftware scannt bereits nach verwundbaren Systemen.
Nach den Falschmeldungen um eine angeblich kritische Sicherheitslücke im VLC-Player wollen die Entwickler des Videolan-Projekts künftig eigene CVE-Nummern vergeben.
Die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) fordert Google auf, einen besseren Trackingschutz in Android zu integrieren. Android Q bekomme zwar Verbesserungen im Bereich Datenschutz, diese reichten aber nicht aus.
Mit dem Trick einer Rücküberweisung für einen Softwarekauf sollen Kunden bei Amazon-Marketplace betrogen werden. Aus einer Softwarelizenz für 1,89 Euro kann dann eine Inkasso-Abmahnung über 85 Euro werden.
Das Sicherheitsupdate 2019-004 ist nicht mehr auf den Apple-Servern im Downloadbereich gelistet. Betroffen sind aber nur die älteren Betriebssystemversionen Sierra und High Sierra.
Das elektronische Spielzeug Tori erscheint im Herbst. Mit RFID-Technologie und magnetischen Sensoren soll es eine Brücke zwischen Computerspiel und der Analogwelt schlagen.
Mit der Firmware Logitacker und einem USB-Funk-Stick für rund 10 Euro lassen sich kabellose Mäuse und Tastaturen von Logitech leicht hacken. Angreifer können mit der Software Schadcode per Funk eintippen lassen. Logitech wird nur ein Teil der Sicherheitslücken schließen.
In Malaysia gibt die RHB-Bankengruppe eine interessante Kreditkarte aus. Der Sicherheitscode alias CVV wird bei dieser Karte auf einem E-Paper-Display automatisch und regelmäßig aktualisiert. Betrüger müssen die Karte deswegen entwenden, statt nur die Daten abzuschreiben.
Meist machen neue Kunden der Kabelnetz-Betreiber von der Routerfreiheit Gebrauch. Rund 80 Prozent sind gegen Routerzwang, doch die große Masse wechselt noch nicht.
Facebook stimmte der Strafe zu, wollte aber keine Schuld eingestehen. Selbst innerhalb der Handelsaufsicht FTC wird die Strafe als zu lasch kritisiert.
Die Bilanz der Europäischen Kommission zu rund einem Jahr Datenschutz-Grundverordnung fällt überwiegend positiv aus - aber bei weitem nicht nur. Die Justizkommissarin droht sogar mit Vertragsverletzungsverfahren, wenn mehrere Mitgliedstaaten nicht bald nachbessern.
Update Ein eher unbedeutender Fehler in einer Abhängigkeit des VLC-Players wird von Behörden fälschlich als schwere Sicherheitslücke klassifiziert und viele Medien übernehmen dies ungeprüft. Das Videolan-Projekt ist nicht erfreut.
Verschlüsselung bedeute eine rechtsfreie Zone, die Kriminelle gerne nutzen, argumentiert der US-Justizminister. Deshalb brauche es dringend Hintertüren für die Strafverfolgungbehörden. Kritiker halten dagegen und warnen vor Missbrauch.
In den vergangenen Jahren wurden mehrere Industriegrößen wie Siemens, BASF und Henkel von der Hackergruppe Winnti attackiert. Sicherheitsforscher konnten die Angriffe aus Schadsoftware-Samples von Winnti herauslesen.
Die Chefs von Cisco Systems, Intel, Broadcom, Qualcomm, Micron Technology, Western Digital und Google wollen endlich Klarheit zu Huawei. US-Präsident Donald Trump hat am Montag eine schnelle Bearbeitung von Anträgen auf Lieferungen an Huawei zugesagt.
Apples iOS 12.4 beseitigt zahlreiche Sicherheitslücken in dem Mobilsystem. Besonders betroffen ist dieses Mal die Webkit-Engine des Browsers. Zudem ließ sich Verkehr des Samba-Servers abhören.
Aus Angst vor Industriespionage will die Bundesregierung eine Europa-Cloud - in Abgrenzung zu Anbietern wie Amazon, Microsoft und Google, die nach dem CLOUD-Act, den US-Behörden weitreichende Zugriffe auf die Daten geben müssen, auch wenn sie nicht in den USA gespeichert sind.
Die Washington Post will Dokumente erhalten haben, die belegen sollen, dass Huawei ein Mobilfunknetz in Nordkorea ausgerüstet habe. Huawei hat dies dementiert.
Ein Fehler im Bootloader der Tegra X1 von Nvidia ermöglicht das komplette Umgehen der Verifikation des Systemboots. Das betrifft wohl alle Geräte außer der Switch. Nvidia stellt ein Update bereit.
Die Mehrheit der Sicherheitslücken, die Microsoft behebt, sind auf die Speicherprobleme von C und C++ zurückzuführen. Das Sicherheitsteam von Microsoft untersucht deshalb nun den Einsatz der Sprache Rust.
50 Terabyte NSA-Daten wurden bei dem ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter Harold T. Martin III 2016 entdeckt. Nun wurde er zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Ob ein Zusammenhang mit den Leaks von The Shadow Brokers besteht, konnte nicht endgültig geklärt werden.
Rund 7,5 TByte Daten konnten Hacker bei dem Dienstleister Sytech erbeuten. Darin enthalten sind geheime Forschungsarbeiten und Programme für den russischen Geheimdienst FSB. Unter anderem will dieser Tor-Nutzer deanonymisieren.
In Kasachstan müssen Internetnutzer ab sofort ein spezielles TLS-Zertifikat installieren, um verschlüsselte Webseiten aufrufen zu können. Das Zertifikat ermöglicht eine staatliche Überwachung des gesamten Internetverkehrs in dem Land.
Sind seit Jahren nicht mehr geänderte, im Browser hinterlegte Zugangsdaten geleakt worden? Ab Firefox 70 soll der Browser dies mit Firefox Monitor und Have I been pwned überprüfen - und im Fall des Falles den Nutzer warnen.
Forscher haben mehr als 22.000 Pornowebseiten auf Trackingdienste untersucht - und dort auch Google und Facebook gefunden. Diese geben jedoch an, die Daten nicht zu verwenden.
Ein Fehler auf der Petitionsplattform WeAct von Campact ermöglichte den Zugriff auf die Daten der Unterstützer. Rund 1,8 Millionen Unterzeichner sind betroffen. Die Nichtregierungsorganisation hat die Hintergründe des Fehlers veröffentlicht.
Wer sich im Aktionszeitraum des Prime Day die Browser-Erweiterung Amazon Assistant installiert hat, erhält 10 Euro von Amazon. Doch die Software überwacht das Surf-Verhalten des Kunden.
Keine E-Mail, kein Internet, keine Patientendatenbank: Eine Ransomware hat das Netzwerk von etlichen Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen im Südwesten Deutschlands befallen. Unklar ist, ob ein Lösegeld gefordert wurde.
Der Quartals-Patchday von Oracle fällt dieses Quartal etwas umfangreicher aus als in den letzten Quartalen. Der Datenbankanbieter schließt an diesem Tag mehr als 300 Sicherheitslücken. Aufgrund von Fehlern in Weblogic musste Oracle aber teils schon vorher patchen.
Der EU-Rat diskutiert die Ausweitung der Fluggastdatenspeicherung auf Bahn, Bus und Schiff. Datenschützer und Juristen kritisieren den Vorstoß. Die Datenspeicherung sei bereits in ihrer jetzigen Form unverhältnismäßig und führe effektiv zu weniger Sicherheit.
Biometrie und vor allem das vergleichsweise sichere Venenscansystem werden als Zugangsbeschränkung normalerweise nur für kritische Bereiche verwendet. In Österreich kam man hingegen auf die Idee, Saisonkarten an einem See so abzusichern.
Angreifer haben auf die Daten von rund 67.000 Vitrado-Nutzern zugreifen können. Diese sollten besser ihr Bankkonto im Auge behalten, rät die Freenet-Tochter.
Dass ein Bluetooth-Gerät seine angezeigte MAC-Adresse ändert, um nicht verfolgbar zu sein, reicht nicht ganz. Forscher konnten einige Geräte trotzdem tracken, sie mussten nur regelmäßig gesendete Datenpakete mitschneiden.
Cloudflare erzählt in einem ausführlichen Blogpost die Geschichte des vergangenen Ausfalls, der einen Teil der Internetinfrastruktur belastete und sogar das eigene Team bei der Fehlersuche behinderte. Das Unternehmen schämt sich für den Fehler.
Google ist nicht begeistert, dass ein Mitarbeiter aufgezeichnete Google-Assistant-Gespräche von Kunden an die Presse weitergeleitet hat. Ermittlungen dazu laufen - und Google rechtfertigt und verteidigt das Vorgehen.
Einige Windows-10-Nutzer wundern sich über einen Updatehinweis, der auch nach Installation des aktuellen Updates immer wieder auftaucht. Auch nach einem Neustart verschwindet die Nachricht nicht. Allerdings gibt es ein paar Workarounds.
Nach mehreren Monaten hat sich die US-Behörde FTC festlegen können: Facebook muss fünf Milliarden US-Dollar Strafe zahlen, wegen Cambridge Analytica und anderen Vorfällen. Nach Ansicht einiger Kritiker ist diese Summe im Verhältnis zum Einkommen des Unternehmens zu niedrig - der Aktienkurs steigt.
Eigentlich haben Nutzer sich vom aktuellen Sicherheitspatch für Windows 7 erhofft, nur Security-Fixes zu erhalten. Allerdings hat ein anonymer Nutzer entdeckt, dass Microsoft auch ein Diagnosetool verteilt, das Daten an das Unternehmen schicken kann. ZDnet hält das nicht für einen Zufall.
Angreifer verteilen wahllos Schadcode auf Amazon-S3-Buckets. Sie infizieren jeden Bucket, der ungeschützt im Netz hängt. Bislang sollen 17.000 Domains betroffen sein. Obwohl die Angriffe nur in einem Bruchteil der Fälle effektiv sein dürften, offenbaren sie ein größeres Problem.
Ein Entwickler stellt eine neue Version einer Zip-Bombe vor, die sehr effizient entpackt. Den Trick dokumentiert er anschaulich in einem Artikel. Dabei wird die immer gleiche gepackte Information beliebig oft aufgerufen.
In fünf Wochen dürfen US-Bundesbehörden keine chinesischen Überwachungskameras mehr einsetzen - doch diese sind nur schwer zu identifizieren. Rund 60 Prozent der Kameras enthalten zudem Huawei-Chips.
Jeder 500. Sprachbefehl wird von Google-Mitarbeitern ausgewertet. Ein Leak aus Belgien zeigt, dass sich darunter auch viele ungewollt aufgenommene Gespräche und Telefonanrufe befinden - mit privaten und intimen Inhalten.