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Mitschnitte des Google Assistant: Google ermittelt gegen Mitarbeiter wegen Sicherheitsverstoß

Google ist nicht begeistert, dass ein Mitarbeiter aufgezeichnete Google-Assistant-Gespräche von Kunden an die Presse weitergeleitet hat. Ermittlungen dazu laufen - und Google rechtfertigt und verteidigt das Vorgehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die ersten Smart Displays mit dem Google Assistant reagieren häufiger ungewollt.
Die ersten Smart Displays mit dem Google Assistant reagieren häufiger ungewollt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Vergangene Woche wurde bekannt, dass sich Google vor allem Gespräche anhört, bei denen der Google Assistant eigentlich nicht aktiviert wurde. Ein Google-Mitarbeiter hatte aufgezeichnete Gespräche gesammelt an den belgischen Rundfunk VRT übergeben, um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen.

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In einem Blog-Posting hat Google darauf reagiert. Google habe Ermittlungen gegen den Mitarbeiter eingeleitet, der die Daten an die Presse weitergereicht hat. "Unsere Sicherheits- und Datenschutzteams wurden zu diesem Thema aktiviert und wir werden Maßnahmen ergreifen. Wir führen eine umfassende Überprüfung unserer Sicherheitsvorkehrungen in diesem Bereich durch, um zu verhindern, dass sich ein solches Fehlverhalten wiederholt."

In dem Blog-Beitrag rechtfertigt sich Google dafür, dass vor allem solche Sprachaufzeichnungen von Mitarbeitern angehört und ausgewertet werden, bei denen der Google Assistant nicht helfen konnte. Vielfach wurde der Sprachassistent dabei ungewollt aktiviert. Die vom Gerät aufgenommenen Gespräche können dann sehr vertrauliche Daten enthalten. Google begründet dies damit, dass solche falschen Erkennungen erkannt und beseitigt werden sollen.

Golem.de hat zuletzt bei den Tests des Smart Displays von Lenovo und bei Googles Nest Hub die Erfahrung gesammelt, dass sich der Google Assistant deutlich öfter ungewollt aktiviert als ein Alexa-Lautsprecher.

Grund dafür könnte sein, dass beim Google Assistant immer vier Aktivierungsfloskeln aktiv sind. Das sind "Hey Google", "Okay Google" oder die von Google kaum kommunizierten Phrasen "Hey Buubuu" respektive "Okay Buubuu". Bei den Alexa-Geräten ist immer nur ein Aktivierungswort nutzbar und eine Änderung des Signalworts ist auch nur bei den Echo-Geräten von Amazon möglich.

Google beteuert, "eine Vielzahl von Sicherheitsvorkehrungen" anzuwenden, "um die Privatsphäre der Benutzer während des gesamten Prüfungsprozesses zu schützen". Google verspricht, dass Audiomitschnitte "im Rahmen des Überprüfungsprozesses nicht mit Benutzerkonten verknüpft" werden. Zudem würden die Prüfer angewiesen, "Hintergrundgespräche oder andere Geräusche nicht zu transkribieren und nur Ausschnitte, die an Google gerichtet sind, zu transkribieren".

Im April wurde bekannt, dass Amazon-Mitarbeiter die Sprachbefehle auswerten. Die Amazon-Mitarbeiter haben zudem weitere Kundendaten einsehen können.

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FreiGeistler 28. Jul 2019

Unsinn. Google ist der vorherrschende Werbedienstleister. Natürlich schauen sie, dass...

Anonymer Nutzer 15. Jul 2019

eigentlich das vorhanden sein einer solchen abhöranlage kennzeichnen, wie bei...

Anonymer Nutzer 15. Jul 2019

wäre es nicht besser ne anstecknadel mit nem knopf für sprackinteraktion, das ding...


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