Motion Code: Kreditkarte mit dynamischem CVV-Display gegen Internetbetrug

In Malaysia gibt die RHB-Bankengruppe eine interessante Kreditkarte aus. Der Sicherheitscode alias CVV wird bei dieser Karte auf einem E-Paper-Display automatisch und regelmäßig aktualisiert. Betrüger müssen die Karte deswegen entwenden, statt nur die Daten abzuschreiben.

Artikel veröffentlicht am ,
In Malaysia werden Kreditkarten mit dynamischem CVV ausgegeben (Video). (Bild: Idemia/Montage: Golem.de)

Die malaysische Bankengruppe RHB Group hat eine Kreditkarte mit dynamischem Sicherheitscode (CSC, Card Security Code) ins Angebot aufgenommen. Da es sich um eine Visa-Karte handelt, wird die Abkürzung CVV für Card Verification Value verwendet. Dynamisch heißt, dass der auf der Kreditkarte sichtbare CVV-Code nur für eine kurze Zeit verwendbar ist. Nach Ablauf der Zeitspanne errechnet die Karte mit Hilfe der eingebauten Echtzeituhr einen neuen Code.

Inhalt:
  1. Motion Code: Kreditkarte mit dynamischem CVV-Display gegen Internetbetrug
  2. Kreditkarte mit Trockenbatterie

Ausgetauscht wird der CVV-Code alle vier Stunden, so die RHB. Die Technik dahinter ist interessant. Für die Anzeige des CVV nutzt RHB ein stromsparendes E-Paper-Display. Der Vorteil der Technik liegt darin, dass nur für den Wechsel der Ziffern Energie gebraucht wird, das Display wird also nur einmal alle vier Stunden kurz angeregt.

Dafür muss die Karte nicht in ein Lesegerät eingesteckt oder etwa per ISO 14443 drahtlos mit Energie versorgt werden. NFC-Lesegeräte erreichen so beispielsweise EMV-Contactless-Karten und deren Chips für das kontaktlose Bezahlen, da EMV-Contactless-Karten im Unterschied zu den meisten NFC-Payment-Lösungen keine eigene Energieversorgung haben.

Bei der RHB Rewards Motion Code Credit Card/-i ist das anders. Es sitzt eine kleine Energiezelle innerhalb der Karte. Leider gibt die Bank keine weiteren Details bekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass es sich um eine nicht wiederaufladbare Zelle handelt. Das ist bei E-Paper-Lösungen durchaus üblich. Lufthansas E-Paper-Bagtag-System arbeitet auch mit einer versiegelten Primärknopfzelle, die trotz Bluetooth und großem Display für 2.500 Flüge reicht. Die Kreditkarte von RHB muss hingegen keine Energie für die Kommunikation aufwenden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Kreditkarte mit Trockenbatterie 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Kurohyou 02. Aug 2019

Genau, deine Karte ist weg und kann vorübergehend bis zum Contactless-Limit missbraucht...

chefin 29. Jul 2019

Nein, weil man den Button dauernd abfragen muss. eine CPU kann so nicht im Sleepmodus...

chefin 29. Jul 2019

Du mussst die Prüfziffer bei Amazon eingeben bei einer hinterlegten Karte? Musste ich...

chefin 29. Jul 2019

Versteh ich nicht Ich geb meine Karte nie aus der Hand und ich wüsste nicht, wie man...

robinx999 25. Jul 2019

Zumindest bei Autos hat hier die Bequemlichkeit gesiegt mit Keyless Entry. Bei Haustüren...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Plugin-Hybride
Endet die Förderung trotz höherer Reichweiten?

Die Plugin-Hybride der Mercedes C-Klasse sollen elektrisch mehr als 100 km weit kommen. Doch die Ampelkoalition könnte die umstrittene Förderung streichen.
Von Friedhelm Greis

Plugin-Hybride: Endet die Förderung trotz höherer Reichweiten?
Artikel
  1. Kursabsturz: Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler
    Kursabsturz
    Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler

    Die vielen neuen Mitarbeiter seien nicht richtig eingearbeitet worden. Und die Ziele von Teamviewer seien zu hochgesteckt gewesen, sagt Oliver Steil.

  2. Pflanzen Go: Pikmin Bloom für Smartphones erhältlich
    Pflanzen Go
    Pikmin Bloom für Smartphones erhältlich

    Nintendo und Niantic haben Pikmin Bloom veröffentlich - ein blumiges Mobile Game, das Golem.de vorab spazierentragen konnte.

  3. Staatstrojaner: Journalist der New York Times mit Pegasus gehackt
    Staatstrojaner
    Journalist der New York Times mit Pegasus gehackt

    Nach mehreren Versuchen wurde ein Journalist der New York Times mit dem NSO-Trojaner Pegasus infiziert. Schützen konnte er sich nicht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 in Kürze bestellbar • Speicherprodukte von Sandisk & WD zu Bestpreisen (u. a. Sandisk SSD Plus 2TB 140,99€) • Epos H3 Hybrid Gaming-Headset 144€ • Apple MacBook Pro 2021 erhältlich ab 2.249€ • EA-Spiele für alle Plattformen günstiger [Werbung]
    •  /