Abo
  • IT-Karriere:

Geheimdienst: Ehemaliger NSA-Mitarbeiter zu neun Jahren Haft verurteilt

50 Terabyte NSA-Daten wurden bei dem ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter Harold T. Martin III 2016 entdeckt. Nun wurde er zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Ob ein Zusammenhang mit den Leaks von The Shadow Brokers besteht, konnte nicht endgültig geklärt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Hinter Gittern in den USA
Hinter Gittern in den USA (Bild: TayebMEZAHDIA/Pixabay)

Der ehemalige Mitarbeiter des Überwachungsgeheimdienstes National Security Agency (NSA) Harold T. Martin III wurde zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Der heute 54-Jährige soll in einem Zeitraum von 20 Jahren über 50 Terabyte NSA-Daten gesammelt haben. Diese wurden 2016 während einer Hausdurchsuchung sichergestellt. Die Verteidigung erklärte den Datenfundus mit Martins Sammelleidenschaft. Ob die gehorteten Daten oder Martin selbst mit der Veröffentlichung der NSA-Hackingtools durch die Hackergruppe The Shadow Brokers in Zusammenhang stehen, konnte das Gericht laut dem Wall Street Journal nicht abschließend klären. Martin wurde nur wegen der rechtswidrigen Aufbewahrung von Daten, nicht aber wegen deren Weitergabe angeklagt.

Stellenmarkt
  1. AKDB, München
  2. PAUL HARTMANN AG, Heidenheim an der Brenz

Martin hatte der Sicherheitsfirma Kaspersky merkwürdige Twitter-Nachrichten geschrieben - kurz bevor die Leaks der The Shadow Brokers begannen. Die Kaspersky-Mitarbeiter vermuteten einen Zusammenhang zwischen Martin und den Shadow Brokers und recherchierten im Internet. Sie fanden heraus, dass Martin das Twitter-Handle "HAL999999999" auch an anderer Stelle verwendete und im US-Geheimdienstbereich arbeitete.

Die gesammelten Informationen gab Kaspersky an US-amerikanische Behörden weiter. Der Tipp führte schließlich zur Verhaftung von Martin am 27. August 2016 und dem Fund der Daten bei der anschließenden Hausdurchsuchung. Die gesammelten Daten enthielten laut dem Wall Street Journal Namen von verdeckten Geheimdienstmitarbeitern, Details zu geheimen Operationen und Plänen des Geheimdienstes sowie Software und Code der NSA.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

chefin 23. Jul 2019 / Themenstart

Dir fehlen etwas die Kenntnisse was Verschlüssselung genau macht. Du kannst zwar deine...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Snapdragon 850 - ARM64 vs Win32

Wir vergleichen native ARM64-Anwendungen mit ihren emulierten x86-Win32-Pendants unter Windows 10 on ARM.

Snapdragon 850 - ARM64 vs Win32 Video aufrufen
Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. ACM City Miniauto soll als Kleintransporter und Mietwagen Furore machen
  2. Startup Rivian plant elektrochromes Glasdach für seine Elektro-SUVs
  3. Elektroautos Mehr als 7.000 neue Ladepunkte in einem Jahr

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

Whatsapp: Krankschreibung auf Knopfdruck
Whatsapp
Krankschreibung auf Knopfdruck

Ein Hamburger Gründer verkauft Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen per Whatsapp. Ist das rechtens? Ärztevertreter warnen vor den Folgen.
Von Miriam Apke

  1. Medizin Schadsoftware legt Krankenhäuser lahm
  2. Medizin Sicherheitslücken in Beatmungsgeräten
  3. Gesundheitsdaten Gesundheitsapps werden beliebter, trotz Datenschutzbedenken

    •  /