Über einen Trick kann ein Angreifer Ubuntus Paketverwaltung Snap vorgaukeln, dass ein normaler Nutzer Administratorrechte habe - und damit wirklich einen Nutzer mit Root-Rechten erstellen.
Der Internet Explorer, der Adobe Flash Player und Windows selbst erhalten mit dem aktuellen Patch fast ausschließlich Sicherheitsverbesserungen. Knapp 70 Lücken werden geschlossen, einige davon wurden bereits ausgenutzt. Auch Microsofts Hololens erfährt ein Update.
Eine Sicherheitslücke ermöglicht es, dass Software aus einem Container ausbricht. Die Ausführungsumgebung Runc, mit der Container gestartet werden, kann überschrieben und so der Host übernommen werden. Docker und viele andere Lösungen sind verwundbar.
Mit dem aktuellen Februar-Update für Android schließt Google eine Sicherheitslücke, durch die Schadcode über eine PNG-Datei eingeschleust werden kann. Das Team hat außerdem weitere kritische Sicherheitslücken behoben.
Mit Clusterfuzz sucht Google automatisiert nach Fehlern im Chromium-Code oder in anderen Open-Source-Programmen. Die Software läuft dafür in der Google-Cloud und steht jetzt selbst als Open-Source bereit. Theoretisch könnte sie damit auf andere Cloud-APIs portiert werden.
Eine Sicherheitslücke, die die freien Office-Programme Libreoffice und Openoffice betrifft, erlaubt Angreifern das Ausführen von Code mittels einer Skript-Schnittstelle. Von Libreoffice gibt es ein Update, von Openoffice nicht.
Eine Spionageabteilung im Auftrag der Vereinigten Arabischen Emirate soll die iPhones von Aktivisten, Diplomaten und ausländischen Regierungschefs gehackt haben. Das Tool sei wie Weihnachten gewesen, sagte eine frühere NSA-Mitarbeiterin und Ex-Kollegin von Edward Snowden.
In der EU sind seit Inkrafttreten der DSGVO mehr als 40.000 Datenpannen registriert worden, die meisten davon in Deutschland. Was genau hinter den Verletzungen des Datenschutzes steckt, wird jedoch nicht erfasst.
Eine Verwaltungssoftware für Zahnarztpraxen installiert beim Update automatisch einen Adobe Reader in einer sehr alten Version, der zahlreiche bekannte Sicherheitslücken hat. Der Hersteller meint, das Problem behoben zu haben, das stimmt aber offenbar nicht.
Update Seit Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung sind in Europa fast 100.000 Datenschutzbeschwerden von Bürgern eingegangen. In Niedersachsen war dies nur eingeschränkt möglich.
Das MySQL-Protokoll erlaubt es Servern, Daten des Clients auszulesen. Offenbar nutzte die kriminelle Gruppe Magecart dies zuletzt, um mit dem PHP-Datenbankfrontend Adminer Systeme anzugreifen. Auch PhpMyAdmin ist verwundbar.
Wo führt das hin, wenn Alltagsgegenstände smart und damit angreifbar werden? Der Sicherheitsforscher Michael Steigerwald zeigt, was mit einem smarten Leuchtmittel alles möglich ist.
Eine Sicherheitslücke in der Firmware von Baseband Management Controllern (BMC) ermöglicht bösartigen Admins, eine Art Rootkit zu installieren, das nur schwer auffindbar ist. Besonders kritisch wird dies bei der Verwendung gebrauchter Hardware.
Ein Fehler im Debian-Paketmanager Apt erlaubt es einem Netzwerkangreifer, dem System bösartigen Code unterzuschieben. Debian nutzt für seine Pakete kein HTTPS, was den Bug zumindest schwerer ausnutzbar machen würde.
Warnungen vor dem Wordpress-Plugin WP Multilingual sind am Wochenende auf dessen eigener Webseite zu lesen gewesen. Auch in Rundmails wurden Kunden gewarnt. Laut dem Plugin-Hersteller ist ein ehemaliger Mitarbeiter verantwortlich.
Um Seitenkanalangriffe wie Spectre besser zu verstehen und zu verhindern, will Google ein spezialisiertes LLVM-Team für Programmiersprachen und Compiler aufbauen. Weitere Entwickler sollen die Unterstützung für eine interne Plattform umsetzen.
Bergbaumaschinen, Kräne und andere Industriegeräte lassen sich fernsteuern oder durch einen DoS-Angriff unbenutzbar machen. Das ist laut einer Studie nicht nur gefährlich, sondern auch vergleichsweise einfach.
Ein bösartiger Server kann Dateien austauschen, die mittels SCP über SSH heruntergeladen werden - im schlimmsten Fall Schadcode. Insgesamt fünf Sicherheitslücken klaffen in den aktuellen Versionen von OpenSSH, Putty und WinSCP.
Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Mit einer bösartigen E-Mail lässt sich der Exchange Server von Microsoft komplett übernehmen, Windows-Systeme können ebenso über ein DHCP-Paket angegriffen und übernommen werden. Diese und weitere Lücken hat Microsoft mit aktuellen Updates geschlossen.
Mit einem einfachen Skype-Anruf lassen sich trotz PIN-Sperre Fotos, Kontakte und mehr auf einem Android-Smartphone einsehen. Ein Update wurde veröffentlicht, steht aber noch nicht für alle Geräte zur Verfügung.
Der Youtuber Unge hatte bei seinem Twitter-Account Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert. Doch sie half ihm nichts, sein Account wurde trotzdem gehackt. Der Twitter-Support schaltete diese einfach auf Anfrage hin ab.
Ein Hacker-Duo übernimmt Tausende Chromecasts. Darauf zeigen sie als Sicherheitshinweis ein Youtube-Video - mit Werbung für den bekannten Youtuber PewDiePie.
Mit einem einfachen Trick können verwaiste Twitter-Accounts übernommen und mit Tweets gefüttert werden. Diese zeigen häufig Propaganda des Islamischen Staates.
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Bluetooth auf einem fremden Smartphone ausknipsen und einen Bluetooth-Lautsprecher zum Schweigen bringen? Mit einer Sicherheitslücke in Bluetooth-Chips von Broadcom ist das möglich.
Die bisher im Linux-Kernel neben anderen Techniken als Spectre-Schutz eingesetzten Retpolines sollen schneller werden. Ermöglicht werden soll das mit ganz viel Assembler-Code, wobei aber auch alle indirekten Code-Branches gepatcht werden sollen, nicht nur ausgewählte.
35C3 Anbieter von Krypto-Wallets versprechen, in diesen seien Bitcoins sicher verstaut. Sind sie nicht, zeigten nun Sicherheitsforscher auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs.
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Venenerkennungssysteme gelten als eines der sichersten biometrischen Verfahren und kommen im Hochsicherheitsbereich zum Einsatz. Doch sie können mit einfachen Mitteln umgangen werden.
35C3 Nach Ansicht eines Sicherheitsexperten hätten die Zwischenwahlen in den USA durchaus stärker manipuliert werden können. Für 2020 hofft er auf bessere Vorkehrungen der Behörden. Doch das kostet viel Geld.
Ein Untersuchungsbericht zeigt: Zwei vom US-Militär im Kampfeinsatz genutzte Programme hätten durch schwere Sicherheitslücken theoretisch ausgenutzt werden können. Die Programme zeigen GPS-Daten sowie eigene und feindliche Truppenbewegungen an und integrieren die Kommunikation zwischen Einheiten.
Zwei Jahre nach ihrer besorgniserregenden Recherche zu Sicherheitsmängeln in Industrieanlagen sind die Sicherheitsforscher Sebastian Neef und Tim Philipp Schäfers erneut fündig geworden. Ein Klärwerk hätten sie sogar komplett über das Internet übernehmen können.
Es gibt ihn noch, den alten Internet Explorer und es gibt noch Sicherheitslücken dafür, die gefährlich sind. Microsoft hat ein Update für viele Windows-Systeme veröffentlicht, das ein bereits ausgenutztes Problem beheben soll, bei dem Angreifer beliebigen Code ausführen können.
Das US-Raketenabwehrsystem ist nur unzureichend gegen Angriffe geschützt. Fehlende Antiviren-Software, mangelhaft umgesetzte Zwei-Faktor-Authentifizierung und eine seit 28 Jahren offene Sicherheitslücke sind nur einige der Schwachpunkte, die ein Untersuchungsbericht offenlegt.
Anwendungen, die SQLite einsetzen und von außen SQL-Zugriff darauf bieten, sind offenbar von einem Fehler betroffen, der eine beliebige Codeausführung ermöglicht. Dazu gehören unter anderem Browser auf Chromium-Basis, für die inzwischen Updates bereitstehen.
In einer Software zur Konfiguration von Logitech-Tastaturen und Mäusen klafft ein riesiges Sicherheitsloch. Nutzer von Logitech Options sollten es vorerst deinstallieren: Bisher gibt es keinen Fix.
Ein Forscherteam konnte zeigen, dass Angriffe mit Bitflips im Arbeitsspeicher auch dann möglich sind, wenn man Speichermodule mit Fehlerkorrektur verwendet.
Nach einem schweren Datenleck ist der Chatanbieter Knuddels noch einmal glimpflich davongekommen. Das Bußgeld nach der DSGVO fiel niedrig aus, weil das Unternehmen gut mit dem Datenschutzbeauftragten kooperierte.
Mit einem relativ simplen Trick lässt sich die Authentifizierung von Webanwendungen mit dem elektronischen Personalausweis austricksen. Der Hersteller Governikus behauptet, dass dies in realen Anwendungen nicht funktioniert, kann aber nicht erklären, warum.
Die neue Richtlinie zur Routersicherheit gefällt dem Chaos Computer Club überhaupt nicht. Router-Hersteller und Netzbetreiber hätten dem BSI die Anforderungen diktiert.
Die Netzwerkinstallation der österreichischen Banking-Software ELBA-business ließ sich übernehmen - mitsamt darunterliegendem System. Der Angriff war aufwendig, aber automatisierbar.
Das BSI hat mit einigen Monaten Verzögerung seine Richtlinie für die Router-sicherheit veröffentlicht. Neben vielen sinnvollen Punkten enthält sie aber auch Vorgaben, die den Herstellern und Providern sehr entgegenkommen.
Alexander U. hat das Forum betrieben, über das die Waffe für den Amoklauf in München verkauft wurde. BKA-Ermittler schildern vor Gericht, wie sie ihm auf die Schliche kamen.
Eine Sicherheitslücke betrifft die beliebten Virtualisierungsprogramme VMware Player und Workstation. Angreifer können darüber Code auf dem Hostsystem ausführen, was sie recht kritisch macht. Das von VMware verteilte Update sollte schnell installiert werden.
Durch eine fehlende Identitätsabfrage in einem DSGVO-Plugin für Wordpress können sich Angreifer Administratorkonten für Webseiten anlegen und dann beliebige Schadsoftware verteilen. Die Lücke wird bereits ausgenutzt.