Kritische Schwachstelle: Google stopft 32 Löcher in Chrome
Google hat nach dem Start des Roll-out(öffnet im neuen Fenster) von Chrome 155 noch ein weiteres Sicherheitsupdate für Chrome 154(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht. Es schließt 32 Sicherheitslücken. Eine Schwachstelle stuft Google als kritisch ein. Ein Angreifer kann unter Umständen aus der Ferne Schadcode einschleusen und außerhalb der Sandbox des Browsers ausführen.
Die kritische Lücke mit der Kennung CVE-2026-102331 beschreibt Google in den Versionshinweisen als Pufferüberlauf. Betroffen ist die Grafikkomponente Angle. Laut CVE.org(öffnet im neuen Fenster) kann der Fehler mithilfe einer speziell präparierten HTML-Datei ausgenutzt werden. Ein Angreifer müsste ein Opfer also lediglich dazu verleiten, eine von ihm kontrollierte Website mit Chrome zu öffnen.
25 Lücken mit hohem Sicherheitsrisiko
Weitere Bugs stecken in der Eingabeleiste Omnibox, der Javascript-Engine V8 und Komponenten wie GPU, Passwords und WebGPU. Von den 32 Schwachstellen sind 25 als "high" bewertet. Auch hier ist unter Umständen eine Remotecodeausführung möglich, allerdings ausschließlich in der Sandbox des Browsers.
Betroffen sind Chrome für Windows, macOS und Linux. Nutzer sollten möglichst zeitnah auf das fehlerbereinigte Release 154.0.8037.92/.93 für Windows und macOS beziehungsweise 154.0.8037.92 für Linux umsteigen. Im Extended Stable Channel(öffnet im neuen Fenster) ist Chrome 152.0.7977.149 für Windows verfügbar. Darüber hinaus bietet Google die Patches auch für Android an. Über den Play Store wird Chrome für Android 154.0.8037.92 verteilt.
Seit einer Woche verteilt Google die finale Version von Chrome 155 als Early Stable Update an einen kleinen Prozentsatz der Nutzer. Für die Allgemeinheit erscheint die neue Version voraussichtlich am 6. Oktober.
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