Der Bundestag will das Gesetz zum Deutschen Wetterdienst ändern. Die Open Knowledge Foundation Deutschland (OKFN) sieht hier eine Gelegenheit, die vom Steuerzahler finanzierten Wetterdaten zu öffnen und die Schnittstellen an die Gegenwart anzupassen.
Die finanzielle Unterstützung für OmniOS wird größtenteils eingestellt. Damit steht eine der letzten noch verbliebenen Distributionen des Opensolaris-Nachfolgers Illumos vor dem Aus. Künftig soll aber eine Community das Projekt übernehmen.
Das Opensuse-Projekt wird die mit den Quellen von Suse Linux Enterprise (SLE) bestückte Ausgabe Leap künftig als Version 15.x anbieten. Von der aktuellen Ausgabe 42.3 aus gesehen ist das ein Sprung rückwärts.
Die Macher des freien Mediencenters Kodi wollen künftig auch DRM-Techniken unterstützen. Diese Überlegungen sorgten für einen Shitstorm vieler Nutzer. Doch das Projekt erklärt nun, dass nur so Inhalteanbieter wie Netflix mit Kodi zusammenarbeiten.
Die Docker-Software-Produkte sollen künftig aus einer Vielzahl einzelner Open-Source-Komponenten erstellt werden. Letztere wiederum sollen in dem Community-Projekt Moby gepflegt werden, das ein Bastelset für Containersysteme werden soll.
Wer ein NAS von Qnap administriert, sollte schnell die neueste Softwareversion einspielen - denn die Geräte sind für Angriffe aus der Ferne verwundbar. Über einen manipulierten Reboot-Befehl kann beliebiger Code ausgeführt werden.
Google will angeblich seinen Chrome-Browser mit einem Adblocker ausstatten. Damit sollen die Standards einer Allianz für bessere Werbung durchgesetzt werden.
Interessierte wissen es schon länger, nun stellt Facebook es auch auf seiner Entwicklermesse F8 vor: Die Javascript-Bibliothek React wird intern komplett umgebaut. Das Rendering soll künftig inkrementell durchgeführt werden, was Apps beschleunigt.
Mit der aktuellen Version 53 des Firefox verabschiedet sich Mozilla von Windows XP und Vista sowie den alten Versionen von MacOS X und Linux. Damit wird der erste Teil des Projekts Quantum umgesetzt: ein GPU-Prozess.
Open Networking bringt die von PCs bekannte Freiheit auf Netzwerkgeräte: die Entkopplung von Hard- und Software. Was zunächst extrem praktisch erscheint, ist vor allem in den Details sehr kompliziert und eignet sich deshalb nur für einen speziellen Nutzerkreis.
/62Kommentare/Eine Analyse von Timo Herzig und Jan Staratzke
Die aktuellen Builds des Cyanogenmod-Nachfolgers Lineage OS basieren ab sofort auf der aktuellen Android-Version 7.1.2. Außerdem haben die Programmierer verschiedene Bugs ausgebessert.
Die Community-Weiterführung von Ubuntu Phone, KDE Plasma Mobile und weitere alternative Smartphone-Systeme wollen an einer gemeinsamen Basis für ihre Entwicklungen arbeiten, um diese schneller voranzubringen.
Der Aurora-Channel von Firefox wird abgeschafft. Damit erscheint der Browser von Mozilla künftig nur noch als Nightly-, Beta- und stabile Version. Die Developer Edition basiert künftig auf der Beta-Version.
Update Wer eine Magento-basierte Onlineshop-Lösung verwendet, sollte dringend seine Einstellungen überprüfen. Eine Sicherheitslücke erlaubt die Kompromittierung des Angebots. Es betrifft aber nicht alle Installationen und der Hersteller arbeitet an einem Patch, kommuniziert dies jedoch nicht vernünftig.
Mit dem aktuellen Ubuntu 17.04 erscheint noch einmal der inzwischen eingestellte konvergente Desktop Unity 8. Auch für die stabile Oberfläche Unity 7 könnte dies die letzte Veröffentlichung mit Firmen-Support sein. Der Entwicklung der gesamten Distribution schadet das aber nicht.
Die Chefin des Ubuntu-Sponsors Canonical, Jane Silber, übergibt ihren Posten wieder an den Firmengründer Mark Shuttleworth. Der plant offenbar Entlassungen und beendete vor kurzem das Desktopprojekt Unity von Ubuntu.
Mit dem Creators Update für Windows 10 soll ein Großteil der üblichen Unix-Entwicklerwerkzeuge auch von dem Windows-Subsystem für Linux genutzt werden können. Trotzdem ist die Technik offiziell immer noch im Beta-Stadium.
Um sein Angebot rund um Container-Technologie und Dienste verbessern zu können, hat Microsoft die Kubernetes-Spezialisten Deis übernommen. Die Open-Source-Software von Deis soll weiterentwickelt werden, wovon Microsofts Kunden profitieren sollen.
Update Nutzer mit dem User-Agent-String der Linux-Distribution Fedora werden von Netflix ausgeschlossen, da der HTML5-Player nicht genutzt werden kann. Das Verhalten tritt auch für die Namen anderer Distributionen auf, hat aber technisch keinen Grund.
Webseiten werden immer größer und laden immer länger. Um zumindest die Übertragung der Daten zu beschleunigen und das Downloadvolumen zu verringern, setzt Dropbox für Javascript und CSS auf die Kompressionstechnik Brotli. Das bringe massive Vorteile im Vergleich zu Gzip.
Die Alphabet-Tochter Deepmind will bei der Krebsbehandlung helfen und schlägt menschliche Spieler in Go. Das nun verfügbare Open-Source-Framework Sonnet soll die Forschung an maschinellem Lernen in der Öffentlichkeit vorantreiben.
Wie abhängig sind Behörden von Microsoft? Ein ehemaliger hochrangiger Beamter der Bundesregierung und andere Experten kritisieren jetzt die Beschaffungspolitik der öffentlichen Verwaltung. Der Microsoft-Lock-In koste Geld und behindere Innovation.
Der Ubuntu-Distributor Canonical beendet seinen jahrelangen Irrweg eines eigenen Desktop-Konzepts. Damit lässt sich einfach kein Geld verdienen, und den Smartphone-Markt bedienen andere. Das begreift nun auch Mäzen Mark Shuttleworth, wovon die Open-Source-Community profitiert.
Nach jahrelanger Entwicklung beendet Canonical die Arbeit an dem konvergenten Ubuntu-Desktop Unity 8. Damit enden auch die Smartphone-Ambitionen für Ubuntu. Das Unternehmen wendet sich nun vorrangig der Cloud und dem Internet der Dinge zu.
Ein weiterer Open-Source-Font von Google und Adobe mit zehntausenden Glyphen für CJK-Schriften soll eine einheitliche Textgestaltung für rund 1,5 Milliarden Menschen bieten. Andere Schriftsysteme wie lateinische oder kyrillische sollen problemlos integriert werden können.
Um weniger anfällig für Fehler bei der Speicherverwaltung zu sein, sucht das Entwicklerteam von Tor nach einer Alternative für die Sprache C. Aussichtsreicher Kandidat ist Rust, die für erste Tests genutzt werden soll.
Microsoft schließt den Dienst Codeplex. Ab sofort können keine neuen Projekte mehr angelegt werden, Ende des Jahres ist dann endgültig Schluss. Wer den Dienst noch nutzt, bekommt Hilfe beim Umzug.
Der Code für den Open-Source-Treiber der kommenden GPU-Generation Vega von AMD steht in den Entwicklungszweigen von Kernel- und Userspace-Komponenten bereit. Der größte Teil der mehreren hunderttausend Zeilen ist Registerdokumentation.
Während die Stadt München ihr Limux-Projekt abwickelt, empfiehlt eine neue EU-Studie quelloffene Software für die öffentliche Verwaltung und für Unternehmen. Vor wenigen Jahren behaupteten dieselben Autoren noch, Open Source gefährde den europäischen Softwaremarkt.
Die indische Initiative Gram Marg Solution for Rural Broadband gewinnt den mit 125.000 US-Dollar dotierten Hauptpreis der Mozilla Equal Rating Innovation Challenge. Damit sollen 800 Millionen Menschen in 640.000 Dörfern einen freien Internetzugang bekommen.
Die Open-Source-Sparte von Google bekommt eine neue Heimat im Internet. Auf opensource.google.com vereint das Unternehmen künftig seine Open-Source-Aktivitäten, auch über den eigentlichen Code hinaus.
Die Container-Orchestrierung Kubernetes erweitert in Version 1.6 deutlich ihre Zugriffsverwaltung auf Dienste. Dank der beteiligten Unternehmen wie Google skaliert das Werkzeug darüber hinaus besser über Cluster mit tausenden Knoten.
Das Smartphone plus Monitor als PC-Ersatz: Dieses Konzept verfolgt nun auch Samsung mit einem Desktopmodus für die neuen Galaxy-S8-Modelle. Das Konzept erinnert an Microsofts Continuum, macht im ersten Hands On aber einen vielseitigeren Eindruck.
Rkt von CoreOS und die Alternative Containerd von Docker werden Teil eines neutralen Projekts der Linux-Foundation. Die Community kann sich damit stärker auf die Integration und Orchestrierung der Cloud-Techniken fokussieren.
Nach offenbar langen Verhandlungen ist jetzt der Quellcode der Research-Unix-Editionen 8, 9 und 10 erhältlich. Der Besitzer erlaubt die Nutzung im privaten Bereich, gibt die Rechte an dem Sourcecode aber nicht ab.
Das Azure Service Fabric von Microsoft nutzen das Unternehmen selbst und seine Kunden zum Erstellen von Microservices in der Cloud. Auf Wunsch der Nutzer ist nun ein erstes SDK dafür Open Source, weitere Bestandteile könnten folgen.
Ohne große vorherige öffentliche Diskussion soll OpenSSL künftig die Apache-Lizenz 2.0 nutzen. Vor allem die OpenBSD-Community kritisiert die Lizenz und das konkrete Vorgehen, das die Community spaltet und den Eindruck erweckt, als sei alles schon beschlossen.
Mit Gnome 3.24 sollen die Nutzer des Desktops dank Nachtmodus besser schlafen können. Das Entwicklerteam hat außerdem die Einstellungen und Benachrichtigungen erweitert und die wichtigste noch fehlende Funktion zur vollen Wayland-Unterstützung umgesetzt.
Die Entwickler des Firefox-Browsers haben einen Fehlerbericht erhalten, in dem sich ein Webseitenbetreiber über die Login-Warnung beschwert, die bei fehlendem HTTPS auftritt. Externe Entwickler nehmen das als Anlass für Häme und für Angriffe auf die Seite, um Nutzer zu schützen.
Hersteller von Consumer-Elektronik unterstützen oftmals nur Windows und bieten keinen Linux-Support oder Dokumente, die Integrationen leichter machen. Ich habe die Software für eine Lüftersteuerung von NZXT analysiert - und jetzt unterstützt sie Linux!
Cebit 2017 Auf der Cebit stelle ich die neue Version 8.0 meiner Linux-Live-Distribution Knoppix 8.0 vor. Die neuen Funktionen sollen den Einsatz auf aktueller Hardware erleichtern.
Er kann aufräumen, beim Kochen helfen oder Schrauben festziehen: Niryo One ist ein Roboter, der wie ein Industrieroboter arbeitet. Software und Hardware sind Open Source.
Cebit 2017 Anwender wie die Telekom und Experten debattieren auf der Cebit kommende Woche den Einsatz der Cloud-Computing-Software Openstack. Der Openstack-Day bildet den Mittelpunkt des Open Source Forums auf der Messe.
Der JPEG-Encoder Guetzli von Google soll Bilder mit bis zu einem Drittel kleinerer Dateigröße als die Konkurrenz erzeugen. Dabei wird schlicht auf kaum wahrnehmbare Details verzichtet. Gedacht ist Guetzli vor allem für Webseitenbetreiber.
Animierte GIFs sind im Web beliebt, Chromium unterstützt demnächst auch animierte PNGs, sogenannte APNG-Dateien. Die haben den Vorteil, eine bessere Qualität zu liefern.
Valve will auch unter Linux VR-Brillen für sein Spielegeschäft nutzen, hat damit aber einige Probleme. Helfen soll nun unter anderem der HPE-Angestellte Keith Packard, der den freien Grafikstack wohl wie kaum ein Zweiter kennt.
4K, HDR, Windows Hello - die Daten der Webcam Brio von Logitech klingen beeindruckend. Der Preis allerdings auch. Wir haben sie in einer Redaktionskonferenz ausprobiert - und noch einiges mehr damit gemacht.
/47Kommentare/Ein Test von Martin Wolf und Sebastian Grüner
Wie bereits im Jahr 2015 gibt es erneut Gerüchte darüber, dass Citrix verkauft werden soll. Das Unternehmen steht unter dem Druck eines Hedgefonds und hat deshalb auch schon Firmenteile veräußert.