• IT-Karriere:
  • Services:

Astrohaus Freewrite im Test: Schreibmaschine mit Cloud-Anschluss und GPL-Verstoß

Ernsthaftes Arbeitswerkzeug für Autoren oder ultimatives Hipster-Gadget? Wir haben uns eine Schreibmaschine mit E-Ink-Display und Cloud-Anschluss angeschaut und fragen uns, wer das Produkt kaufen will.

Ein Test von veröffentlicht am
Die Cloud-Schreibmaschine Freewrite hat einen praktischen Haltegriff.
Die Cloud-Schreibmaschine Freewrite hat einen praktischen Haltegriff. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Unser erster Impuls, als wir im Internet auf die Astrohaus Freewrite gestoßen sind: Die wollen wir haben. Das ursprünglich per Crowdfunding realisierte Gerät soll Autoren ein ablenkungsfreies Schreiben von Texten ermöglichen und das klassische Gefühl einer Schreibmaschine zumindest teilweise nachahmen. Damit die Autoren sich keine Sorgen um ihre Texte machen müssen, werden diese automatisch bei Cloud-Diensten gespeichert. Ob die ungewöhnliche Umsetzung gelingt, klären wir im Test.

Inhalt:
  1. Astrohaus Freewrite im Test: Schreibmaschine mit Cloud-Anschluss und GPL-Verstoß
  2. Im Hotel-WLAN geht es leider nicht
  3. Schreiben, schreiben, schreiben
  4. Spaß mit IFTT und GPL-Ärger
  5. Verfügbarkeit und Fazit

Das Gerät ist hochwertig verarbeitet, das Chassis besteht aus einem schwarz lackierten Metallgehäuse, der Boden hingegen aus einer Plastikabdeckung. Im Kontrast dazu fallen die grauweißen Tasten der hochwertigen mechanischen Tastatur auf. Darüber hinaus gibt es noch zwei Drehschalter mit jeweils drei Positionen - für die WLAN-Konfiguration und verschiedene Speicher- beziehungsweise Synchronisierungsoptionen. Mit 1,8 kg wiegt das Gerät ungefähr so viel wie ein durchschnittlicher 15-Zoll-Laptop.

Bildschirm mit Shakespeare

Mittig befindet sich ein E-Ink-Display, auf dem abwechselnd verschiedene Bildschirmschoner angezeigt werden, die die Konterfeis bekannter Autoren wie William Shakespeare zeigen. Unterhalb des Hauptdisplays befindet sich ein kleinerer Anzeigebereich. Booten wir das Gerät mit dem roten Einschaltknopf, dauert es eine Weile, bis wir mit dem Schreiben beginnen können - genauer gesagt 45 Sekunden. Das finden wir deutlich zu lang, sollte eine Schreibmaschine doch im Vergleich mit einem Computer dadurch glänzen, dass wir ohne Wartezeit mit dem Schreiben beginnen können.

Keine unnötige Benutzeroberfläche

Ist das Gerät erst einmal gebootet, empfängt es uns mit einem leeren Bildschirm. Über ein klassisches Menü verfügt die Freewrite nicht, um nicht vom eigentlichen Benutzungszweck abzulenken. Einige Einstellungen lassen sich vornehmen - allerdings nur über die Weboberfläche des Herstellers.

  • Webapp der Freewrite mit der Auswahl der Cloud-Dienste (Screenshot: Golem.de)
  • Webapp der Freewrite mit den synchronisierten Texten (Screenshot: Golem.de)
  • Die Webapp der Freewrite - hier können Tastaturlayouts hinzugefügt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Freewrite-Schreibmaschine ... (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • ... hat eine exzellente Tastatur und ein konstrastreiches E-Ink-Display. (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • Anschalter und Ordnerauswahl der Freewrite (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • Einstellungen für das WLAN (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • Das Gerät hat einen praktischen Tragegriff. (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • Freewrite von hinten (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • Rückseite der Freewrite (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • Das Gerät wird per USB-C aufgeladen - wenn der Akku funktioniert. (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • Die Freewrite eignet sich auch, um im Hipster-Café aufzufallen und schwermütig und nachdenklich zu wirken. (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • Freewrite mit Haltegriff (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
Webapp der Freewrite mit der Auswahl der Cloud-Dienste (Screenshot: Golem.de)
Stellenmarkt
  1. STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Stuttgart
  2. Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.), Trier

Dort können andere Tastaturlayouts hinzugefügt werden, wobei die Beschriftung der Tasten selbst natürlich beim US-Standard bleibt. Die verschiedenen installierten Keyboard-Layouts können dann am Gerät durchgeschaltet werden. Andere physische Tastaturlayouts können derzeit nicht bestellt werden, Nutzer könnten nur mit Aufklebern oder alternativen Keycaps nachhelfen.

Die Verbindung mit einem WLAN wird hergestellt, indem der entsprechende Schalter auf "New" bewegt wird. Dann erscheinen erkannte Netze im Display, Nutzer navigieren sich mit Zahlen zum richtigen WLAN und geben ihr Passwort ein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Im Hotel-WLAN geht es leider nicht 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Hardware-Angebote

quadronom 23. Dez 2016

Hätte ich jetzt auch mal so behauptet. Alles andere klingt einfach viel zu dämlich. ;)

superdachs 01. Dez 2016

Hier scheint mir jemand sehr stolz darauf zu sein das Wort "redigieren" zu kennen...

mnementh 30. Nov 2016

Das richtet sich an kreative Schreiber, nicht an Autoren von Fachtexten. Der Inhalt...

gadthrawn 30. Nov 2016

Papyrus Author Wenn man irgendwo etwas ändern will - dann ändert man das genau da - man...

nf1n1ty 26. Nov 2016

Kann ich mich auch noch dran erinnern. Musste ich auch sofort dran denken, als ich den...


Folgen Sie uns
       


Razer Kyio Pro Webcam - Test

Webcams müssen keine miese Bildqualität haben, wie Razers Kyio Pro in unserem Test beweist.

Razer Kyio Pro Webcam - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /