Abo
  • Services:
Anzeige
Die Cloud-Schreibmaschine Freewrite hat einen praktischen Haltegriff.
Die Cloud-Schreibmaschine Freewrite hat einen praktischen Haltegriff. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Astrohaus Freewrite im Test: Schreibmaschine mit Cloud-Anschluss und GPL-Verstoß

Die Cloud-Schreibmaschine Freewrite hat einen praktischen Haltegriff.
Die Cloud-Schreibmaschine Freewrite hat einen praktischen Haltegriff. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ernsthaftes Arbeitswerkzeug für Autoren oder ultimatives Hipster-Gadget? Wir haben uns eine Schreibmaschine mit E-Ink-Display und Cloud-Anschluss angeschaut und fragen uns, wer das Produkt kaufen will.
Ein Test von Hauke Gierow

Unser erster Impuls, als wir im Internet auf die Astrohaus Freewrite gestoßen sind: Die wollen wir haben. Das ursprünglich per Crowdfunding realisierte Gerät soll Autoren ein ablenkungsfreies Schreiben von Texten ermöglichen und das klassische Gefühl einer Schreibmaschine zumindest teilweise nachahmen. Damit die Autoren sich keine Sorgen um ihre Texte machen müssen, werden diese automatisch bei Cloud-Diensten gespeichert. Ob die ungewöhnliche Umsetzung gelingt, klären wir im Test.

Anzeige

Das Gerät ist hochwertig verarbeitet, das Chassis besteht aus einem schwarz lackierten Metallgehäuse, der Boden hingegen aus einer Plastikabdeckung. Im Kontrast dazu fallen die grauweißen Tasten der hochwertigen mechanischen Tastatur auf. Darüber hinaus gibt es noch zwei Drehschalter mit jeweils drei Positionen - für die WLAN-Konfiguration und verschiedene Speicher- beziehungsweise Synchronisierungsoptionen. Mit 1,8 kg wiegt das Gerät ungefähr so viel wie ein durchschnittlicher 15-Zoll-Laptop.

Bildschirm mit Shakespeare

Mittig befindet sich ein E-Ink-Display, auf dem abwechselnd verschiedene Bildschirmschoner angezeigt werden, die die Konterfeis bekannter Autoren wie William Shakespeare zeigen. Unterhalb des Hauptdisplays befindet sich ein kleinerer Anzeigebereich. Booten wir das Gerät mit dem roten Einschaltknopf, dauert es eine Weile, bis wir mit dem Schreiben beginnen können - genauer gesagt 45 Sekunden. Das finden wir deutlich zu lang, sollte eine Schreibmaschine doch im Vergleich mit einem Computer dadurch glänzen, dass wir ohne Wartezeit mit dem Schreiben beginnen können.

Keine unnötige Benutzeroberfläche

Ist das Gerät erst einmal gebootet, empfängt es uns mit einem leeren Bildschirm. Über ein klassisches Menü verfügt die Freewrite nicht, um nicht vom eigentlichen Benutzungszweck abzulenken. Einige Einstellungen lassen sich vornehmen - allerdings nur über die Weboberfläche des Herstellers.

  • Webapp der Freewrite mit der Auswahl der Cloud-Dienste (Screenshot: Golem.de)
  • Webapp der Freewrite mit den synchronisierten Texten (Screenshot: Golem.de)
  • Die Webapp der Freewrite - hier können Tastaturlayouts hinzugefügt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Freewrite-Schreibmaschine ... (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • ... hat eine exzellente Tastatur und ein konstrastreiches E-Ink-Display. (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • Anschalter und Ordnerauswahl der Freewrite (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • Einstellungen für das WLAN (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • Das Gerät hat einen praktischen Tragegriff. (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • Freewrite von hinten (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • Rückseite der Freewrite (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • Das Gerät wird per USB-C aufgeladen - wenn der Akku funktioniert. (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • Die Freewrite eignet sich auch, um im Hipster-Café aufzufallen und schwermütig und nachdenklich zu wirken. (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
  • Freewrite mit Haltegriff (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)
Webapp der Freewrite mit der Auswahl der Cloud-Dienste (Screenshot: Golem.de)

Dort können andere Tastaturlayouts hinzugefügt werden, wobei die Beschriftung der Tasten selbst natürlich beim US-Standard bleibt. Die verschiedenen installierten Keyboard-Layouts können dann am Gerät durchgeschaltet werden. Andere physische Tastaturlayouts können derzeit nicht bestellt werden, Nutzer könnten nur mit Aufklebern oder alternativen Keycaps nachhelfen.

Die Verbindung mit einem WLAN wird hergestellt, indem der entsprechende Schalter auf "New" bewegt wird. Dann erscheinen erkannte Netze im Display, Nutzer navigieren sich mit Zahlen zum richtigen WLAN und geben ihr Passwort ein.

Im Hotel-WLAN geht es leider nicht 

eye home zur Startseite
quadronom 23. Dez 2016

Hätte ich jetzt auch mal so behauptet. Alles andere klingt einfach viel zu dämlich. ;)

superdachs 01. Dez 2016

Hier scheint mir jemand sehr stolz darauf zu sein das Wort "redigieren" zu kennen...

mnementh 30. Nov 2016

Das richtet sich an kreative Schreiber, nicht an Autoren von Fachtexten. Der Inhalt...

gadthrawn 30. Nov 2016

Papyrus Author Wenn man irgendwo etwas ändern will - dann ändert man das genau da - man...

nf1n1ty 26. Nov 2016

Kann ich mich auch noch dran erinnern. Musste ich auch sofort dran denken, als ich den...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. dbh Logistics IT AG, Bremen
  2. Dataport, Altenholz bei Kiel, Hamburg
  3. SYNLAB Holding Deutschland GmbH, Augsburg
  4. VSA GmbH, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Resident Evil: Vendetta 14,99€, John Wick: Kapitel 2 9,99€, Fight Club 8,29€ und...
  3. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)

Folgen Sie uns
       


  1. Nvidia

    Shield TV ohne Controller kostet 200 Euro

  2. Die Woche im Video

    Wegen Krack wie auf Crack!

  3. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller

  4. Gesundheitskarte

    T-Systems will Konnektor bald ausliefern

  5. Galaxy Tab Active 2

    Samsungs neues Ruggedized-Tablet kommt mit S-Pen

  6. Jaxa

    Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond

  7. Deep Descent

    Aquanox lädt in Tiefsee-Beta

  8. Android-Apps

    Google belohnt Fehlersuche im Play Store

  9. Depublizierung

    7-Tage-Löschfrist für ARD und ZDF im Internet fällt weg

  10. Netzneutralität

    Telekom darf Auflagen zu Stream On länger prüfen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
ZFS ausprobiert: Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
ZFS ausprobiert
Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
  1. Librem 5 Purism zeigt Funktionsprototyp für freies Linux-Smartphone
  2. Pipewire Fedora bekommt neues Multimedia-Framework
  3. Linux-Desktops Gnome 3.26 räumt die Systemeinstellungen auf

Verschlüsselung: Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
Verschlüsselung
Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
  1. TLS-Zertifikate Zertifizierungsstellen müssen CAA-Records prüfen
  2. Apache-Lizenz 2.0 OpenSSL-Lizenzwechsel führt zu Code-Entfernungen
  3. Certificate Transparency Webanwendungen hacken, bevor sie installiert sind

Zotac Zbox PI225 im Test: Der Kreditkarten-Rechner
Zotac Zbox PI225 im Test
Der Kreditkarten-Rechner

  1. Re: 1. Win10 Bluescreen nach Update

    generalsolo | 12:35

  2. Re: FALSCH = Re: Versichertenstammdatenmanagement

    bombinho | 12:27

  3. Re: "Display ist ausreichend scharf" wohl zuviel...

    franky273 | 12:23

  4. Re: Arme Selbsständige...

    bombinho | 12:21

  5. Re: Knight Rider 2000

    Ovaron | 12:14


  1. 11:59

  2. 09:03

  3. 22:38

  4. 18:00

  5. 17:47

  6. 16:54

  7. 16:10

  8. 15:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel