Abo
  • Services:
Anzeige
Nvidias Tesla P100 unterstützt HMM in ersten Tests sehr gut.
Nvidias Tesla P100 unterstützt HMM in ersten Tests sehr gut. (Bild: Nvidia)

HMM: Nvidia hilft Kernel-Hackern fürs Supercomputing

Nvidias Tesla P100 unterstützt HMM in ersten Tests sehr gut.
Nvidias Tesla P100 unterstützt HMM in ersten Tests sehr gut. (Bild: Nvidia)

Das sogenannte Heterogeneous Memory Management (HMM) ist wichtig zum Auslagern von Programmen auf GPUs. Der Linux-Kernel unterstützt HMM noch nicht offiziell. Nvidia hilft aber dem Red-Hat-Entwickler bei der Umsetzung - wohl für die aktuellen Supercomputer mit Nvidia-Karten.

Seit rund zweieinhalb Jahren arbeitet der Red-Hat-Angestellte Jérôme Glisse an der Umsetzung des Heterogeneous Memory Management (HMM) im Linux-Kernel. Bisher scheiterte eine Aufnahme des Codes wohl aber daran, dass nur der Hersteller Mellanox einen keinen Teil von HMM nutzt und kein anderer. Wichtige Unterstützung bekommt Glisse nun aber von Nvidia, die die Technik künftig selbst nutzen wollen und mit Glisse an HMM gearbeitet haben, wie er in der Ankündigung der mittlerweile 13. Patch-Serie von HMM schreibt.

Anzeige

Mit HMM können wichtige Teile des Adressraumes eines Prozesses auf die Memory Management Unit (MMU) eines anderen Gerätes als der CPU gespiegelt werden. Wie bei Nvidia vorgesehen handelt es sich dabei üblicherweise um Grafikkarten, sodass Anwendungen oder Teile davon eben nicht mehr auf der CPU abgearbeitet werden, sondern direkt von den Bauteilen der Grafikkarte - also GPU und deren RAM.

Notwendig für neue Funktionen und neue Supercomputer

Glisse zufolge sei HMM zwingend notwendig, um bestimmte neue Funktionen von PCI-Express in x86-Hardware nutzen zu können. Andernfalls könnten Neuerungen in C++17 oder auch OpenCL 3.0 nicht standardmäßig genutzt werden. Er hoffe deshalb, dass die Kooperation mit Nvidia dazu beitragen werde, den Rest der Linux-Kernel-Entwickler von einer Aufnahme des Codes zu überzeugen.

Glisse hat gemeinsam mit Nvidia an der HMM-Unterstützung für die Pascal GPUs des Herstellers gearbeitet, die seit diesem Jahr verkauft werden. Erste Tests des Unternehmens mit dem freien Nouveau-Kernel-Treiber hätten bereits gute Ergebnisse bei der Verwendung von HMM geliefert, schreibt Nvidia-Entwickler John Hubbard.

Nvidia unterstützt die Arbeiten an HMM offenbar mit einem klaren Zweck. Denn die Pascal GPUs sind die Grundlage der Beschleunigerkarten Tesla P100, die in vielen aktuellen Supercomputern zum Einsatz kommen und vergleichsweise effizient arbeiten. Ebenso arbeitet das US-Energieministerium an zwei neuen Supercomputern die Nvidia-Karten und IBMs Power-CPU benutzen sollen. Auch andere nutzen künftig diese Hardware-Kombination, etwa Google für sein Cloud-Angebot, sodass auch IBM laut Glisse Interesse an HMM bekundet hat.


eye home zur Startseite
Kevin_Flynn 21. Nov 2016

AMD hat erst vor ein paar Tagen (15.11.2016) offizel kommuniziert, dass AMD Computing...

Kevin_Flynn 21. Nov 2016

Der Code ist nicht im Kernel und sollte Linus Torvalds nicht zustimmen, kommt der Code...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ETAS GmbH & Co. KG, Stuttgart
  2. Regierungspräsidium Freiburg, Freiburg
  3. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Vaihingen
  4. TUI Deutschland GmbH, Hannover


Anzeige
Top-Angebote
  1. (50% Rabatt!)
  2. 219,00€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Gear VR 66,00€, Gear S3 277,00€)

Folgen Sie uns
       


  1. Skylake-X

    Intel kontert mit Core i9 und 18 Kernen

  2. Mobile-Games-Auslese

    Weltraumkartoffel und Bilderbuchwanderung für mobile Spieler

  3. Experten fordern Grenzen

    Smartphones können Kinder krank machen

  4. Wifi4EU

    EU will kostenlose WLAN-Hotspots fördern

  5. In eigener Sache

    Studentenrabatt für die große Quantenkonferenz von Golem.de

  6. Obsoleszenz

    Apple repariert zahlreiche Macbooks ab Mitte 2017 nicht mehr

  7. Komplett-PC

    In Nvidias Battleboxen steckt AMDs Ryzen

  8. Internet

    Cloudflare macht IPv6 parallel zu IPv4 jetzt zur Pflicht

  9. Square Enix

    Neustart für das Final Fantasy 7 Remake

  10. Agesa 1006

    Ryzen unterstützt DDR4-4000



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Razer Core im Test: Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
Razer Core im Test
Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  1. Gaming-Notebook Razer will das Blade per GTX 1070 aufrüsten
  2. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang
  3. 17,3-Zoll-Notebook Razer aktualisiert das Blade Pro mit THX-Zertifizierung

Matebook X und E im Hands on: Huawei kann auch Notebooks
Matebook X und E im Hands on
Huawei kann auch Notebooks
  1. Matebook X Huawei stellt erstes Notebook vor
  2. Trotz eigener Geräte Huawei-Chef sieht keinen Sinn in Smartwatches
  3. Huawei Matebook Erste Infos zu kommenden Huawei-Notebooks aufgetaucht

Debatte nach Wanna Cry: Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
Debatte nach Wanna Cry
Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
  1. Android-Apps Rechtemissbrauch ermöglicht unsichtbare Tastaturmitschnitte
  2. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  3. Hotelketten Buchungssystem Sabre kompromittiert Zahlungsdaten

  1. Re: ich dachte Apple Geräte wären so langlebig

    thecrew | 09:31

  2. Re: Sie sollen es lassen.

    Dwalinn | 09:30

  3. Re: Zumindest gilt Alchemy als die Mutter der...

    Eheran | 09:30

  4. Re: 2020!? Und die Personalien?

    Dwalinn | 09:25

  5. Re: Akkuproblem noch viel schlimmer als bei PKW!

    tomatentee | 09:25


  1. 09:42

  2. 09:25

  3. 09:08

  4. 08:30

  5. 08:21

  6. 07:17

  7. 18:08

  8. 17:37


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel