Abo
  • Services:
Anzeige
Qualcomm will Forscher animieren, Sicherheitslücken zu melden.
Qualcomm will Forscher animieren, Sicherheitslücken zu melden. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Prozessoren und LTE-Modems: Qualcomm startet begrenztes Bug-Bounty-Programm

Qualcomm will Forscher animieren, Sicherheitslücken zu melden.
Qualcomm will Forscher animieren, Sicherheitslücken zu melden. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

In Android-Security-Updates finden sich häufig Schwachstellen in Qualcomm-Produkten. Das Unternehmen will die Security mit einem neuen Bug-Bounty-Programm verbessern - hat jedoch einige Einschränkungen.

Der Chiphersteller Qualcomm hat in Zusammenarbeit mit Hacker One ein Bug-Bounty-Programm angekündigt. Sicherheitsforscher sollen bis zu 15.000 US-Dollar bekommen, wenn sie Schwachstellen an das Unternehmen melden. Die Schwachstellen können sowohl in SoCs als auch in Modems des Herstellers gesucht werden.

Anzeige

Bei den SoCs werden die Snapdragon-Prozessoren mit den Versionsnummern 400, 615, 801, 805 808, 810, 820 und 821 unterstützt, bei den Modems kann in den Modellen X5, X7, X12 und X16 nach Problemen gesucht werden. Die gefundenen Schwachstellen müssen Angreifer in die Lage versetzen, Code auszuführen - einfache Bugs reichen also nicht aus. Kritische Lücken im Modem bringen bis zu 15.000 US-Dollar, kritische Probleme im Bootloader 9.000 US-Dollar.

Softwareseitig werden die Firmware von WLAN und Bluetooth-Geräten, von Qualcomm entwickelte Programme mit privilegiertem Zugang im Userspace und Qualcomms Secure Execution Environment (QSEE) oder die Trustzone berücksichtigt.

Weite Verbreitung der Prozessoren

Die Snapdragon-Prozessoren haben eine enorm weite Verbreitung bei aktuellen Smartphones. Schaut man sich Googles Security Bulletins für Android aus den vergangenen Monaten an, werden regelmäßig Schwachstellen in den Qualcomm-Treibern gefunden. Besonders prominent wurden Schwachstellen in Qualcomm-Komponenten bei den Quadrooter-Sicherheitslücken. Damals waren rund 900 Millionen Geräte betroffen.

Eine relevante Einschränkung des Programms betrifft die verwendeten Kernel-Versionen, unterstützt werden nur Versionen ab 3.14. In der Redaktion fanden wir auf Anhieb mehrere nicht sonderlich alte Android-Geräte, die zwar einen der unterstützen Prozessoren nutzen, aber mit Kernel-Versionen vor 3.14 laufen und somit außerhalb des Programms liegen würden.

Ein Hintergrund zu Hacker One findet sich in diesem Artikel.


eye home zur Startseite
maze_1980 22. Nov 2016

Wenn sie wenigstens Zugriff auf die Sourcen geben würden...aber so ist das eher ein...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  2. Landeshauptstadt München, München
  3. Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG, Wuppertal
  4. cmxKonzepte GmbH & Co. KG, deutschlandweit (Home-Office)


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  2. 23,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. Spaceballs, Training Day, Der längste Tag)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Browser

    Vivaldi 1.8 erhält einen Komfortverlauf

  2. Logitech UE Wonderboom im Hands on

    Der Lautsprecher, der im Wasser schwimmt

  3. Vodafone

    Neue Red-Tarife erhalten ein Gigadepot

  4. EMIB

    Intel verbindet Multi-Chip-Module mit Silizium

  5. Updates

    Neue Beta-Runde für Apples vier Betriebssysteme

  6. Paketlieferdienst

    Hermes bestellt 1.500 Mercedes-Elektrolieferwagen

  7. Amazon Fresh Pickup

    Amazon startet Lebensmittelzustellung in den Kofferraum

  8. DVB-T2

    Bereits eine Millionen Freenet-Geräte verkauft

  9. Moore's Law

    Hyperscaling soll jedes Jahr neue Intel-CPUs sichern

  10. Prozessoren

    AMD bringt Ryzen mit 12 und 16 Kernen und X390-Chipsatz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vikings im Kurztest: Tiefgekühlt kämpfen
Vikings im Kurztest
Tiefgekühlt kämpfen
  1. Nier Automata im Test Stilvolle Action mit Überraschungen
  2. Torment im Test Spiel mit dem Text vom Tod
  3. Nioh im Test Brutal schwierige Samurai-Action

WLAN-Störerhaftung: Wie gefährlich sind die Netzsperrenpläne der Regierung?
WLAN-Störerhaftung
Wie gefährlich sind die Netzsperrenpläne der Regierung?
  1. Telia Schwedischer ISP muss Nutzerdaten herausgeben
  2. Die Woche im Video Dumme Handys, kernige Prozessoren und Zeldaaaaaaaaaa!
  3. Störerhaftung Regierung will Netzsperren statt Abmahnkosten

In eigener Sache: Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
In eigener Sache
Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  1. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen
  2. In eigener Sache Golem.de kommt jetzt sicher ins Haus - per HTTPS
  3. In eigener Sache Unterstützung für die Schlussredaktion gesucht!

  1. Re: Familieneinkauf

    gaym0r | 09:06

  2. Re: Hab seit mehreren Jahren nichts mehr mit...

    Berner Rösti | 09:06

  3. Re: Kein macOS, keine Alternative. Und Leistung...

    NaruHina | 09:05

  4. Re: "Nein - wir lassen uns unser Leben nicht...

    emuuu | 09:03

  5. Re: RFID

    Berner Rösti | 09:02


  1. 09:08

  2. 09:01

  3. 08:38

  4. 08:31

  5. 08:00

  6. 07:43

  7. 07:27

  8. 20:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel