Abo
  • Services:
Anzeige
Mit der Ubuntu-Marke scheint Canonical gut Geld verdienen zu können.
Mit der Ubuntu-Marke scheint Canonical gut Geld verdienen zu können. (Bild: Aaron Hockley, flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Ubuntu: Canonical verklagt Hoster mit Hilfe des Markenrechts

Mit der Ubuntu-Marke scheint Canonical gut Geld verdienen zu können.
Mit der Ubuntu-Marke scheint Canonical gut Geld verdienen zu können. (Bild: Aaron Hockley, flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Der Ubuntu-Sponsor Canonical will einen Cloud-Hoster mit Verweis auf das Markenrecht verklagen. Der Hoster nehme Veränderungen vor, die die Nutzer gefährdeten und die Marke Ubuntu schädigten. Der vermutlich betroffene Hoster sah sich zuvor zu Lizenzzahlungen gedrängt.

Wenn sich der Canonical-Gründer und -Mäzen Mark Shuttleworth mit Verweis auf Ubuntu zu Wort meldet, dabei aber weder ein neues Produkt ankündigt noch einen neuen Codenamen für die kommende Ubuntu-Version, muss der Grund schon sehr ernst sein. Und je nach Betrachtungsweise ist das auch der Fall, denn Canonical will wohl erstmals seine umstrittenen Markenrechtsrichtlinien juristisch gegen einen Hoster durchsetzen.

Anzeige

Der betroffene Hoster wird in der Mitteilung von Shuttleworth zwar nicht explizit genannt, es ist aber davon auszugehen, dass es sich dabei um OVH handelt. Dessen Chef, Octave Klaba, hatte die Auseinandersetzung im Sommer dieses Jahres öffentlich gemacht. OVH gilt als der größte unabhängige Hosting-Anbieter in Europa mit mehreren Rechenzentren in verschiedenen Ländern Europas sowie in Nordamerika.

Echtes Ubuntu nur ohne Veränderungen

Canonical wirft OVH vor, "seinen Vertrag verletzt" zu haben und "unsichere, kaputte Images von Ubuntu" zu veröffentlichen, obwohl sich der Ubuntu-Sponsor mehrere Monate um eine einvernehmliche Lösung bemüht habe. Weiter heißt es: "Die hausgemachten Abbilder für Cloud, VPS und Bare-Metal-Services dieses Anbieters deaktivieren grundlegende Sicherheitsmechanismen und ändern das System in einer Weise, die nicht unterstützt werden kann. Die Abbilder verhalten sich wahrscheinlich auf seltsam kreative und geheimnisvolle Art und Weise unvorhersehbar bei Updates."

Der Ubuntu-Sponsor habe ständig von derartigen Problemen durch seine Nutzer gehört, da diese annähmen, die Fehler lägen an Ubuntu. Immerhin vermuteten die Anwender zu Recht, "alle Dinge, die behaupten, Ubuntu zu sein, sind auch das Original", so Shuttleworth. Doch da OVH offenbar anders als viele andere Public-Cloud-Anbieter nicht bereit ist, die von Canonical geforderten Maßnahmen umzusetzen, seien Canonical letztlich nur juristische Schritte übrig geblieben. Dies falle dem Unternehmen aber keinesfalls leicht, wird versichert. Canonical hofft, dass die Klage zu einem Einlenken beim Management des Cloud-Anbieters führe und die genannten Probleme dadurch gelöst werden. Ebenso gut könnte das Unternehmen aber auch darauf verzichten, Ubuntu einzusetzen, wogegen Canonical nichts einzuwenden hätte. Zudem gäbe es wohl die Möglichkeit, die Abbilder unter einem anderen Namen zu benutzen.

Zwangslage führt zu Zahlung oder Totalverzicht 

eye home zur Startseite
chefin 05. Dez 2016

Falsch, der Code ist frei, nur der Namen nicht. Den Code nutzen aber einfach nicht Ubuntu...

jb (Golem.de) 04. Dez 2016

Ist geändert, vielen Dank für den Hinweis!

Technik Schaf 03. Dez 2016

Wieso sollte man von canonical die Finger lassen wenn. Oh es verbockt hat?

Technik Schaf 03. Dez 2016

Ein hoster der (undokumentiert? ) ein OS so verändert dass es sich derart negativ für...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  2. Daimler AG, Stuttgart
  3. Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen
  4. cmxKonzepte GmbH & Co. KG, deutschlandweit (Home-Office)


Anzeige
Top-Angebote
  1. 14,99€
  2. (u. a. Batman v Superman, Legend of Tarzan, Interstellar, The Nice Guys, Mad Max, Conjuring 2)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Wissens-Guide und Kaufberatung für Cloud-Sicherheit
  2. Beurteilungskriterien für den Schutz in der Cloud


  1. DVB-T2

    Bereits eine Millionen Freenet-Geräte verkauft

  2. Moore's Law

    Hyperscaling soll jedes Jahr neue Intel-CPUs sichern

  3. Prozessoren

    AMD bringt Ryzen mit 12 und 16 Kernen und X390-Chipsatz

  4. Spark Room Kit

    Cisco bringt KI in Konferenzräume

  5. Kamera

    Facebook macht schicke Bilder und löscht sie dann wieder

  6. Tapdo

    Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern

  7. 17,3-Zoll-Notebook

    Razer aktualisiert das Blade Pro mit THX-Zertifizierung

  8. Mobilfunk

    Tschechien versteigert Frequenzen für 5G-Netze

  9. Let's Encrypt

    Immer mehr Phishing-Seiten beantragen Zertifikate

  10. E-Mail-Lesen erlaubt

    Koalition bessert Gesetz zum automatisierten Fahren nach



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mobile-Games-Auslese: Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler

Synlight: Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll
Synlight
Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll
  1. Energieversorgung Tesla nimmt eigenes Solarkraftwerk in Hawaii in Betrieb

Android O im Test: Oreo, Ovomaltine, Orange
Android O im Test
Oreo, Ovomaltine, Orange
  1. Android O Alte Crypto raus und neuer Datenschutz rein
  2. Developer Preview Google veröffentlicht erste Vorschau von Android O
  3. Android O Google will Android intelligenter machen

  1. Re: Wie wäre diese Methode: Nix illegales drauf...

    deinkeks | 01:23

  2. Re: und da sind viele ...

    Flexy | 01:21

  3. Re: Lärmschutzzonen

    MAGA | 01:05

  4. Re: Selbstbedienungskassen würden mir schon reichen

    __destruct() | 00:42

  5. Re: In englisch streamen?!

    jeegeek | 00:38


  1. 20:56

  2. 20:05

  3. 18:51

  4. 18:32

  5. 18:10

  6. 17:50

  7. 17:28

  8. 17:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel