Mozilla: Firefox 50 startet schnell und bringt Emoji

Dank Veränderungen am Addon-SDK startet die aktuelle Version 50 des Firefox-Browsers schneller, auch ohne installierte Addons. Zudem enthält der Browser Emojis für Systeme, die dafür keine nativen Fonts haben und die Suche ist ein bisschen intelligenter geworden.

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Besonders wichtig für die Kommunikation im Internet: Emoji gibt's jetzt auch im Firefox-Browser.
Besonders wichtig für die Kommunikation im Internet: Emoji gibt's jetzt auch im Firefox-Browser. (Bild: Getemoji.com/Screenshot: Golem.de)

Eigentlich sollte die aktuelle Version 50 des Firefox-Browsers bereits vergangene Woche erscheinen. Doch Mozilla hat die Veröffentlichung etwas verzögert, um noch Änderungen vornehmen zu können, von denen wohl sehr viele Nutzer profitieren werden. Denn der Browser sollte nun schneller starten als bisher. Dafür hat das Team den Umgang des Addon-SDK mit verschiedenen Javascript-Dateien angepasst.

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Besonders spürbar sollten die damit einhergehenden Veränderungen für Nutzer sein, die regen Gebrauch von Addons machen, die mit dem SDK erstellt worden sind. In Versuchen mit den Addons Test Pilot, Activity Stream und Tab Center, die Mozilla zum Testen möglicher neuer Funktionen im Firefox-Browser dienen, konnte die Startzeit gar um mehr als 2 Sekunden verringert werden, heißt es in dem dazugehörigen Bugreport.

Die Anpassungen sollten aber auch den Start für alle Firefox-Nutzer beschleunigen, auch wenn diese überhaupt kein Addon selbst installiert haben. Der Grund dafür ist, dass der Firefox-Browser einige Funktionen als sogenanntes integriertes Addon bereitstellt. Diese werden mit dem Browser gebündelt verteilt und tauchen nicht in der Addon-Übersicht auf. Die Veränderungen der Startzeit dürften hier allerdings deutlich kleiner ausfallen.

Bessere Suche und eingebaute Emoji

Klar verbessert haben die Entwickler von Mozilla auch ein bisher eher nerviges Detail der eingebauten Suche. Wird von einem Nutzer etwa nach dem englischen Begriff fire gesucht, werden sämtliche Übereinstimmungen hervorgehoben. Also auch jedes Vorkommen des Begriffs Firefox. In der Version 50 kann die Suche jedoch auf ganze Wörter begrenzt werden, so dass in dem Beispiel tatsächlich nur noch fire gefunden wird, nicht aber Firefox.

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Im Netz ist die Kommunikation mit Hilfe vom Emoji ebenso wie in Messenger-Apps mittlerweile Standard. Einige Nutzer sind davon allerdings ausgeschlossen, da ihre Systeme über keine nativen Schriftarten (Fonts) verfügen, die entsprechende Bilder für die Unicode-Symbole enthalten. Firefox enthält deshalb für Linux und Windows 8.0 oder älter einen eingebauten Font für Emoji. Genutzt wird dafür Emoji One, das in vielen weiteren Anwendungen zum Einsatz kommt.

Neu im Firefox ist darüber hinaus eine Option, die einen Tab-Wechsel per Strg+Tab in der Reihenfolge der zuletzt verwendeten Browser-Tabs ermöglicht. Die Leseansicht hat zudem mit Strg+Alt+R ein eigenes Tastaturkürzel erhalten. Als neue Übersetzung ist die Version 50 von Firefox auch in Guaraní erhältlich, das hauptsächlich in Paraguay sowie in Teilen der angrenzenden Staaten Bolivien, Brasilien und Argentinien gesprochen wird.

Weitere Details finden sich in den Release Notes. Der Browser steht zum Download für Windows, Mac OS und Linux bereit. Die automatischen Updates sollten demnächst ausgespielt werden.

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TheUnichi 06. Dez 2016

Niemand hat was dagegen, dass du Emojis nicht magst. Aber wenn du hier penetrant...

My1 16. Nov 2016

hat die überhaupt einer der großen browser?

Seitan-Sushi-Fan 16. Nov 2016

Es heißt auch nicht "der Firefox", weil es sich bei Firefox um einen Eigennamen handelt...

Unix_Linux 15. Nov 2016

man könnte glauben seit version 4 ist firefox 46 mal schneller geworden.

Neuro-Chef 15. Nov 2016

Von Pocket abgesehen dienen die nur der Fehlerbehebung und zum Vorbereiten von Updates...



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