Abo
  • Services:

Mozilla: Web-Engine Servo bekommt GPU-beschleunigtes WebVR

Experimentelle Builds von Mozillas moderner Web-Engine Servo unterstützen WebVR mit dem HTC Vive. Für eine möglichst flüssige Darstellung setzt das Team auf das GPU-Backend Webrender, das künftig auch im Firefox genutzt werden soll.

Artikel veröffentlicht am ,
WebVR läuft jetzt auch in Servo.
WebVR läuft jetzt auch in Servo. (Bild: Mozilla)

Seit fast zwei Jahren unterstützt der Firefox-Browser von Mozilla die nach wie vor experimentelle Technik, um Virtual-Reality-Inhalte im Web darzustellen. Die Unterstützung für das sogenannte WebVR hat das Team von Mozilla nun auch für die in Rust geschriebene Web-Engine Servo umgesetzt, was experimentierfreudige Nutzer bereits mit einem HTC Vive testen können, wie es in der Ankündigung heißt.

Stellenmarkt
  1. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  2. Robert Bosch GmbH, Dresden

Dank einer von den Browser-Funktionen mehr oder weniger unabhängigen WebVR-Bibliothek in Rust können die zur Benutzung anderer VR-Headsets nötigen SDKs der Hersteller vergleichsweise leicht in den Code integriert werden. Diese Unabhängigkeit vereinfache zudem die Entwicklung ebenso wie Beiträge von Externen, da nicht mit dem Browser-Code interagiert werden müsse.

Rendering im GPU-Backend

Die eigentliche Darstellung der Inhalte wird dabei in das GPU-Backend von Servo, Webrender, ausgelagert, das für das gesamte Rasterizing zuständig ist. Der Renderer verarbeitet dabei sowohl die für VR nötigen Kommandos als auch die OpenGL-Operation in WebGL-Kontexten. Die direkte Interaktion mit dem eigentlichen Gerät soll dabei durch die Verwendung des Rust-Codes abgesichert sein.

Auch die üblichen Race-Conditions in Anwendungen mit mehreren Threads seien durch die Architektur ausgeschlossen. Darüber hinaus seien die Latenzzeiten dank Shared-Memory deutlich reduziert worden. Letztlich gibt es mit einer WebVR-Komponente und den zur DOM-Manipulation nötigen Funktionen noch zwei Bestandteile für die vollständige WebVR-Unterstützung in Servo.

Ohne nähere Angaben zur verwendeten Hardware zu machen, schreibt das Team, dass mit dem verfügbaren Code WebVR-Beispiele mit bis zu 90 FPS dargestellt werden könnten. Dieser hohe Wert liegt wohl auch an der modularen Architektur. Der Aufbau könnte außerdem dazu führen, dass diese WebVR-Implementierung zumindest in Teilen auch im kommenden Jahr in den Firefox übernommen wird.

Immerhin verfolgt Mozilla mit dem Project Quantum das Ziel, einige große und wichtige Teile aus Servo in den Firefox-Browser zu übernehmen. Dazu gehört auch der Webrender.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 23,99€
  2. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 12,49€
  4. (-58%) 23,99€

Seitan-Sushi-Fan 01. Dez 2016

Genau das ist doch das Ziel von Servo, du Experte.


Folgen Sie uns
       


Smartphones Made in Germany - Bericht

Gigaset baut Smartphones - in Deutschland.

Smartphones Made in Germany - Bericht Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

    •  /