Die Projekte KDE und Gnome wollen ihre zweite gemeinsame Entwicklerkonferenz Desktop Summit im kommenden Jahr in Berlin veranstalten. Es soll die größte Veranstaltung zu freier Desktopsoftware werden, die es bislang gab.
Gnome-Entwickler fordern einen Umbruch für den Gnome-Desktop: Er solle künftig auf HTML und CSS setzen statt auf GTK+ und Python. Das sagte Luis Villa, Mitglied im Gnome-Beirat, auf der Entwicklerkonferenz GUADEC.
Microsoft hat Version 2.1 seiner Linux Integration Services veröffentlicht. Die Werkzeugsammlung zielt auf den Einsatz von Linux in virtuellen Maschinen mit Microsofts Hyper-V-Technologie ab. Mit neuen Treibern können Linux-Gastsysteme auf die Synthetic-Networks-Controller des Hypervisors zugreifen.
Die Entwickler von Alien Arena 2010 haben die Version 7.45 veröffentlicht. Die neue Variante des Online-Ego-Shooters bringt weichere Schatten sowie beschleunigte OpenGL-Lichteffekte mit.
Der für die Schnittstelle Gallium3D entwickelte Treiber für Grafikkarten mit AMD/ATI-R600/R700-Chipsatz macht deutliche Fortschritte: Wenige Tage nachdem die rudimentäre Unterstützung für Hardware-Beschleunigung angekündigt wurde, haben die Entwickler bereits rudimentäres Texture-Mapping implementiert.
Die Gnome-Entwickler haben beschlossen, Version 3.0 des Gnome-Desktops erst im Frühjahr 2011 zu veröffentlichen. Wesentliche Komponenten wie die Gnome-Shell und Programme zur Barrierefreiheit müssten noch verbessert werden. Ursprünglich hatte Gnome 3.0 im September 2010 erscheinen sollen.
Notebook-Hersteller Dell will ausgewählte Rechner zwar weiterhin mit vorinstalliertem Ubuntu ausliefern, erschwert aber die Bestellung: Kunden müssen sie künftig telefonisch erledigen. Auf den Webseiten von Dell werden die Ubuntu-Rechner zunächst nicht angeboten.
Opensuse 11.0 wird nicht mehr mit Patches und Updates versorgt. Ein letzter Patch, der eine Sicherheitslücke im Paket RPM schloss, wurde am 23. Juli 2010 veröffentlicht.
Das KDE-Team hat einen weiteren Release Candidate seiner Software Compilation veröffentlicht. Die Testversion bringt keine neuen Funktionen mit. Die finale Version wollen die Entwickler in der nächsten Woche freigeben.
Manhattan OS ist in einer ersten Betaversion erschienen. Die Linux-Distribution verwendet verschiedene Bauteile aus KDE SC, Gnome, Ubuntu und Linux Mint sowie einer speziellen Programm-Sammlung. Das Frankenstein-Linux soll den Umstieg für Windows-Benutzer erleichtern.
Die Genivi-Allianz hat sich für die Linux-Distribution Meego als Basis für seine In-Vehicle-Infotainment-Plattform entschieden. Das teilte die Linux-Foundation mit, unter deren Ägide Meego entwickelt wird.
Mit Peppermint OS Ice bringt das Peppermint-OS-Team eine weitere Variante der flinken Linux-Distribution heraus. Statt Mozillas Firefox setzen die Entwickler den quelloffenen Browser Chromium aus dem Hause Google ein.
Canonical wird IBMs kostenlose Datenbank DB2 Express-C in die Version 10.04 LTS des Ubuntu-Servers integrieren und in ein Amazon Machine Image (AMI) verpacken. Das Angebot soll dem zukünftigen Einsatz der größeren DB2-Datenbank den Weg ebnen.
Die aktuelle Version 1.5 der Linux-Distribution Damn Vulnerable Linux - Codename Infectious Disease - bietet ein vollkommen unsicheres System mit kaputten Anwendungen, an dem sich Hacker-Lehrlinge austoben können. Beigelegte Anleitungen informieren angehende Sicherheitsexperten über Buffer-Overflows, Shellcode-Entwicklung, Web-Exploits oder SQL-Injection.
Die minimalistische Linux-Distribution Tinycore ist in Version 3.0 freigegeben worden. Tinycore 3.0 bringt den Linux-Kernel in Version 2.6.33.3 mit. Der Fast Light Window Manager (FLWM) bietet zusammen mit Xorg 7.5 eine grafische Oberfläche für das nur 11 MByte große Linux.
Linux Mint 9 alias Isadora ist als Version mit LXDE-Desktop erschienen. Linux Mint 9 LXDE bringt den Linux-Kernel 2.6.32 mit sowie weitere Komponenten aus der LXDE-Sammlung, etwa den Login-Manager LXDM.
Werkzeugkasten Windows bringt von Haus aus keinen SSH-Client mit. Die Werkzeugsammlung Putty schließt diese Lücke mit einem SSH-Client samt Schlüsselverwaltung. Zusammen mit dem Xming X-Server für Windows können sogar ausgewählte Unix-Anwendungen über eine Putty-Verbindung gestartet werden.
Nvidia stoppt die Entwicklung seiner Linux-Treiber für Grafikkarten mit Geforce 3 und Geforce 256 Chipsätzen. Der sogenannte Legacy-Treiber wird nicht für die Verwendung mit X.org 1.8 aufgerüstet.
Opensuse 11.3 bringt wenig Neues an der Benutzeroberfläche, die meisten Anwendungen wurden auf den aktuellen Stand gebracht. Dabei setzt das Opensuse-Team auf Stabilität. Die gesamte Distribution wurde mit dem aktuellen Compiler GCC in Version 4.5 erstellt und verspricht Geschwindigkeitszuwachs.
Das T2-Projekt hat seinen Linuxbaukasten in der Version 8.0 veröffentlicht. Damit lassen sich Linux-Distributionen für unterschiedliche Einsatzzwecke und Plattformen erstellen, von Embeddedgeräten über Server bis hin zu Desktopsystemen.
Das nicht-lineare Video-Schnittprogramm Pitivi wird um eine Effekte-Sammlung aufgestockt. Das Projekt entsteht im Rahmen des Google Summer of Codes unter der Ägide von Programmierer Thibault Saunier.
Zu den geplanten neuen Funktionen für die bevorstehende Version 14 der Linux-Distribution Fedora soll auch eine Meego-Benutzeroberfläche gehören. Darüber hinaus soll es einen Compiler sowie eine Runtime-Bibliothek für die Programmiersprache D geben.
Klar, dass das Streit gibt: Der vor allem unter Linux-Fans beliebte Multiplayer-Shooter Nexuiz erscheint neu - auf Basis der Cryengine 3 und über die alles andere als offenen Plattformen Xbox Live und Playstation Network.
Linus Torvalds hat den Linux-Kernel 2.6.35-rc5 veröffentlicht. Den Konfigurationscode für die ARM-Plattform haben die Entwickler aufgeräumt, nachdem sich Torvalds über dessen Umfang beschwert hatte.
Die für Oktober angekündigte Version 10.10 der Linux-Distribution Ubuntu wird einen neuen Installer mitbringen. Die Reihenfolge der Installationsschritte wurde optimiert und das Partitionswerkzeug übersichtlicher gestaltet.
Das Linux-Handheld GP2 hat dem südkoreanischen Hersteller Gamepark bereits eine Insolvenz beschert - aber die Entwickler geben nicht auf: Sie stellen den Nachfolger Caanoo vor, der eine bessere Hardwareausstattung und ein gefälligeres Design hat
Die aktuelle Version 5.0 der Linux-Distribution Parted Magic bringt Übersetzungen und einen neuen Linux-Kernel mit. Da aus Deutschland zahlreiche Spenden eingegangen waren, stand für die Entwickler die Übersetzung ins Deutsche an erster Stelle.
Die Linux-Distribution Mandriva ist in der Version 2010 Spring veröffentlicht worden. Neue Werkzeuge und ein angepasster Gastzugang sorgen in 2010 Spring für erhöhte Sicherheit. Der aktualisierte Mandriva Directory Server bietet neue Funktionen zur Verwaltung von Benutzern.
Die KDE Community hat den zweiten Release Candidate ihres freien Desktopsystems KDE SC 4.5 zusammen mit den dazugehörigen Applikationen und der entsprechenden Entwicklungsplattform veröffentlicht. Die neue Vorabversion stabilisiert die Softwaresammlung.
Das aktuelle Element OS 1.3 bringt das Mediacenter XBMC für den Video- und Audiogenuss auf dem heimischen PC mit. Die Ubuntu-basierte Linux-Distribution ist schnell installiert und bietet eine angepasste Oberfläche sowie den Mediabrowser Cooliris.
Das Malprogramm Pinta ist in der Version 0.4 freigegeben worden. Pinta verwendet die Docking-Funktion von Mono-Develop, womit sich die Arbeitsfläche nach Bedarf einrichten lässt. Pinta wurde außerdem in 18 Sprachen übersetzt.
Der Kolab Server ist in der Version 2.2.4 erschienen. Wichtige Komponenten des Groupware-Servers wurden dabei aktualisiert, etwa der Apache-Server und der Virenscanner ClamAV.
Gleich fünf Linux-Kernel-Versionen sind mit Patches versehen und in neuen Versionen veröffentlicht worden. Für Version 2.6.31 soll es das letzte Update werden. Anwendern wird geraten, auf Version 2.6.32 umzusteigen.
Die aktuelle Version der Linux-basierten Firewall-Distribution IPFire 2.7 wechselt von Openswan auf Strongswan. Ein Update soll dennoch möglich sein, sofern vorher einige Konfigurationsschritte getan werden.
Likewise Open ist in der Version 6.0 veröffentlicht worden. Die aktuelle Version der Authentifizierungssoftware soll das Anmelden an Active-Directory-Servern beschleunigen und bietet einen überarbeiteten Service Manager, mit dem Administratoren die Startumgebungen besser konfigurieren können.
Werkzeugkasten Wer seine ausgemusterte Festplatte auf den Sperrmüll bringt, braucht sich nicht wundern, wenn die darauf gespeicherten Daten später irgendwo im Internet auftauchen. DBAN hingegen putzt alle Daten sauber von den Festplatten - restlos.
Die aktuelle Entwicklerversion 0.9.0 des Compositing Managers Compiz verlagert das Rendering-Framework in einzelne Plugins. Damit soll Compiz zukünftig auch mit XRender und Clutter verwendet werden können.
Jared Smith wird künftig das Fedora-Projekt lenken. Er löst Paul Frields ab, der über zwei Jahre lang Projektleiter war. Smith war bisher nicht für Red Hat tätig.
Auf Unix-Systemen verwendet Openoffice.org künftig GStreamer als Multimedia-Backend. GStreamer ist Teil vieler Linux-Distributionen. Damit soll die Multimedia-Unterstützung der freien Office-Suite verbessert werden. Die bisher verwendete Lösung bleibt aber integriert.
Canonical hat eine zweite Alphaversion von Ubuntu 10.10 alias Maverick Meerkat veröffentlicht. Alpha 2 bietet Snapshots aktueller Komponenten, etwa den Linux-Kernel in Version 2.6.35-rc3.
Zwei Wochen vor der finalen Version hat das Opensuse-Team einen zweiten und letzte Release Candidate von Opensuse 11.3 veröffentlicht. Die Linux-Distribution soll auf noch unentdeckte Fehler überprüft werden.
Security Gateway ist in Version 8 veröffentlicht worden. Mit dabei ist ein neuer Installer, der automatisch 64-Bit-Systeme erkennt, sowie die überarbeitete Konfigurationsschnittstelle Webadmin.
Mandriva hat den Erscheinungstermin für die bevorstehende Version 2010.1 auf den 5. Juli 2010 gelegt. Der Termin war ursprünglich für Anfang Juni 2010 geplant. In den letzten Tagen machte der Linux-Distributor wegen finanzieller Schwierigkeiten von sich reden.
Die KDE Community hat eine letzte Version der 4.4er Reihe der KDE Software Compilation mit wenigen Reparaturen veröffentlicht. Auf neue Funktionen haben die Entwickler verzichtet.
Das Brennprogramm K3b ist in der stabilen Version 2.0 mit Unterstützung für Blu-ray-Medien erschienen. Außerdem haben die Entwickler die Anwendung bis auf wenige Ausnahmen auf KDE 4 portiert.
Automobilzulieferer Robert Bosch Car Multimedia hat den Embedded-Spezialist Montavista beauftragt, Linux-basierte Softwaresysteme zu entwickeln. Zunächst soll ein Linux-System für Multimediageräte in Automobilen entstehen.
Die KDE Community hat den ersten Release Candidate ihres freien Desktopsystems KDE SC 4.5 zusammen mit den dazugehörigen Applikationen und der entsprechenden Entwicklungsplattform veröffentlicht. Die neue Version stabilisiert die Softwaresammlung.