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Löcheriges Linux: Damn Vulnerable Linux ist Hackers Spielwiese

Die aktuelle Version 1.5 der Linux-Distribution Damn Vulnerable Linux – Codename Infectious Disease – bietet ein vollkommen unsicheres System mit kaputten Anwendungen, an dem sich Hacker-Lehrlinge austoben können. Beigelegte Anleitungen informieren angehende Sicherheitsexperten über Buffer-Overflows, Shellcode-Entwicklung, Web-Exploits oder SQL-Injection.
/ Jörg Thoma
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Thorsten Schneider(öffnet im neuen Fenster) , Dozent an der technischen Fakultät der Universität Bielefeld, hat nach eigenem Bekunden die hässlichste Linux-Distribution zusammengestellt. Sie würde jedem Administrator schlaflose Nächte bereiten. Die Slax-basierte Linux-Distribution Damn Vulnerable Linux (DVL) ist vollgestopft mit Sicherheitslöchern, unsicherer oder veralteter Software und offenen Diensten. DVL soll Anschauungsmaterial für angehende Sicherheitsexperten bieten.

Der Admin-Alptraum bietet beispielsweise unsichere Varianten von Apache, MySQL oder PHP sowie löchrige FTP- und SSH-Dienste. Außerdem bietet DVL auch etliche Werkzeuge, darunter GCC, GDB, NASM, strace, ELF-Shell, DDD, LDasm oder LIDa, mit denen kaputte Anwendungen erstellt werden können. DVL bringt zugleich eine Reihe von Anleitungen mit, die den Jung-Hacker in die Welt der Exploits und Buffer-Overflows einführen sollen.

Die Linux-Distribution wurde von Entwicklern zusammengestellt, die aus der Black-Hat-Szene stammen und sich in den Foren der Webseiten reverse-engineering.net(öffnet im neuen Fenster) und crackmes.de(öffnet im neuen Fenster) tummeln.

DVL kann als Live-DVD von der Webseite des Projekts(öffnet im neuen Fenster) bezogen werden und lässt sich auch installieren oder von einem USB-Stick starten.


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