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Videobearbeitung: Pitivi bekommt Effekte

Das nicht-lineare Video-Schnittprogramm Pitivi wird um eine Effekte-Sammlung aufgestockt. Das Projekt entsteht im Rahmen des Google Summer of Codes unter der Ägide von Programmierer Thibault Saunier.
/ Jörg Thoma
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Der Student und Programmierer Thibault Saunier hat ein Projekt beim Google Summer of Code 2010 eingereicht, das den Filmeditor Pitivi um eine Schnittstelle für Effekte erweitern soll. In seinem Blog präsentierte Saunier den aktuellen Stand der Entwicklung. Das Filmschnittprogramm ist seit Version 10.04 standardmäßig in Ubuntu integriert. In Pitivi fehlt aber noch die Möglichkeit, Videos mit Effekten zu versehen.

Bislang funktioniert die GTK-basierte grafische Schnittstelle für die Konfiguration einzelner Effekte. Wird ein neuer hinzugefügt, passt sich das Konfigurationsfenster an die Optionsauswahl der jeweiligen Effekte an. Es gibt auch ein Framework, mit dem weitere Effekte mit komplexeren Optionen hinzugefügt werden können. Das Aktivieren und Deaktivieren einzelner Effekte funktioniert ebenfalls, wenn auch noch unzuverlässig, wie Saunier in seinem Blog schreibt(öffnet im neuen Fenster) . Das Entfernen hingegen funktioniere einwandfrei.

Die Suche in einem mit Effekten versehenen Video scheitert momentan noch, die Markierung springt dabei immer an den ersten Frame. Laut Saunier ist das der ärgerlichste Bug, den er sobald wie möglich beheben will. Es fehlt auch noch die Möglichkeit, Effekte auf Keyframe-Ebene zu konfigurieren und per Drag and Drop einzubinden. Das Speichern und Öffnen von Projekten, die Effekte enthalten, funktioniere auch noch nicht.

Laut Saunier sind die fehlenden Funktionen schnell nachgerüstet. Er ist zuversichtlich, dass sein Code bald in das Pitivi-Projekt einfließen wird. Der Quellcode des gegenwärtigen Stands des Projekts liegt in seinem GIT-Repository(öffnet im neuen Fenster) .


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