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Gamepark Holdings: Linux-Handheld Caanoo will mitspielen

Das Linux-Handheld GP2 hat dem südkoreanischen Hersteller Gamepark bereits eine Insolvenz beschert – aber die Entwickler geben nicht auf: Sie stellen den Nachfolger Caanoo vor, der eine bessere Hardwareausstattung und ein gefälligeres Design hat
/ Peter Steinlechner
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Ausgerechnet der winzige Markt für Linux-Handhelds übt offenbar große Faszination auf Hardwareentwickler aus: Neben Open Pandora gibt es einen weiteren Hersteller, der trotz bewegter Geschichte nicht aufgibt. Das südkoreanische Unternehmen Gamepark musste 2007 trotz Veröffentlichung seines GP2 in die Insolvenz gehen. Ein Teil der Mitarbeiter machte mit der Firma Gamepark Holdings(öffnet im neuen Fenster) weiter und stellt jetzt einen Nachfolger für die Hardware von einst vor: Der GP2X Caanoo soll im Herbst 2010 erhältlich sein – hierzulande wohl nur als Importgerät für rund 120 Euro.

GPH Company – offizielles Intro Video
GPH Company – offizielles Intro Video (04:25)

Caanoo verwendet einen mit 533 MHz getakteten ARM9-Prozessor – wie sein direkter Vorgänger GP2X. Die Menge an RAM haben die Entwickler auf 128 MByte verdoppelt. Das Gerät bietet 2 GByte Flashspeicher für Daten. Über den verwendeten Grafikprozessor liegen noch keine detaillierten Informationen vor. Das Display ist 3,5 Zoll groß, hat eine Auflösung von 320 x 240 Bildpunkten und bietet Touchscreen-Bedienung. Außerdem verfügt das Gerät über einen Bewegungssensor. Mit Caanoo lassen sich Bilder ansehen, Musik kann abgespielt werden, und es beherrscht die Videoformate DivX, XviD und Mpeg 4. Ein SDK und ein App Store sind geplant; für die Verwendung von Wlan-Funktionen wird ein Dongle benötigt.


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