Tinycore: Mini-Linux in Version 3.0 erschienen

Für die Shell-Befehle ist die Werkzeug-Sammlung Busybox 1.17.0 zuständig, die auch in Embedded-Systemen zum Zuge kommt. Der aktuelle Kernel bietet PCI-Hotplugging und Treiber für Eee-PCs. Eine 64-Bit-Version steht in der Distribution Files Area – dem Repository von Tinycore – zum Nachinstallieren zur Verfügung. Mit dem neuen Kernel hält auch die Unterstützung für Ext4-Dateisysteme Einzug in das Mini-Linux.





Tinycore 3.0 benötigt lediglich 48 MByte Arbeitsspeicher, in den das System beim Start vollständig geladen wird. Dort legt die aktuelle Version auch eine komprimierte Swap-Datei an. Das soll künftig Abstürze verhindern, die aus Mangel an verfügbarem Arbeitsspeicher passieren. Zudem wollen die Entwickler an der Unterstützung für die Virtualisierung gefeilt haben.
Tinycore kann laut Entwickler als Desktop, Netbook-System, Appliance oder Server eingesetzt werden. In den Repositories stehen zahlreiche Anwendungen zur Nachinstallation zur Verfügung. Die Tinycore-Entwickler bieten auf ihrer Webseite eine Anleitung(öffnet im neuen Fenster) , mit deren Hilfe das ISO-Image angepasst und neu generiert werden kann.
Mit Microcore bieten die Entwickler des Projekts eine weitere Linux-Distribution an, die ohne grafische Oberfläche kommt und lediglich 7 MByte groß ist.
Beide Varianten stehen über die Webseite des Projekts zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Die vollständige Liste aller Änderungen haben die Entwickler im Forum des Projekts(öffnet im neuen Fenster) zusammengefasst.



