Mit seinem wie üblich wenig diplomatischen Feingefühl machte Kernel-Chefhacker Linus Torvalds auf der Kernel-Mailingliste deutlich, was er von dem auf Sicherheit fokussierten Projekt Grsecurity hält: reichlich wenig.
Die Hashfunktion SHA-1 ist seit kurzem endgültig gebrochen. Doch an vielen Stellen ist sie noch im Einsatz. Beispielsweise in Git, in Bittorrent und, was manche überraschen wird, auch in TLS.
In seiner typisch ungehaltenen Art droht Linux-Chefentwickler Linus Torvalds an, neuen Grafikcode wegen eines schlechten Treibers überhaupt nicht anzunehmen. Maintainer Daniel Vetter reagiert genervt, weil solch überzogene Reaktionen neue Beitragende abschrecken könnten. Der Community hilft das nicht.
Mit 14.308 Commits stellt der Linux-Kernel 4.9 einen neuen Rekord auf und überflügelt damit die bisherige Rekordversion 3.15. Den größten Anteil daran hat das neue Subsystem Greybus, das für das inzwischen eingestellte Project Ara von Google entstanden ist.
Mit 14308 Commits stellt der Linux-Kernel 4.9 einen neuen Rekord auf und überflügelt damit die bisherige Rekordversion 3.15. Den größten Anteil daran hat das neue Subsystem Greybus, das für das inzwischen eingestellte Project Ara von Google entstanden ist.
Pünktlich hat Linus Torvalds am Pfingstsonntag Kernel 4.6 freigegeben. Der Kernel bietet neben einem neuen Dateisystem unter anderem Energieeinsparungen für Intel-Chips und Verbesserungen bei den freien Grafiktreibern.
Einen Tag früher als erwartet hat Linus Torvalds das Zeitfenster für Einreichungen zu Kernel 4.6 geschlossen und die erste Testversion freigegeben. Sie bietet neben einem neuen Dateisystem unter anderem Energieeinsparungen für Intel-Chips und Verbesserungen bei den freien Grafiktreibern.
Auf der Linuxcon wird deutlich, dass dem Kernel viele Maintainer fehlen, um bestimmte Teile des Codes dauerhaft zu pflegen. Die große Verantwortung und Arbeitsbelastung hält wohl viele von dem Posten ab. Die Kernel-Hacker arbeiten aber vorsichtig an einer Lösung.
Greg Kroah-Hartman will den Code für den umstrittenen Kdbus erst im übernächsten Linux-Kernel 4.3 integrieren. Vorausgegangen war erneut eine hitzige Debatte. Linux-Chef Linus Torvalds hatte nochmals seine Bedenken geäußert.
Die Linux-Entwickler haben Regeln zum Umgang mit persönlichen Konflikten erstellt. Das Dokument erhält sehr viel Zuspruch und legt ein unabhängiges Gremium zum Schlichten fest. Besonders weitreichend sind die Regeln aber nicht.
Auf der Linux-Conference in Auckland erklärt der Linux-Gründer und -Chefentwickler Linus Torvalds erneut seine harschen Umgangsformen. Einsicht gegenüber der Kritik an ihm zeigt er dabei aber nicht. Diversität scheint ihm ebenso nicht wichtig.
Bei einer Frage-und-Antwort-Session auf der Linuxcon Europe 2014 hat Linus Torvalds seinen Umgangston verteidigt. Bei technischen Fragen sei der Ton angebracht. Er sei sich aber bewusst, dass er damit einige Menschen abschrecke.
Ein Teil der Open-Source-Community sei "voll von Arschlöchern", schreibt Systemd-Gründer Lennart Poettering. Schuld daran sei auch das Verhalten schlechter Vorbilder wie Linus Torvalds und anderer Entwickler.
Künftig sollen Linux-Systeme schneller aus dem Tiefschlaf aufwachen. Nebenbei werden die Latenzzeiten der Peripheriegeräte durch den Kernel verwaltet. Mit neuen Posix-Sperren lässt sich auf große Dateien von mehreren Threads zugreifen. Und Linux 3.15 läuft besser auf mehreren Bildschirmen.
Linus Torvalds ist für seine Pionierarbeit am Linux-Kernel von der IEEE Computer Society ausgezeichnet worden. Der Preis, den auch die Basic-Entwickler John Kemeny und Thomas Kurtz erhielten, wird seit 1981 vergeben.
Mit der Freigabe des ersten Release Candidates des Linux-Kernels 3.15 beginnt dessen Testphase. Viel Code wurde eingereicht, große Änderungen gibt es aber kaum.
Linus Torvalds ist von den Link Time Optimizations bei der Kernel-Kompilierung wenig überzeugt. Er möchte handfeste Beweise, ob die Optimierungen einen schlankeren und effizienteren Kernel hervorbringen.
Mit Systemd verhindert die Kernel-Option Debug unter Umständen das Booten des Rechners. Die Entwickler beider Teams halten das jeweils andere für verantwortlich. Linus Torvalds droht sogar eine Code-Sperre an.
Die Anwendung Subsurface für Taucher ist ein Hobbyprojekt von Intels Open-Source-Chef Dirk Hohndel, sie wurde von Linus Torvalds initiiert. Statt des bisher verwendeten XML bekommt die Software künftig wohl einen Datenspeicher mittels Git.
Nvidia hat dem Nouveau-Team zahlreiche Patches gestiftet, mit denen der Tegra K1 mit dem freien Linux-Treiber laufen soll. Linus Torvalds findet das super.
Die für Taucher bestimmte Software Subsurface hat einen Wechsel von GTK+ zum Qt-Toolkit vollzogen. An dem Projekt beteiligen sich unter anderem Linus Torvalds und Intels Open-Source-Chef Dirk Hohndel.
Im Linux-Kernel 3.12 ist der Algorithmus des On-Demand-Governors angepasst worden. Das soll nicht nur den Energieverbrauch verringern, sondern auch die Leistung teils deutlich verbessern. Linus Torvalds denkt derweil über einen Bugfix-Release nach.
Linus Torvalds sieht Valves Initiative um Steam für Linux und Steam OS positiv. Sie könnte dem Linux-Desktop zu einem Popularitätsschub verhelfen und Hardwarehersteller dazu bringen, verstärkt für Linux zu entwickeln.
Der Linux-Kernel 3.12 steht ab sofort als erster Release Candidate zum Testen bereit. Linus Torvalds bezeichnet die aktuelle Version als "mehr oder weniger normal". Etwa 73 Prozent der Änderungen betreffen diverse Treiber, 12 Prozent betreffen die Systemarchitektur und 6 Prozent die Dateisysteme.
Linux 3.11 erhält zahlreiche Änderungen im Grafikstack. Außerdem lassen sich der Swapspeicher und die Initram komprimieren. Mit einem Patch laufen Windows-RT-Apps mit Wine. Die Änderungen sind allerdings recht überschaubar.
In den vergangenen Tagen sind zu wenig Änderungen für den Linux-Kernel 3.11 eingereicht worden, der sich gegenwärtig in der Testphase befindet. Schuld sei die Diskussion über den Umgangston unter Kernel-Entwicklern, sagt Linus Torvalds.
Diskussionen der Kernel-Entwickler enden manchmal in heftigen Wortgefechten und Beleidigungen, was als normaler Umgang größtenteils akzeptiert wird. Intel-Angestellte Sarah Sharp möchte dies ändern und regt einen Verhaltenskodex an.
Mit der Veröffentlichung des ersten Release Candidates von Linux 3.11 beginnt dessen Testphase. Zahlreiche Änderungen wurden im Grafikstack umgesetzt. Mit einem Patch laufen Windows-RT-Apps mit Wine.
Mit weniger Ticks, einem neuen Cache für SSDs, Zusatzfunktionen für Btrfs und TCP-Optimierungen ist der Linux-Kernel in Version 3.10 von Linus Torvalds freigegeben worden.
Die neuen Funktionen im Linux-Kernel 3.10 stehen weitgehend fest. Zu den ersten Patches zur Beseitigung von überflüssigen Ticks kommen weitere, die Caching auf SSDs ermöglichen.
Der Linux-Kernel 3.9 ist erschienen. Viel Arbeit haben die Entwickler in den Grafikstack gesteckt. Außerdem wurde der Code des Android-Emulators Goldfisch in dem Hauptzweig des Kernels akzeptiert. Das Dateisystem Btrfs unterstützt Raid 5 und 6.
Die neuen Funktionen für Linux 3.9 stehen fest. Linus Torvalds hat mit der Veröffentlichung des ersten Release-Kandidaten die Testphase für den nächsten Linux-Kernel eingeleitet.
Der Kernel-Hacker Alan Cox zieht sich aus familiären Gründen zurück. Er gibt seinen Job bei Intel und damit auch die Kernel-Entwicklung auf. "Ich komme vielleicht wieder", schreibt er.
Einzelne Meinungen wie die von Linus Torvalds zählen nicht viel und ständiges Gejammer bringt freie Software nicht weiter, sagen die Entwickler Aaron Seigo und Federico Mena und bieten dafür Lösungsansätze.
Der Linux-Vater Linus Torvalds hat den Streit zwischen den Kernel- und Android-Entwicklern für beendet erklärt. Die Kernel-Entwickler hätten sich teils zu Unrecht gegen den von Google angepassten Android-Code gewehrt.
Nvidia möchte für seine Treiber auf eine Schnittstelle des Kernels zugreifen, die unter der GPL steht. Dafür wäre eine Lizenzänderung notwendig. Einige Kernel-Entwickler wehren sich vehement.
Dass seine Meinung für die Probleme der Entwickler des Linux-Desktops verantwortlich sei, sei lächerlich, schreibt Linus Torvalds in einer Replik auf Miguel De Icazas Vorwürfe. Auf dem Linux-Kernel laufen noch Anwendungen von 1999.
Auf der Linuxcon Europe 2012 in Barcelona wird unter anderem Linus Torvalds eine Keynote halten. Das Open-Source-Treffen findet von 5. bis 7. November 2012 statt.
Nvidia tut zu wenig für Linux, profitiert aber davon, schimpfte Linus Torvalds. Aber nur gegen Nvidia wegen seiner proprietären Treiber zu wüten, ist falsch.
In einer Rede im finnischen Otaniemi hat Linus Torvalds den Grafikkartenhersteller Nvidia als "die schlimmste Firma" bei der Zusammenarbeit mit Linux bezeichnet.
Der Erfolg von Open-Source-Software, erklärt Linus Torvalds, entstehe durch Eigennutz und Vertrauen. Es gehe nicht darum, die Gesellschaft zu verbessern.
Linux-Erfinder Linus Torvalds zeigt wenig Verständnis für die Kritik am Umgang von Fedora und Red Hat mit Secure Boot. Er könne sich sogar vorstellen, Secure Boot selbst zu nutzen.
Für die Entwicklung des Linux-Kernels erhält Linus Torvalds den Millennium Technology Prize der Technology Academy Finland. Der Stammzellforscher Shinya Yamanaka wird ebenfalls ausgezeichnet.
Nach einer Aussage von Linus Torvalds ist Microsofts Vfat-Patent erneut von der ITC geprüft und für ungültig erklärt worden. Torvalds konnte nachweisen, dass er in einer Mailingliste bereits 1992 über lange Dateinamen in Dateisystemen diskutiert hat. Damit wäre das Patent wegen Prior Art ungültig.
Das FreeBSD-Team hat einen neuen Anlauf gestartet, um den Kernel mit dem Fuse-Treiber zu erweitern. Erste Versionen waren mit zu vielen Fehlern behaftet.
Für Linus Torvalds ist die Gnome-Shell dank der Erweiterungen und des Tweak-Tools nun "fast benutzbar". Torvalds ist einer der prominentesten Kritiker der Gnome-Shell und wechselte zum Desktop Xfce.