Abo
  • Services:
Anzeige
Linus Torvalds weiß, dass er mit seinem Ton manche Menschen abschreckt.
Linus Torvalds weiß, dass er mit seinem Ton manche Menschen abschreckt. (Bild: Krd, CC-BY-SA 4.0)

Linus Torvalds: "Mein Ton schreckt Menschen ab"

Linus Torvalds weiß, dass er mit seinem Ton manche Menschen abschreckt.
Linus Torvalds weiß, dass er mit seinem Ton manche Menschen abschreckt. (Bild: Krd, CC-BY-SA 4.0)

Bei einer Frage-und-Antwort-Session auf der Linuxcon Europe 2014 hat Linus Torvalds seinen Umgangston verteidigt. Bei technischen Fragen sei der Ton angebracht. Er sei sich aber bewusst, dass er damit einige Menschen abschrecke.

Anzeige

Linus Torvalds hat in einem Podiumsgespräch mit Linux-Entwickler Dirk Hohndel seinen robusten Umgangston verteidigt. Wenn technisch orientierte Menschen mit starken Meinungen und einem ebenso starken Willen etwas technisch Überlegenes zustandebringen wollten, würden sie oft eine starke Sprache nutzen, um ihren Standpunkt zu verteidigen, sagte Torvalds. Er sei sich bewusst, dass das einige Menschen abschrecke.

"Technische Sachen, die völlig kaputt sind, lassen sich auch später wieder reparieren." Er bedauere aber, dass er mit seinem Ton auf der Kernel-Mailingliste Benutzer und Entwickler abgeschreckt habe. Menschliche Beziehungen ließen sich nicht so einfach reparieren.

Torvalds, ein Vorbild

Die Fragen und Antworten waren offenbar eine Reaktion auf die jüngsten Vorwürfe Lennart Pötterings, der sich über den Umgangston in der Linux-Gemeinde beschwerte. Torvalds und den anderen Linux-Entwicklern käme dabei eine wichtige Rolle zu. Denn der Linux-Gründer sei für viele ein Vorbild.

Sein oft harscher Umgang, wie etwa die Forderung nach einer "rückwirkenden Abtreibung" würde von Torvalds oft damit verteidigt, dass dies ein effizienter Weg sei, die Community zu leiten. Dieser Auffassung widerspricht Pöttering. Linux sei trotz und nicht wegen dieses Verhaltens erfolgreich. Zudem werde dieser Umgang von neuen Entwicklern übernommen, sofern diese davon nicht vorher abgeschreckt würden.

Vom technischen Standpunkt aus gesehen, würde er keine einzige der vielen Entscheidungen, die er in den letzten 23 Jahren seit der Gründung von Linux getroffen habe, wieder zurücknehmen, sagte Torvalds. Er sei aber großartig darin, Anwender und Entwickler mit seinem Umgangston abzuschrecken.


eye home zur Startseite
DNAofDeath 20. Okt 2014

Schön dass du den Rest meines Beitrag getrost ignorierst und somit auch die Tatsache...

mnementh 20. Okt 2014

Nein, bei Thorvalds wird einfach alles was er sagt aufgeblasen. Er ist halt direkt und...

jude 19. Okt 2014

Ich stehe vor der Frage ob ich 80% meiner Freizeit in eine Community eingringen soll...

Felix_Keyway 18. Okt 2014

Das sieht irgendwie wie ein typisches "Ich bin ein A***hloch"-Grinsen aus ^^ .

spiderbit 18. Okt 2014

kann ich nicht bestaetigen, schau dir nur wie verbittert versucht wurde Debian dran zu...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Ratbacher GmbH, Hamburg
  2. über Ratbacher GmbH, Bamberg
  3. T-Systems International GmbH, Mülheim an der Ruhr, Darmstadt, Berlin, Saarbrücken, München
  4. cyberTECHNOLOGIES über ACADEMIC WORK, München, Eching


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-67%) 16,49€
  2. 59,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 19,99€ inkl. Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Apple

    MacOS Sierra 10.12.4 mit Nachtschicht-Modus

  2. Apple

    iOS 10.3 in finaler Version erschienen

  3. Videoüberwachung

    Erster Feldversuch mit Gesichtserkennung geplant

  4. Optane Memory

    Intel lässt den Festplatten-Beschleuniger wieder aufleben

  5. Cryptowars

    "Kein geheimer Ort für Terroristen"

  6. Trello

    Atlassian setzt alles auf eine Karte

  7. Endless Runway

    Der Flughafen wird rund

  8. Square Enix

    Gladiolus startet ohne die anderen Jungs in Final Fantasy 15

  9. All Walls Must Fall

    Strategie und Zeitreisen in Berlin

  10. Breitbandmessung

    Nutzer erhalten meist nicht versprochene Datenrate



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Buch - Apple intern: "Die behandeln uns wie Sklaven"
Buch - Apple intern
"Die behandeln uns wie Sklaven"
  1. Patentantrag Apple will iPhone ins Macbook stecken
  2. Übernahme Apple kauft iOS-Automatisierungs-Tool Workflow
  3. Instandsetzung Apple macht iPhone-Reparaturen teurer

Lithium-Akkus: Durchbruch verzweifelt gesucht
Lithium-Akkus
Durchbruch verzweifelt gesucht
  1. Super MCharge Smartphone-Akku in 20 Minuten voll geladen
  2. Brandgefahr HP ruft über 100.000 Notebook-Akkus zurück
  3. Brandgefahr Akku mit eingebautem Feuerlöscher

Technik-Kritiker: Jaron Lanier will Facebook zerschlagen
Technik-Kritiker
Jaron Lanier will Facebook zerschlagen
  1. Dieter Lauinger Minister fordert Gesetz gegen Hasskommentare noch vor Wahl
  2. Messenger Facebook sagt "Daumen runter"
  3. Let's Play Facebook ermöglicht Livevideos vom PC

  1. Re: Man schenkt der Telekom Leitungen, die sie...

    Ovaron | 06:13

  2. Re: Wie soll das bei dem aktuellen Ausbau auch...

    Ovaron | 06:10

  3. Re: Curie-Temperatur?

    xammu | 05:53

  4. APFS und iPod Touch (6. Gen)

    LeCaNo | 04:58

  5. Re: Sand einfüllen

    amagol | 03:29


  1. 00:28

  2. 00:05

  3. 18:55

  4. 18:18

  5. 18:08

  6. 17:48

  7. 17:23

  8. 17:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel