Abo
  • Services:
Anzeige
Diese Daten speichert Subsurface künftig wohl mittels Git.
Diese Daten speichert Subsurface künftig wohl mittels Git. (Bild: Subsurface)

Subsurface: Git-Objects statt XML als Datenspeicher

Die Anwendung Subsurface für Taucher ist ein Hobbyprojekt von Intels Open-Source-Chef Dirk Hohndel, sie wurde von Linus Torvalds initiiert. Statt des bisher verwendeten XML bekommt die Software künftig wohl einen Datenspeicher mittels Git.

Anzeige

Er hacke glücklich ein neues Speicherformat für die Tauchdaten in Subsurface zusammen, schreibt Linux-Erfinder Linus Torvalds, der auch Initiator der Software für Taucher ist, auf Google+. Statt des bisher verwendeten XML will Torvalds die Git-Object-Datenbank benutzen. Damit kombiniere er Teile zweier sehr verschiedener Projekte, die er gestartet habe, so Torvalds.

Git-Objekt-Baum

Die Versionsverwaltung Git speichert Inhalte in einer Key-Value-Datenbank - in den sogenannten Git Objects. In der Erklärung zu dem Code-Commit schreibt Torvalds, dass Subsurface Tauchdaten statt in einer XML-Datei nun eben in einem Git-Object-Repository speichert.

Dabei werden die einzelnen Objekte in einem Baum gespeichert, in dem "die einzelnen Tauchgänge als eigene Datei" repräsentiert sind. Diese werden hierarchisch nach Trip und Datum sortiert. Diese Vorgehensweise dupliziert den XML-Code zum Speichern größtenteils, erklärt Torvalds. Die Logik sei zwar sehr ähnlich, es gebe aber "tonnenweise triviale Unterschiede".

XML ist "ein Desaster"

Ursprünglich nutzte Torvalds XML als Speicher, da das auch viele andere Projekte so machten, und "Subsurface war ursprünglich nicht in der Lage dazu, etwas Eigenes zu machen". Doch XML sei das schlechteste jemals designte Dateiformat, skaliere nicht gut und sei "im Allgemeinen ein komplettes Desaster".

So suchten Torvalds und Intels Open-Source-Chef Dirk Hohndel, der Subsurface seit einiger Zeit pflegt, eine Alternative. Doch binäre Formate seien "böse und nicht erweiterbar", außerdem wollten die Entwickler "Replikation, Netzwerktransparenz und die Möglichkeit, mehrere Tauchgänge aus verschiedenen Quellen zu kombinieren".

Die Git-Objektdatenbank sei dagegen gut designt, biete effiziente Deduplikation und Kompression. Zusätzlich bekommen Nutzer Backups und eine Historie dank Git einfach dazu. Ebenso lassen sich die Dateien mit vielen Werkzeugen ansehen, um etwa Diffs der Dateien anzusehen oder einfach verschiedene Tauchgänge.

Für die Überlegungen zu dem tatsächlichen Code ließ sich Torvalds einige Monate Zeit, um ein komplettes Bild davon zu haben, wie er die Idee umsetzen möchte. Der Quellcode der Erweiterung von Subsurface durch Git-Objekte steht via Git zur Verfügung.


eye home zur Startseite
AwayFromTheSun82 11. Mär 2014

Erstmal muss man sagen, das XML so gut oder schlecht ist, wie der der es einsetzt. Wenn...

yoyoyo 08. Mär 2014

Ein Object in git ist content und header mit dem deflate Algorithmus (zlib) komprimiert...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. HANSECOM, Hamburg
  2. Faber-Castell Aktiengesellschaft, Stein (bei Nürnberg)
  3. ETAS GmbH & Co. KG, Stuttgart
  4. Robert Bosch GmbH, Böblingen


Anzeige
Top-Angebote
  1. 9,99€ USK 18 (Versand über Amazon)
  2. (u. a. Day of the Tentacle Remastered 4,99€, Grim Fandango Remastered 2,79€, Monkey Island 2...

Folgen Sie uns
       


  1. Grafikkarte

    AMDs Radeon RX 580 nutzt einen 8-Pol-Stromanschluss

  2. Softwareentwicklung

    Google sammelt seine Open-Source-Aktivität

  3. Youtuber

    Flying Uwe unter Verdacht der Schleichwerbung

  4. Surface Book

    Performance Base kostet mindestens 2.600 Euro

  5. Mobilfunk

    Amazon arbeitet an eigenen Smartphone-Tarifen

  6. Filmkritik Ghost in the Shell

    Wenig Geist in schöner Hülle

  7. App Store

    Apple verbietet Preishinweise in App-Bezeichnungen

  8. Software-Update

    Tesla-Autopilot 2.0 bis 130 km/h aktiv

  9. Terminverwaltung

    Googles Kalender-App fürs iPad erweitert

  10. Arbeitsplätze

    Audi-Belegschaft verlangt E-Autoproduktion in Deutschland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vikings im Kurztest: Tiefgekühlt kämpfen
Vikings im Kurztest
Tiefgekühlt kämpfen
  1. Nier Automata im Test Stilvolle Action mit Überraschungen
  2. Torment im Test Spiel mit dem Text vom Tod
  3. Nioh im Test Brutal schwierige Samurai-Action

WLAN-Störerhaftung: Wie gefährlich sind die Netzsperrenpläne der Regierung?
WLAN-Störerhaftung
Wie gefährlich sind die Netzsperrenpläne der Regierung?
  1. Telia Schwedischer ISP muss Nutzerdaten herausgeben
  2. Die Woche im Video Dumme Handys, kernige Prozessoren und Zeldaaaaaaaaaa!
  3. Störerhaftung Regierung will Netzsperren statt Abmahnkosten

In eigener Sache: Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
In eigener Sache
Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  1. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen
  2. In eigener Sache Golem.de kommt jetzt sicher ins Haus - per HTTPS
  3. In eigener Sache Unterstützung für die Schlussredaktion gesucht!

  1. Re: Schade. Anime Tipps?

    frostbitten king | 10:52

  2. Re: Scheint so als würde denen das Geld langsam...

    hw75 | 10:52

  3. Re: Was zu erwarten war...

    theFiend | 10:51

  4. Re: Nett, aber...

    kendon | 10:50

  5. Re: Elektro SUV = Schwachsinn

    wasabi | 10:48


  1. 10:57

  2. 10:42

  3. 10:27

  4. 10:12

  5. 09:58

  6. 09:00

  7. 08:27

  8. 07:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel